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ERP-Systeme am Beispiel der SAP

Diploma Thesis, 2004, 94 Pages
Author: Vita Bataitis
Subject: Economics / Business, Miscellaneous

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2004
Pages: 94
Grade: 2.0
Bibliography: ~ 62  Entries
Language: German
Archive No.: V30365
ISBN (E-book): 978-3-638-31639-2

File size: 699 KB
Notes :
Ein Überblick über die SAP Modul-Landschaft, mit Schwerpunkt auf das R/3-System. Siehe Inhaltsverzeichnis.



Excerpt (computer-generated)

ERP-Systeme am Beispiel von SAP

Diplomarbeit I

zur Erlangung des Grades einer Diplom-Ökonomin

Universität Kassel
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

vorgelegt von

Vita Bataityte

Kassel, 26. Januar 2004

 

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis ... I
Abbildungsverzeichnis ... IV
Abkürzungsverzeichnis  ... V

1 Einleitung ... 1
1.1 Die Ausgangssituation ... 1
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit ... 2

2 Allgemeine Einführung in die Konzepte von ERP-Systemen  ... 4

3 Betriebswirtschaftliche Anwendungsmodule des SAP R/3-Systems ... 6
3.1 Der Aufbau des SAP R/3-Systems  ... 6
3.2 Das Rechnungswesen  ... 8
3.2.1 Begriffsabgrenzung ... 8
3.2.2 Das Rechnungswesen im SAP R/3-System  ... 9
3.2.3 Finanzbuchhaltung (FI)  ... 10
3.2.3.1 Kurzüberblick und Funktion  ... 10
3.2.3.2 Finanzwesen im SAP R/3  ... 11
3.2.4 Treasury  ... 14
3.2.4.1 Kurzüberblick und Funktion  ... 14
3.2.4.2 Treasury im SAP R/3-System  ... 14
3.2.5 Controlling (CO)  ... 15
3.2.5.1 Begriffsabgrenzung ... 15
3.2.5.2 Funktionen des Controllings  ... 16
3.2.5.3 Das Controlling im SAP R/3-System ... 16
3.2.6 Investitionsmanagement (IM)  ... 18
3.2.6.1 Kurzüberblick und Funktion  ... 18
3.2.6.2 Investitionsmanagement im SAP R/3-System  ... 19
3.2.7 Unternehmenscontrolling (EC)  ... 20
3.2.7.1 Kurzüberblick und Funktion  ... 20
3.2.7.2 Unternehmenscontrolling im SAP R/3 System ... 20
3.2.8 Immobilienmanagement ... 23
3.2.8.1 Funktion  ... 23
3.2.8.2 Immobilienmanagement im SAP R/3-System  ... 23
3.3 Logistik ... 24
3.3.1 Begriffsabgrenzung ... 24
3.3.2 Logistik im SAP R/3-System ... 24
3.3.3 Vertrieb (SD)  ... 25
3.3.3.1 Begriffsabgrenzung ... 25
3.3.3.2 Vertrieb im SAP R/3-System ... 26
3.3.4 Materialwirtschaft (MM)  ... 32
3.3.5 Qualitätsmanagement (QM)  ... 34
3.3.5.1 Begriffsabgrenzung und Überblick ... 34
3.3.5.2 Qualitätsmanagement im SAP R/3-System  ... 35
3.3.6 Instandhaltung (PM)  ... 38
3.3.6.1 Begriffsabgrenzung und Kurzüberblick ... 38
3.3.6.2 Instandhaltung im SAP R/3-System  ... 39
3.3.7 Produktionsplanung und -steuerung ... 41
3.3.8 Kundenservice (CS)  ... 43
3.3.9 Projektsystem (PS)  ... 45
3.3.10 Umweltmanagement (EH&S)  ... 46
3.3.10.1 Kurzüberblick ... 46
3.3.10.2 Umweltmanagement im SAP R/3-System ... 46
3.4 Personalwirtschaft (HR)  ... 48
3.4.1 Begriffsabgrenzung ... 48
3.4.2 Personalwirtschaft im SAP R/3-System  ... 49
3.4.3 Personalmanagement ... 49
3.4.3.1 Personaladministration ... 50
3.4.3.2 Personalbeschaffung  ... 51
3.4.3.3 Personalentwicklung  ... 51
3.4.4 Personalzeitwirtschaft  ... 52
3.4.5 Personalabrechnung  ... 53
3.4.6 Veranstaltungsmanagement  ... 54
3.4.7 Organisationsmanagement  ... 55
3.5 SAP Business Workflow  ... 56
3.5.1 Begriffsabgrenzung ... 56
3.5.2 Business Workflow im SAP  ... 57

4 MySAP.com – Die E-Business-Plattform der SAP  ... 59
4.1 Kurzüberblick und Definition ... 59
4.2 Elemente von mySAP.com  ... 59
4.3 Fallbeispiel – Herlitz PBS AG realisiert Webshop mit mySAP CRM  ... 61

5 Lösungen für die mittelständische Unternehmen  ... 62
5.1 Überblick ... 62
5.2 SAP für den Mittelstand ... 62
5.2.1 SAP Business One  ... 63
5.2.2 SAP All-in-One ... 64

6 SAP- Branchenlösungen (IS - Industry Solutions)  ... 65

7 Abschließende Betrachtung  ... 71

Literaturverzeichnis ... VIII

Anhang  ... XIV

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1. Die zehn größten ERP-Anbieter auf dem deutschen Markt ... 4
Abbildung 2. Client/Server-Architektur des R/3-Systems ... 6
Abbildung 3. System R/3  ... 8
Abbildung 4. Die Komponenten des Rechnungswesens im SAP R/3-System.  ... 10
Abbildung 5. Modulintegration im Modul Finanzbuchhaltung  ... 12
Abbildung 6. Die Einordnung des Controlling  ... 15
Abbildung 7. Die Teilkomponenten des Controllings  ... 17
Abbildung 8. Komponenteneinsatz im integrierten SAP-Unternehmenscontrolling ... 21
Abbildung 9. Die Komponenten der Logistik im SAP R/3-System  ... 25
Abbildung 10. Ablauf der Konditionstechnik am Beispiel der Preisfindung  ... 27
Abbildung 11. Die Chargenverwaltung in der logistischen Kette  ... 29
Abbildung 12. Komponenten des Materialwirtschafts-Moduls (MM)  ... 33
Abbildung 13. Das Prozessmodell nach DIN EN ISO 9001:2000 ... 35
Abbildung 14. Funktionaler Ablauf in der Komponente Instandhaltung ... 40
Abbildung 15. Kapazitätsauslastung einer Instandhaltungs-Werkstatt ... 41
Abbildung 16. Fertigungsarten, die von dem R/3-System erfüllt werden  ... 42
Abbildung 17. Aufbau eines Projektstrukturplans (a) und eines Netzplans (b)  ... 45
Abbildung 18. Elemente der Stoffdatenbank  ... 47
Abbildung 19. SAP EH&S und die logistische Kette  ... 48
Abbildung 20. Die Komponenten der Personalwirtschaft im SAP R/3-System ... 49
Abbildung 21. Profil einer Person in einer Datenbank.  ... 52
Abbildung 22. Personalwirtschaft und Business Workflow  ... 56
Abbildung 23. E-Business Lösungen der SAP  ... 60

Abkürzungsverzeichnis
ABAP Advanced Business Programming Language
AG Aktiengesellschaft
Aufl. Auflage
BC Basic Components
bzw. beziehungsweise
ca. circa
CAD Computer Aided Design
CO Controlling
CRM Customer Relationship Management
d. h. das heißt
EC Enterprise Controlling (Unternehmenscontrolling)
EDI Electronic Data Interchange
EDV Elektronische Datenverarbeitung
engl. englisch
ERP Enterprise Resource Planning
etc. et cetera
evtl. eventuell
f. folgende
ff. fortfolgende
FI Financial Accounting (Finanzwesen)
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GUI Graphical User Interface
HR Human Resources (Personalwirtschaft)
Hrsg. Herausgeber
IM Capital Investment Management (Investitionsmanagement)
IS Industry Solutions (Branchenlösungen)
ISO ist die weltweit gültige Abkürzung von Internattional Organization for Standardization, zu deutsch: Die Internationale Organisation für Normung. EN (Europäische Normung) und DIN (Deutsches Institut für Normung e. V.) stehen für Normungstätigkeit auf europäischer und deutscher Ebene
IT Informationstechnologie
Kap. Kapitel
Mio. Millionen
MM Materials Management (Materialwirtschaft)
o. V. ohne Verfasser
OLAP Online Analytical Processing
PM Plant Maintenance (Instandhaltung)
PP Production Planning and Control (Produktionsplanung und -steuerung)
PS Project System (Projektsystem)
QM Quality Management (Qualitätsmanagement)
R/3 Realtime (Echtzeit) / 3-Schichten
ROI Return On Investment
S. Seite
s. siehe
SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung
SCM Supply Chain Management
SD Sales and Distribution (Vertrieb/Verkauf)
TR Treasury (Haushaltsmanagement)
u. a. unter anderem
usw. und so weiter
vgl. vergleiche
WF Business Workflow
www world wide web
z. B. zum Beispiel

 

Einleitung 1

1 Einleitung

1.1 Die Ausgangssituation

Die Marktveränderungen der letzten Jahre stellen neue Anforderungen an die Unternehmen. Zunehmende Globalisierung und Sättigung der Märkte, hohe Kundenerwartungen, neue Technologien, insbesondere durch die Innovation in der Informations- und Kommunikationstechnologie führen zu einer Intensivierung des Wettbewerbs. Mit der rasanten Weiterentwicklung der IT -Welt gewinnt das sich permanent vermehrende Wissen zunehmend an Bedeutung. In diesem Zusammenhang spricht man von dem vierten Produktionsfaktor, der Ressource Information. Besonders in den westlichen Industriestaaten ist „nicht mehr der Grad der industriellen Entwicklung für den Wohlstand von Bedeutung, sondern vielmehr die Fähigkeit, durch Bildung und Wissenschaft Informationsressourcen zu gewinnen, diese wiederum mit geeigneten Kommunikationsmedien und -infrastrukturen schneller und breitenwirksamer zu verteilen und sie in Wissen, neue Technologien, Methoden und Vorgehensweisen umzusetzen“.1 Demnach ist die Integration von Arbeitsplätzen und Geschäftsprozessen in unternehmensweiten Datenverarbeitungs-, Informations- und Kommunikationssystemen notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Diesen veränderten Anforderungen stellen sich moderne Standardinformationssysteme (IBSIS – Integrierte Betriebswirtschaftliche StandardInformationsSysteme) oder ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) genannt, wie z. B. das SAP R/3. Solche Systeme bilden einen Großteil der finanzwirtschaftlichen, logistischen und personalwirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens ab.2 Heutige ERP-Systeme unterstützen nicht nur die Geschäftsprozesse eines Unternehmens, sondern haben sich zu vollständig integrierten Business-Lösungen entwickelt. Der Aufgabenbereich dieser Systeme ist nicht mehr nur auf die Standardisierung von Infrastrukturen und Plattformen, Entwicklung sowie Pflege von Anwendungen begrenzt, sondern umfasst sowohl die Suche nach Techniken zur Abbildung von Business-Abläufen und Geschäftsmodellen, als auch die Koordination von Projekten und Prozessen.

Mit zunehmender Bedeutung des Internets wurden in den letzten Jahren die „klassischen“ ERP-Systeme weniger beachtet und zunächst den Möglichkeiten die das Internet bietet, wie z. B. dem E-Commerce zugewendet. Doch viele E-Commerce- Lösungen können nur in Verbindung mit einem optimal genutzten ERP-System erfolgreich eingesetzt werden. Beispielsweise hängen Online-Bestellungen entscheidend von einem funktionierenden ERP-System ab, das die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette abbildet. Das klassische ERP-System bildet nach wie vor das Rückgrat eines Unternehmens. In der Kombination mit den weiterentwickelten ERP-Lösungen, wie die E-Business Plattform von SAP, wird eine völlig neue Dimension der Informationsverknüpfung ermöglicht. Alle Bereiche eines Unternehmens werden durchdrungen und analysiert, aus den Erkenntnissen optimierte Abläufe bestimmt, neue Impulse zur Prozessoptimierung gewonnen und neuartige Geschäftsmodelle ermöglicht. Die ERP-Systeme sind demnach auch im Zeitalter des Internets noch immer aktuell.

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Wesentliches Ziel dieser Arbeit ist es einen strukturierten Überblick über die Fähigkeiten sowie die Komplexität heutiger ERP-Systeme am Beispiel von SAP zu vermitteln. Dabei wurde der Schwerpunkt weniger auf die E-Business-Lösungen gelegt, sondern vielmehr auf das klassische SAP R/3-System.

Nachdem im ersten Kapitel die Hintergründe zur Notwendigkeit von ERP-Systemen in allen Unternehmensbereichen erläutert wurden, erfolgt im zweiten Kapitel eine allgemeine Einführung in die Konzepte von ERP-Systemen sowie die Vorstellung der wichtigsten Hersteller in diesem Bereich.

Im dritten Kapitel werden die Grundlagen und die Architektur des SAP R/3- Systems erläutert und ihr modularer Aufbau dargestellt. Des weiteren werden die einzelnen Komponenten Rechnungswesen, Logistik sowie Personalwirtschaft beschrieben und ihre Funktionsbereiche erläutert. Anschließend wird die Unterstützung der Prozesse durch die Komponente SAP Business Workflow beschrieben. 

Das vierte Kapitel stellt die E-Business-Plattform mit der Internetstrategie my-SAP.com dar. Begründet durch den limitierten Umfang dieser Arbeit erfolgt nur eine kurze Darstellung der einzelnen Elemente dieser Plattform. Zur Verdeutlichung wird abschließend ein Fallbeispiel anhand des Webshops der Herlitz PBS AG beschrieben. 

Das fünfte Kapitel stellt die Lösungen der SAP für kleine bis mittelständische Unternehmen dar. Diesbezüglich werden jeweils zwei Softwarepakete erläutert.

Die 23 Branchenlösungen der SAP AG sind speziell auf diese zugeschnitten. Sie werden im sechsten Kapitel aufgezählt und kurz beschrieben. Dabei soll dem Leser eine globale Übersicht der Vielzahl der vorhandener Lösungen gegeben werden. Das siebte Kapitel beendet die vorliegende Arbeit mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und kritischen Betrachtung von Problemen bei dem Implementierungsprozess von ERP-Systemen. Abschließend erfolgt ein kurzer Ausblick in die zukünftige Entwicklung dieser Systeme.

[....]


1 Brinkmann / Zeilinger, 2000, S. 13.

2 Vgl. hierzu und im Folgendem Mauterer, 2002, S. 1f.


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