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Die Steuerung von Preis- und Liquiditätsrisiken durch Geschäftsbanken close

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Die Steuerung von Preis- und Liquiditätsrisiken durch Geschäftsbanken

Termpaper, 2004, 14 Pages
Author: Tanja Kisters
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Details

Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 14
Grade: bestanden - gut
Language: German
Archive No.: V28328
ISBN (E-book): 978-3-638-30143-5

File size: 244 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Steuerung von Preis- und Liquiditätsrisiken
durch Geschäftsbanken

von: Tanja Kisters

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  1

2. Arten von Risiken in einem Bankbetrieb 1

2.1 Preisrisiken 1

2.1.1 Zinsänderungsrisiko 2
2.1.2 Währungsrisiko 2
2.1.3 Aktienkursrisiko 3

2.2 Liquiditätsrisiken 3

2.2.1 Refinanzierungsrisiko 4
2.2.2 Terminrisiko 4
2.2.3 Abrufrisiko 4

3. Steuerungsinstrumente 4

3.1 Steuerungsinstrumente zur Begrenzung des Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursrisikos 4

3.1.1 Forward Rate Agreements (FRA)  5
3.1.2 Caps, Floors und Collars (Zinsbegrenzungsverträge)  5
3.1.3 Financial Swaps 6
3.1.4 Devisentermingeschäfte 6
3.1.5 Optionen und Futures 6

3.2 Bankaufsichtsrechtliche Konzepte zur Begrenzung des Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursrisikos 7
3.3 Steuerungsinstrumente zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos 7

4. Aufgaben des Risikomanagements 8

5. Fazit 9

Literatur- und Quelle nverzeichnis 10
 


 

1. Einleitung

Da besonders Kreditinstitute vor dem Problem stehen, dass viele bankspezifische Entscheidungen stets unter den verschiedensten Unsicherheiten getroffen werden müssen, ist es von zentraler Bedeutung, Risiken aus Liquiditätsstörungen und der damit einhergehenden Gefahr einer Rentabilitätsverschlechterung bis hin zur Insolvenz in einem integrativen Controllingprozess zu berücksichtigen1. Definiert man Risiko als die Gefahr von negativen Abweichungen des tatsächlich eintretenden vom erwarteten Ergebnis2 wird deutlich, wie wichtig eine Risikosteuerung für das Bankmanagement ist. Da dem kompletten Bankwesen eine besondere Bedeutung in der Gesamtwirtschaft zukommt, unterliegen sie einer strengen Finanzaufsicht und weiteren speziellen Gesetzen3. Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, die verschiedenen Möglichkeiten der Risikosteuerung speziell im Bezug auf Erfolgs- und Liquiditätsrisiken in einem Bankbetrieb herauszuarbeiten. Auf die Ausfallrisiken wird in dieser Ausführung nicht weiter eingegangen. Im folgenden zweiten Kapitel werden zunächst zum Verständnis die verschiedenen Risiken näher erläutert um dann im dritten Kapital ausführlich auf die Möglichkeiten der Gegensteuerung einzugehen, bevor im folgenden Abschnitt auf die Wichtigkeit und Aufgaben des Risikomanagements eingegangen wird. Im fünften und letzten Kapitel wird die Arbeit kurz zusammengefasst und ein Fazit gezogen.

2. Arten von Risiken in einem Bankbetrieb

Im Rahmen der Risikoidentifikation unterscheidet man zwischen banktypischen Erfolgsrisiken (wie Preis- und Ausfallrisiken) und den Liquiditätsrisiken4. Unter den Ausfallrisiken versteht man Adressausfallrisiken und Sachwertrisiken5.

2.1 Preisrisiken

Preisrisiken entstehen bei Banken sowohl aus bilanzwirksamen als auch aus ausserbilanziellen Geschäften aufgrund der Veränderung von finanzwirtschaftlichen Marktpreisen6. Diese Risiken, speziell im bilanzwirksamen Geschäft, entstehen durch die besondere Aufgabe der Bank über ihre Transformationsfunktion den Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Kapitalnachfrager und –anbieter wahrzunehmen7. Preisrisiken gehören neben den Ausfallrisiken zu den bedeutendsten banktypischen Erfolgsrisiken, die sich ihrerseits unterteilen lassen in:

• Zinsänderungrisiko
• Währungsrisiko und
• Aktienkursrisiko8.

2.1.1 Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko wird auch als die Gefahr einer negativen Abweichung der erreichten Zinserfolgsgrösse (Ist-Grösse) von der geplanten Grösse verstanden, hervorgerufen durch eine nicht antizipierte Konstellation der Zinsstruktur9. Das Zinsänderungsrisiko gehört zu den Gefahren, die den Erfolg eines Kreditinstitutes sehr belasten können. Es wird durch Marktzinsänderungen herbeigeführt und entsteht aus der Transformation der Zinsbindungsfristen10. Im Fall variabel verzinslicher Geschäfte bedeutet dies eine unterschiedliche Anpassung auf der Aktiv- und Passivseite. Verluste entstehen dadurch, dass bei steigenden Zinsen die Zinssätze auf der Passivseite schneller steigen als auf der Aktivseite und umgekehrt bei sinkenden Zinsen die Aktivseite schneller sinkt als die Passivseite11. Die Bruttozinsspanne sinkt aufgrund der unterschiedlichen Zinsanpassungselastizität bei variabler Verzinsung. Beim Festzins besteht hingegen das Risiko, dass bei Marktzinsänderungen der vorher vereinbarte Zinssatz (Positionszins) gleichbleibt, seine Zinsanpassungselastizität ist also gleich null. Befinden sich festverzinsliche Wertpapiere im Eigenbestand, hat man zusätzlich das Problem der Abschreibung, da bei steigenden Zinsen die Kurse fallen12.

2.1.2 Währungsrisiko

Als Währungsrisiko wird auch die Gefahr bezeichnet, dass ein erzieltes Ergebnis, aufgrund von Geschäften, die den Übergang von einer Währung in eine andere erfordern, nicht erreicht wird13. Diese Gefahr kann hervorgerufen werden durch marktbedingte Schwankungen des Wechselkurses (Devisenkursrisiken), dazu zählen auch die Änderungen des staatlichen Devisenrechts. Ein weiterer Grund sind Transferrisiken, Währungspositionen können nicht von einem in ein anderes Hoheitsgebiet übertragen werden, oder sogenannte Konvertierungsrisiken die einen Umtausch von Währungen unmöglich machen14. Zu den Währungsrisiken zählen auch die Risiken aus Edelmetallpositionen15.

2.1.3 Aktienkursrisiko

[...]


1Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 503

2Vgl. Prußog, C. (2000), S. 16

3Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 503

4Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 511

5Vgl. Büschgen, H.E. (1994), S. 311

6Vgl. Büschgen, H.E. (2001), S. 995

7 Vgl. Büschgen, H.E. (1998), S. 998

8 Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 516

9 Vgl. Büschgen, H.E. (1994), S. 313

10Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 516

11Vgl. Betge, P. (1996), S. 284

12Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 516/517

13Vgl. Schierenbeck, H. (1994), S. 597

14Vgl. Büschgen, H.E. (1994), S. 315

15Vgl. Büschgen, H.E. (1994), S. 316


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