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Scholary Paper (Seminar), 2001, 26 Pages
Authors: Christian Schreitmüller, Bettina Reindler
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Installation, Konfiguration, Samba-Servers
Year: 2001
Pages: 26
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12034-0
File size: 534 KB
Sehr dicht - einzeiliger Zeilenabstand.
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Excerpt (computer-generated)
Fachhochschule Ansbach
Fachbereich Betriebswirtschaft
- SEMINARARBEIT -
Der SAMBA-Server
Autoren: Bettina Reindler
Christian Schreitmüller
Ort, Datum: Ansbach, den 30.01.2001
Inhaltsverzeichnis:
VORWORT ... .1
1. Allgemeines zu SAMBA ... 2
1.1 WAS IST SAMBA ? ... 2
1.2 GRÜNDE FÜR DEN EINSATZ VON SAMBA ... 2
1.3 WIE ENTSTAND SAMBA ? ... 2
1.4 AUF WELCHEN PLATTFORMEN LÄUFT SAMBA ? ... 3
2. Grundlagen der Netzwerktechnik ... 3
2.1 SOFTWAREMODELL CLIENT UND SERVER ... 3
2.2 DIENSTE UND RESSOURCEN ... 4
2.3 NETZWERKARTEN ... 4
2.3.1 Peer-to-Peer Netzwerke ... 4
2.3.2 Client-/Server Netzwerke mit dezidiertem Server ... 4
2.4 NETZWERKPROTOKOLLE ... 5
2.4.1 Aufgaben von Netzwerkprotokollen ... 5
2.4.2 TCP/IP-Protokoll ... 5
2.4.3 SMB-Protokoll ... 6
3. Installation von SAMBA ... 7
3.1 INSTALLATION ÜBER QUELLPAKET ... 7
3.2 INSTALLATION DER SERVERSOFTWARE ÜBER SUSE-LINUX ... 8
3.3 EINRICHTEN DER NETZWERKKONFIGURATION ÜBER /ETC/SERVICES ... 9
3.4 START DER SERVERPROGRAMME ... 9
3.4.1 Start als Service über inetd ... 10
3.4.2 Start der Server als Daemon ... 10
4. Die Konfigurationsdatei smb.conf ... 11
4.1 DER AUFBAU DER KONFIGURATIONSDATEI SMB.CONF ... 11
4.2 EINSTELLUNG DER SEKTIONEN ... 11
4.2.1 Der Abschnitt [global] ... 11
4.2.2 Der Abschnitt [homes] ... 12
4.2.3 Der Abschnitt [printers] ... 13
4.3 SICHERHEITSOPTIONEN ... 14
4.3.1 Zugriffsrechte für bestimmte Rechner ... 14
4.3.2 Verzeichnis-Schutz ... 14
4.3.3 Benutzer-Schutz ... 15
4.4 PASSWORTVERWALTUNG ÜBER SMBPASSWD ... 16
5. Client-Konfiguration ... 17
5.1 WINDOWS 9X ... 17
5.1.1 Einrichtung des Clients ... 17
5.1.2 Anmeldung am Server ... 20
5.1.3 Passwortverhalten ... 20
Abbildungsverzeichnis
Abb.1: „TCP/IP Protokoll im Vergleich mit dem ISO/OSI-Modell“ .........................................5
Abb.2: „Ablauf der Kommunikation mit SMBs“ ......................................................................6
Abb.3: „Intakte Netzwerkkarte“ ............................................................................................17
Abb.4: „Einträge zur Identifikation des Clients“ ...................................................................18
Abb.5: „TCP/IP-Protokoll hinzufügen“ .................................................................................18
Abb.6: „Installation von TCP/IP“ ..........................................................................................19
Abb.7: „Einrichten von TCP/IP“ ...........................................................................................19
Abb.8: „Netzlaufwerk verbinden“...... ...................................................................................20
Vorwort:
Der kommerzielle Einsatz von LINUX nimmt seit einigen Jahren in steigendem Maße zu – kein anderes Betriebssystem hat in der letzten Zeit mehr Furore gemacht als das LINUXBetriebssystem. Auch auf dem Servermarkt bietet LINUX seinen Konkurrenten mit dem SAMBA-Paket ernsthaft Paroli.
Die Frage muss aber nicht unbedingt "LINUX oder NT?" lauten. Auch eine Kombination beider Systeme ist ein gangbarer, interessanter Weg.
Welches Serverbetriebssystem das bessere ist - darüber wird viel diskutiert. Für die Praxis ist das jedoch schlicht irrelevant, da in den meisten Situationen mit einer installierten Basis gearbeitet werden muss. Das können NT-Server, NT-Workstations oder Windows-95/98- Clients sein. In einer solchen Struktur stellt sich vielmehr die Frage, wie andere Systeme sinnvoll integriert werden können - oder wie sich NT- mit bestehenden LINUX-Systeme zu heterogenen Netzwerken kombinieren lassen. SAMBA-Server und -Clients machen es möglich.
An dieser Stelle knüpft unsere Studienarbeit an. Sie soll einen Überblick in die Installation und Konfiguration eines SAMBA-Servers als Print- und Fileserver in einem heterogenen Netzwerk vermitteln.
Um LINUX als File- und Print-Server in einem WIN-basiertem Netz einzusetzen, benötigt man das SAMBA-Paket. Der Name geht zurück auf das SMB-Protokoll (Server, Shared oder Session Message Block), das von Windows als Grundlage für den Netzwerkbetrieb benutzt wird. Bei der Verwendung von SAMBA besteht die Möglichkeit, Verzeichnisse des LINUXSystems in einem Windows-Netzwerk freizugeben. Man wird dadurch in die Lage versetzt, von einem Windows-Rechner aus auf Dateien des LINUX-Rechners zuzugreifen und / oder Druckerressourcen in Anspruch zu nehmen. Aber auch die umgekehrte Richtung ist unter SAMBA möglich.
Unsere Arbeit bietet lediglich einen kurzen Einstieg in das Thema und soll durch die Schrittfür-Schritt Beschreibung der Installations- und Konfigurationsdateien, den problemlosen Aufbau eines heterogenen Netzwerkes mit einem LINUX-SAMBA-Servers möglich machen. Für einen tieferen Einblick in die Konfiguration und Installation eines SAMBA-Servers verweisen wir auf die entsprechende Fachliteratur oder die Internetseite:
http://www.samba.org
Bettina Reindler
Christian Schreitmüller
1. Allgemeines zu SAMBA
1.1 Was ist SAMBA ?
Samba stellt ein Softwarepaket von Programmen für UNIX und ähnlichen Betriebssystemen, insbesondere LINUX dar, das über das SMB-Protokoll (Session Message Block-Protokoll) Ressourcen für ein Netzwerk bereitstellt.
Diese Ressourcen werden den Clients (z.B. Windows-Clients) in Form von Diensten (sog. „shares“) zur Verfügung gestellt, die es den Clients erlauben auf Druckressourcen und/oder Dateien (bzw. Dateisysteme) eines Unixrechners zuzugreifen. Der Unixrechner sieht mit SAMBA in einem solchen Netzwerk wie ein NT Server aus, und stellt damit eine gewichtige Alternative zum Windows NT Server von Microsoft dar. SAMBA wird unter der GNU General Public License (GPL) verteilt. Dieses Lizenzmodell entstammt der Free Software Foundation und ist damit Lizenzkostenfrei.
1.2 Gründe für den Einsatz von SAMBA
Die Vorteile beim Einsatz von SAMBA dürften in folgenden Aspekten liegen:
- Zuverlässiger Dienst für Dateiarbeit und Drucken
- Lizenzkostenfreie Software
- Relativ einfache Administration und Fernkonfiguration von SAMBA über SWAT und Browser
1.3 Wie entstand SAMBA ?
Andrew Tridgell, ein Student der Australien National University in Canberra begann, bereits im Jahre 1991 verschiedene Programme zu schreiben, die das Verhalten von DECs Pathworks zur Anbindung von MS-DOS-PCs an ULTRIX nachempfanden. Sein erklärtes Ziel war dabei, die Bereitstellung von Pathworks-Diensten durch eine andere Möglichkeit als durch die DEC-Betriebssysteme VMS und ULTRIX zu gewährleisten. Es stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die von ihm verwendeten Protokolle zur Net-BIOS-Spezifikation gehören.
Als Tridgell Ende 1992 mit LINUX in Berührung kam und Microsoft einen freien SMB-Client im ftp veröffentlichte und Tidgell so zu dem SMB-Protokoll kam, gab er am 1. Dezember 1993 den Start des Projektes „NetBIOS für Unix“ bekannt.
Bereits zwei Monate später waren es bereits einige hundert Leute, die den Code benutzten und für gut befanden.
Im März 1996 entwickelte man die Version 1.9.1.6 alpha1 und Portierungen nach OS/2, Amiga und Netware wurden verfügbar.
Um eine bessere Standardisierung und Dokumentation der Software zu erreichen, arbeitete das SAMBA-Team ab Juni 1997 an der CIFS-Initiative mit. Der Name SAMBA entstand, als 1994 der ursprüngliche Bezeichnung „SMBServer“ aus rechtlichen Gründen nicht mehr verwendet werden durfte und Andrew Tridgell dadurch gezwungen war, seine Software umzubenennen.
1.4 Auf welchen Plattformen läuft SAMBA ?
Wie schon bereits erwähnt, wurde SAMBA für den Betrieb auf UNIX-Betriebssystemen konzipiert und ist auch für alle bedeutenden Ableger von Unix verfügbar. Die Verteilung von SAMBA erfolgt mit vollem in C geschriebenem Quellcode und ist ausgehend von den Programmquellen mindestens auf die folgenden Systeme übersetzbar:
- LINUX
- SunOS 4.x
- Solaris 2 und Nachfolgende
- Ultrix
- SCO
- FreeBSD, OpenBSD und NetBSB
- AIX
- DNIX
Zudem existieren neben den genannten UNIX-Versionen auch SAMBA-Portierungen für folgende Betriebssysteme:
- Amiga
- OS/2
- Stratus-VOS
- VMS
- MPE/ix
- MVS
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