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PISA-Länderbericht des Landes Schweden

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 18 Pages
Author: Daniel Schüler
Subject: Pedagogy - General

Details

Event: Quantitative Modelle in der Bildungsforschung
Institution/College: University of Frankfurt (Main)
Tags: PISA-Länderbericht, Landes, Schweden, Quantitative, Modelle, Bildungsforschung
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 18
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V29602
ISBN (E-book): 978-3-638-31071-0

File size: 569 KB


Excerpt (computer-generated)

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Wintersemester 2003/04
Institut: Allgemeine Erziehungswissenschaft
Seminar: „Quantitative Modelle in der Bildungsforschung“

PISA-Länderbericht des Landes Schweden

von

Daniel Schüler

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort  Seite 3

I. Deskriptive Daten  Seite 4

II. Zusammenhänge
a) zwischen Lese-Freude und Lese-Leistung  Seite 6
b) zwischen verschiedenen Familienmerkmalen  Seite 8
c) zwischen verschiedenen Schulmerkmalen  Seite 9

III. Erklärungsmodelle
a) Zur Erklärung der Lesefreude  Seite 11
b) Zur Erklärung der Leseleistung  Seite 13
c) Untersuchung der inkrementellen Bedeutung des Geschlechts  Seite 16
d) Vergleich von Regressionsmodellen für beide Geschlechter
1. Für die Leseleistung  Seite 17
2. Für die Lesefreude  Seite 18

 

Vorwort

Diese Hausarbeit beschäftigt sich im Rahmen des Seminars „Quantitative Modelle der Bildungsforschung“ mit einem reduzierten Satz von Originaldaten aus der von der OECD durchgeführten Bildungsstudie „PISA 2000“, wobei hier nur Daten aus dem Land Schweden behandelt werden .
Auf dieses Beispiel sollen die im Seminar behandelten statistischen Methoden angewendet werden.
Es sollen Zusammenhänge der vorhandenen deskriptiven Daten herausgefunden und untersucht werden und Erklärungsmodelle besonders im Bezug auf die Leseleistung und die Lesefreude sowie hierarchische Modelle herausgearbeitet werden.
Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass im Rahmen dieser Arbeit keine repräsentativen Aussagen zum Land Schweden gemacht werden können, da die vorhandenen Variablensätze nur in eingeschränkter Form vorliegen und Gewichtungen fehlen.

I. Deskriptive Daten

Der hier behandelte Teil der OECD-Studie „PISA 2000“, das Land Schweden betreffend, wurde an N = 4416 Schülern durchgeführt, wovon 49% weiblichen und 51% männlichen Geschlechts sind. Die Schüler waren zwischen 15 und 16 Jahren alt, das durchschnittliche Alter betrug zum Zeitpunkt der Studie 15,72 Jahre (188,66 Monate). Mindestens ein Elternteil von 20,8% der Schüler wurde nicht in Schweden geboren. Die folgenden Variablen treffen Aussagen über den gesellschaftlichen Status der Familie. Der sozio-ökonomische Index (Highest International Socio-Economic Index, HISEI) hat in Schweden einen Mittelwert von 50,64 bei einer Standartabweichung von 16,121. Da der OECD-Mittelwert 50 beträgt, liegt Schweden nur minimal über dem Durchschnitt. Die kulturellen Besitztümer der Familie werden als in Bezug auf die OECD standardisierte Variablen mit einem Mittelwert von 0 und einer Standartabweichung von 1,0 angegeben; in Schweden liegt der Mittelwert bei 0,0466 und die Standartabweichung bei 0,97. Auch hier weicht Schweden nicht signifikant vom OECD-Durchschnitt ab. Die Unterstützung der Arbeiten für die Schule durch die Familie (Family Educational Support) wird ebenfalls in den oben genannten Standartwerten gemessen, wobei Schweden hier die Werte 0,274 (MW) und 0,867 aufweist und somit über dem OECD-Durchschnitt liegt, wenn auch nur gering bedeutend.


[Tabelle in Downloaddatei enthalten]

Die folgenden Variablen beschreiben das schulische Umfeld der Schüler. Die Unterstützung durch den Lehrer ist mit 0,21 (MW) und 0,898 (SD) schwach bedeutsam besser als der Durchschnitt. Die Disziplinprobleme im Unterricht liegen mit 0,1854 (MW) und 0,848 (SD) gerade so schwach bedeutsam über dem Durchschnitt, wohingegen die Lehrer-Schüler-Beziehung (0,12 MW; 0,956 SD) mehr oder weniger, der Leistungsdruck (0,05 MW; 0,84 SD) voll mit diesem übereinstimmt. Die Wahrnehmung der Schule, bzw. die Schulzufriedenheit, ist mit 0,278 (MW) und 1,03 (SD) gering bedeutsam besser als im OECD-Durchschnitt, aber der Zeitaufwand für Hausaufgaben ist geringer (-0,37 MW; 0,87 SD).


[Tabelle in Downloaddatei enthalten]

Die letzten beiden Variablen sind die Lesefreude und die Leseleistung, die in einem Leistungstest erfasst wurde. Die Lesefreude liegt mit -0,617 (MW) und 1,019 im Durchschnitt und die Leseleistung liegt mit 515,84 Punkten über dem Durchschnitt aller Länder in der Studie, der 500 Punkte beträgt. Bei der Leseleistung liegt Schweden damit im oberen Feld, wenn auch nicht an der Spitze.

[....]


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