Essay, 2004, 15 Pages
Author: Anita Mester
Subject: Women Studies / Gender Studies
Details
Institution/College: University of Debrecen (Institut für Germanistik)
Tags: Weiblichkeit, Japan, Verbindende, Kulturen, Konferenz, Wien
Year: 2004
Pages: 15
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-28205-5
ISBN (Book): 978-3-638-84819-0
File size: 245 KB
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Abstract
Weiblichkeit in Japan 1.Einleitung, generelle Stereotypen Die Position von Frauen in der japanischen Gesellschaft ist einer der Hauptunterschiede zwischen östlicher und „westlicher Gesellschaft“. Japanische Männer hält man für krasse männ-liche Chauvinisten, während Frauen angeblich schämvoll ausgenutzt und unterdrückt werden, obwohl sie doch eine bessere Position haben als Frauen in den islamischen Nationen oder in einigen anderen Ländern der Welt. Sogar heutzutage gibt es eine strenge Arbeitsdiskriminierung gegen sie und man fühlt immer noch die Einflüsse des alten konfuzianischen Sprichwortes, dass eine Frau in ihrer Jugend ihren Vater, in ihrer Reife ihren Ehemann und in ihren alten Jahren ihren Sohn befolgen sollte. Mit westlichen Augen werden Frauen häufig kalt und sogar mit Verachtung behandelt. Japanische Frauen sind zahm und duldsam mit ihren Männern und männlichen Ver-wandten, Mädchen verstecken sich schüchtern hinter einem Schirm von Grinsen. Das Sozialleben hat wenig Platz für die verheiratete Frau. Es besteht ein doppelter sexueller Standard, der den Mann befreit und die Frau einschränkt. Jedoch macht die sexuelle Moral und Haltung eine schnelle Änderung durch, zwar in die gleiche Richtung wie im Westen.
Excerpt (computer-generated)
Weiblichkeit in Japan
von: Anita Mester
1.Einleitung, generelle Stereotypen 3
2. Ansichten über das sexuelle Verhalten 4
3. Kurzer historischer Hintergrund 4
3.1 Frühere japanische Geschichte 4
3.2 Modernere Geschichte 5
4. Ehen 6
5. Gesellschaft, Ausbildung, Arbeitsmarkt 10
6. Zusammenfassung 12
Bibliographie 13
Begriffserklärungen 14
Definitionen, Identitäten japanischer Frauen im Vortrag 14
Ausschnitte über japanische Frauen aus dem 2O. Jahrhundert - Handout 15
1.Einleitung, generelle Stereotypen
Die Position von Frauen in der japanischen Gesellschaft ist einer der Hauptunterschiede zwischen östlicher und „westlicher Gesellschaft“. Japanische Männer hält man für krasse männliche Chauvinisten, während Frauen angeblich schämvoll ausgenutzt und unterdrückt werden, obwohl sie doch eine bessere Position haben als Frauen in den islamischen Nationen oder in einigen anderen Ländern der Welt. Sogar heutzutage gibt es eine strenge Arbeitsdiskriminierung gegen sie und man fühlt immer noch die Einflüsse des alten konfuzianischen Sprichwortes, dass eine Frau in ihrer Jugend ihren Vater, in ihrer Reife ihren Ehemann und in ihren alten Jahren ihren Sohn befolgen sollte. Mit westlichen Augen werden Frauen häufig kalt und sogar mit Verachtung behandelt. Japanische Frauen sind zahm und duldsam mit ihren Männern und männlichen Verwandten, Mädchen verstecken sich schüchtern hinter einem Schirm von Grinsen. Das Sozialleben hat wenig Platz für die verheiratete Frau. Es besteht ein doppelter sexueller Standard, der den Mann befreit und die Frau einschränkt. Jedoch macht die sexuelle Moral und Haltung eine schnelle Änderung durch, zwar in die gleiche Richtung wie im Westen.
2. Ansichten über das sexuelle Verhalten
Japaner teilen die westlichen Ansichten über die Sündhaftigkeit sexueller Beziehungen nicht. Es ist ein natürliches Phänomen für sie, wie das Essen, das an seinem geeigneten Platz genossen werden kann. Die Japanische Haltung ist folglich einerseits freizügig, aber gleichzeitig ist man sich der Notwendigkeit für das Verbiegen der Wünsche der Einzelperson zum umgebenden Sozialklima eher bewusst. Die sozialen Richtlinien, die sie befolgen, begrenzen das emotionale Leben des Individuums in extremer Maße. Japaner können einem sowohl ausschweifend als auch puritanisch vorkommen, sie erlauben Männern fast alles, aber von Frauen verlangen sie Reinheit.
3. Kurzer historischer Hintergrund
3.1 Frühere japanische Geschichte
Die primitiven Japaner hatten die Fruchtbarkeit in der Landwirtschaft und auch unter Menschen respektiert. Phallische Symbole waren allgemeine Gegenstände der Anbetung auf dem Lande bis neue Zeiten. In der klassischen Periode wurde Liebe das literarische Hauptthema in einem Hofleben mit erstaunlich freien sexuellen Gewohnheiten. Etwas von dieser Freiheit überlebte bis in die modernen Zeiten, auf dem Lande wurden voreheliche sexuelle Relationen erlaubt und Eheschließungen waren häufig nicht registriert, bis die Braut ihre Fähigkeit geprüft hatte, Kinder zu gebären. /Frau 1-2 / (Heutzutage sind japanische Frauen nicht mehr so fruchtbar.)
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