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Bewusstseins- und Gedächtnistheorien zur Verbesserung der Lebensqualität in der heutigen Informationsgesellschaft

Scholary Paper (Seminar), 2000, 19 Pages
Author: Matthias Funk
Subject: Sociology - Culture, Technology, Peoples / Nations

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2000
Pages: 19
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 3  Entries
Language: German
Archive No.: V3182
ISBN (E-book): 978-3-638-11931-3

File size: 267 KB


Excerpt (computer-generated)

Matthias Funk

THEMA

Bewusstseins-und Gedächtnistheorien 
zur Verbesserung der Lebensqualität
In der heutigen Informationsgesellschaft

Freie Universität zu Berlin
Soziologisches Institut
Seminar: Weltbilder in Ökologie und Soziologie

6. Fachsemester
Studienfächer: Soziologie, Publizistik, BWL
Abgabe: 12.07.2000

1.Einleitung 3
2. Susan Greenfield und ihr Bewusstseinsmodell 4


2.1. Vorbetrachtung 4
2.2. Funktionieren des Bewusstseins 6
2.3. Die Bedeutung der Neuromodulation 7
2.4. Die Physiologie des Bewusstseins 7
2.4.1. Faktor I: Stärke des Epizentrums 8
2.4.2. Faktor II: Anzahl von Neuronenverbindungen 8
2.4.3. Faktor III: Anzahl der modulierenden Neurotransmitter, die zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeschüttet werden 8
2.4.4. Schlussfolgerung 9

3. Timothy Leary und seine acht Bewusstseinsschaltkreise 9


3.1. Vorbetrachtung 9
3.2. Bewusstseinsstufenmodell 10
3.2.1. Schaltkreis I: ,,Bio-Überlebensschaltkreis" 10
3.2.2. Schaltkreis II: ,,Gefühlsschaltkreis" 10
3.2.3. Schaltkreis III: ,, Geschicklichkeits-Symbolismus-Schaltkreis" 10
3.2.4. Schaltkreis IV: ,,sozio-sexueller Schaltkreis" 11
3.2.5. Schaltkreis V: ,,neurosomatische Schaltkreis" 11
3.2.6. Schaltkreis VI: ,,neuroelektrischer Schaltkreis" 11
3.2.7. Schaltkreis VII: ,,neurogenetischer Bewusstseins-Schaltkreis" 12
3.2.8. Schaltkreis VIII: ,,neuroatomares Bewusstsein" oder nicht örtlicher Quanten-Schaltkreis 12

4. Karl Pribram: ,,Das Gehirn als Hologramm" 12


4.1. Vorbetrachtung 12
4.2. Das Holographische Modell 14

5. Zusammenfassung 15
6. Literatur 19

 

1.Einleitung

In der heutigen Zeit sind Informationen zu einem entscheidenden Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Besonders in den Industrienationen hat sich eine ganze Branche herausgebildet, deren Angehörige ihren Lebensunterhalt mit der Gewinnung, der Verarbeitung und Verbreitung von Informationen - im speziellen Nachrichten - bestreiten. Gleichgültig, um welches Medium es sich dabei handelt, gilt immer die Devise: "Nichts ist älter als eine Nachricht von gestern". Für diese Menschen ist es geradezu überlebenswichtig geworden, in kürzester Zeit und ohne größeren Aufwand an eine große Mengen von Informationen zu gelangen. Doch noch setzten die technischen Möglichkeiten einem schnellen und unkomplizierten Zugang zu allen, auf diesem Planeten verfügbaren Informationen, gewisse Grenzen.

Wie kann man diesen Unstand verändern?

,,Setz dich hin vor die Tatsachen wie ein kleines Kind, und sei bereit, alle vorgefassten Meinungen aufzugeben, folge demütig der Natur, wohin und zu welchen Abgründen sie dich auch führen mag, denn sonst erfährst du nichts." T. H. Huxley 0

Ausgangspunkt meiner Überlegungen war die Tatsache, dass sich Wissenschaftler und Techniker bei der Entwicklung und Verbesserung zahlreicher Errungenschaften der heutigen Zeit an der Natur orientierten und auch heute noch orientieren. Seien es Konstruktionspläne im Schiffs- und Flugzeugbau oder einfach nur Gegenstände des täglichen Lebens, wie zum Beispiel der Klebstoff, sie alle haben ihr Äquivalent in der Natur.

Wie bei den Dingen des täglichen Lebens, kann man sich auch bei der Bewältigung des Problems der Informationsspeicherung- und verarbeitung an der Natur orientieren.

Als bestes Beispiel für eine biologische Schaltzentrale, in der gleichzeitig eine Fülle von Informationen gesammelt, verarbeitet und wieder abgefragt werden können, eignet sich sicherlich das menschliche Gehirn. Es weist ein Gedächtnis und ein Bewusstsein auf. Während beim Gedächtnis Informationen schnell gespeichert und abgefragt werden können, dient das Bewusstsein der Koordination.
Viele Wissenschaftler der verschiedensten Fachrichtungen haben sich mit dem hochkomplexen Aufbau und den Schaltkreisen und Funktionsweisen des menschlichen Gehirns auseinandergesetzt. Ihre Denkansätze können die Basis zu neuen Technologien liefern, die uns in Zukunft einen noch schnelleren Zugang zu unseren Informationen ermöglichen. Drei dieser Theorien werden nun vorgestellt. Sie sollen nicht auf ihre Richtigkeit oder Falschheit hin bewertet werden, sondern vielmehr einen Einblick in derzeitige Denkansätze vermitteln.

[...]


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