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Diplomarbeit, 2001, 80 Seiten
Autor: Michael Appelt
Fach: Wirtschaft - Bank, Börse, Versicherung
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Kempten (FB Betriebswirtschaft)
Tags: Standardisierte, Vermögensverwaltung, Bank-, Finanz-, Investitionswirtschaft
Jahr: 2001
Seiten: 80
Note: 1,8
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-12068-5
ISBN (Buch): 978-3-638-69662-3
Dateigröße: 450 KB
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Zusammenfassung / Abstract
1. Jung und Reich – Die Erbengeneration sucht Anlagen 1.1 Problemstellung 1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit 2. Das Produkt Vermögensverwaltung 2.1 Begriffsabgrenzung 2.2 Abgrenzung der Vermögensverwaltung in der Praxis 2.3 Rechtliche Grundlagen und Vertragsformen in der Vermögensverwaltung 2.4 Ablauf der Vermögensverwaltung 2.4.1 Vorbereitung 2.4.2 Durchführungsphase 2.4.3 Kontrollphase 2.5 Marktsituation im Vermögensverwaltungsgeschäft 2.5.1 Anbieter auf dem Vermögensverwaltungsmarkt 2.5.1.1 Vermögensverwaltung durch Banken 2.5.1.2 Freie Vermögensverwalter 2.5.2 Nachfrager 2.6 Preis- und Konditionenpolitik in der Vermögensverwaltung 3. Portfoliotheorie 3.1 Portfolio-Selection-Modell 3.2 Das Portfolio-Management 3.3 C A P M - Das Capital Asset Pricing Modell 4. Asset Allocation 4.1 Dreigliedrige Form der Asset Allocation 4.2 Aktives und passives Portfolio-Management 4.3 Diversifizierung 4.4 Auswahl des Management-Stils 4.5 Performancemessung 5. Formen der Vermögensverwaltung 5.1 Individuelle Vermögensverwaltung 5.2 Ansätze zur standardisierten Vermögensverwaltung 5.2.1 Musterportfolios 5.2.2 Die fondsgebundene Vermögensverwaltung 6. Standardisierte Vermögensverwaltung in der Praxis 6.1 Deutsche Bank 6.2 ABN AMRO Bank 6.3 Bankhaus Lampe 6.4 Kreissparkasse Ravensburg 6,5 DekaBank 7. Vergleich individuelle vs. standardisierte Vermögensverwaltung 8. Zusammenfassung und Ausblick
Textauszug (computergeneriert)
FACHHOCHSCHULE KEMPTEN
Hochschule für Wirtschaft und Technik
Studiengang: Betriebswirtschaft
Studienschwerpunkt: Bank-, Finanz- und Investitionswirtschaft
Diplomarbeit gemäß Paragraph 31 der Rahmenprüfungsordnung
für die Fachhochschulen in Bayern vom 18.09.1997 in der jeweils gültigen Fassung.
Aufgabensteller: Prof. Dr. Georg Köpf
Standardisierte Vermögensverwaltung
Thema erhalten am: 25.03.2001
Diplomarbeit abgegeben am: 15.06.2001
Verfasser: Michael Appelt
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... III
Abkürzungsverzeichnis ... IV
1. Jung und Reich - Die Erbengeneration sucht Anlagen ... 1
1.1 Problemstellung ... 1
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit ... 3
2. Das Produkt Vermögensverwaltung ... 5
2.1 Begriffsabgrenzung ... 5
2.2 Abgrenzung der Vermögensverwaltung in der Praxis ... 6
2.3 Rechtliche Grundlagen und Vertragsformen in der
Vermögensverwaltung ... 9
2.4 Ablauf der Vermögensverwaltung ... 11
2.4.1 Vorbereitung ... 11
2.4.2 Durchführungsphase ... 12
2.4.3 Kontrollphase ... 13
2.5 Marktsituation im Vermögensverwaltungsgeschäft ... 15
2.5.1 Anbieter auf dem Vermögensverwaltungsmarkt ... 15
2.5.1.1 Vermögensverwaltung durch Banken ... 16
2.5.1.2 Freie Vermögensverwalter ... 16
2.5.2 Nachfrager ... 18
2.6 Preis- und Konditionenpolitik in der Vermögensverwaltung ... 20
3. Portfoliotheorie ... 23
3.1 Portfolio-Selection-Modell ... 23
3.2 Das Portfolio-Management ... 27
3.3 C A P M - Das Capital Asset Pricing Modell ... 29
4. Asset Allocation ... 31
4.1 Dreigliedrige Form der Asset Allocation ... 33
4.2 Aktives und passives Portfolio-Management ... 33
4.3 Diversifizierung ... 34
4.4 Auswahl des Management-Stils ... 35
4.5 Performancemessung ... 36
5. Formen der Vermögensverwaltung ... 39
5.1 Individuelle Vermögensverwaltung ... 40
5.2 Ansätze zur standardisierten Vermögensverwaltung ... 41
5.2.1 Musterportfolios ... 42
5.2.2 Die fondsgebundene Vermögensverwaltung ... 43
6. Standardisierte Vermögensverwaltung in der Praxis ... 46
6.1 Deutsche Bank ... 46
6.2 ABN AMRO Bank ... 48
6.3 Bankhaus Lampe ... 53
6.4 Kreissparkasse Ravensburg ... 55
6,5 DekaBank ... 56
7. Vergleich individuelle vs. standardisierte Vermögensverwaltung ... 59
8. Zusammenfassung und Ausblick ... 62
Anhang VI
Literatur- und Quellenverzeichnis ... X
Ehrenwörtliche Erklärung ... XV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die Vermögensverwaltung und verwandte Tätigkeiten
Abbildung 2: Das Magische Dreieck der Vermögensanlage
Abbildung 3: Der Anlageentscheidungsprozess
Abbildung 4: Enge Kooperation zwischen freien Vermögensverwaltern und Banken
Abbildung 5: Preis- und Konditionenbestandteile in der Vermögensverwaltung
Abbildung 6: Effizienzkurve
Abbildung 7: Grundmodell des Portfolio-Management-Prozesses
Abbildung 8: CAPM, Ermittlung der Kapitalmarktlinie
Abbildung 9: Asset Allocation-Prozess und Titelselektion
Abbildung 10: Beziehung der drei Abstufungen der Informationseffizienz untereinander
Abbildung 11: Einordnung der Performance-Analyse in den Asset-Management-Prozess
Abbildung 12: Anlagearten unterschiedlicher Risikokategorien
Abbildung 13: Zwei exemplarische Musterportfolios
Abbildung 14: Drei verschiedene Anlagestrategien der Deutschen Bank
Abbildung 15: Vier verschiedene Anlageprofile der ABN AMRO Bank
Abbildung 16: Depotstrukturen der Kreissparkasse Ravensburg
Abbildung 17: Die Depot-Typen des S-DynamikDepot
Abbildung 18: Das Schweizer PrivatPortfolio im Überblick
1. Jung und Reich -Die Erbengeneration sucht Anlagen, Vermögensverwaltung weiterhin mit Wachstumspotential
1.1 Problemstellung
Durch die wachsende Erbengeneration und nicht nur deshalb, wird in den kommenden Jahren das Vermögen der privaten Haushalte überproportional ansteigen. Nach Meinung von Experten werden bis zum Jahr 2002 von einer Generation zur nächsten zwei Billionen Mark vererbt. Aufgrund der Problemstellung seitens der Anleger, ihre individuelle Vermögensanlage so auszurichten, dass Einflüsse der Wirtschafts-, Währungs- und Steuerpolitik auf das Anlageverhalten berücksichtigt werden, gewinnt die Dienstleistung Vermögensverwaltung zunehmend an Bedeutung.
Eine Mehrzahl von Kapitalanlegern wendet sich bei der Geldanlage in erster Linie an Banken. Daneben gewinnen ausländische Brokerhäuser, vor allem aber unabhängige Vermögensverwalter, an Bedeutung. Kreditinstitute, welche die Dienstleistung Vermögensverwaltung anbieten, besorgen diese unter eigenem Namen oder über ausgegliederte Tochtergesellschaften, deren Geschäftszweck die Betreuung fremder Vermögenswerte darstellt. Da das Kundensegment der vermögenden Kunden bei vielen Banken eine große Ertragskomponente darstellt, ist es schon erstaunlich, wie "stiefmütterlich" gerade dieser Dienstleistungssektor betreut, angeboten und ausgebaut wird. Häufig ist zu hören, dass gerade dieses Klientel mit der Betreuungs- und Beratungsqualität unzufrieden ist. Gerade in einer Zeit, in der die Tendenz weg vom Hausbankprinzip und hin zum Ralationshipbanking gerichtet ist, entsteht bei vielen Kreditinstituten die Chance, Neukunden in diesem Dienstleistungssektor zu generieren und mit einem überzeugenden Vermögensverwaltungskonzept langfristig an sich zu binden.
Ferner muss beachtet werden, dass der Kunde von heute nicht mehr dem Kunden von vor zehn Jahren entspricht bzw. gleicht. Er ist zunehmend aktiver, informierter und nicht zuletzt auch eventuell kompetenter geworden. Diese Aussage soll keineswegs den Kunden von damals degradieren. Fakt ist, dass diese Entwicklung in den letzten Jahren zu beobachten ist. Hinzu kommt, dass durch die Vielfalt der Anlagealternativen die Preissensibilität und das Servicebewusstsein des Kunden, was mit einer steigenden Nachfrage nach optimaler Beratungsqualität einhergeht, ständig zunimmt.
Der Wettbewerb in der Vermögensverwaltung intensiviert sich. Vor allem die deutschen Vermögensverwalter sehen sich einem starken Wettbewerb aus dem Nachbarland Luxemburg sowie den Alpenrepubliken Schweiz und Österreich gegenüber.
Im Vordergrund der Vermögensverwaltung steht die Anlage von Kundengeldern in Wertpapieren (Aktien und Renten). Angesichts der Internationalisierung und Globalisierung der Finanzmärkte muss die Vermögensverwaltung auf Hilfsdienste zurückgreifen, welche die einzelnen Regionen, Märkte, Branchen und Unternehmen analysieren und bewerten. Gerade deshalb verfügen die meisten Banken (überwiegend Großbanken) über eine eigene Researchgruppe, die mit modernsten Kommunikations-mitteln ausgerüstet ist und somit die Entwicklung an den Geld- und Kapitalmärkten aufmerksam bzw. realtime verfolgen kann.
Da viele Kreditinstitute die Dienstleistung Vermögensverwaltung stärker forcieren bzw. gezielt in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen, versuchen gerade diese Kreditinstitute einen Teil der Vermögensverwaltung zu standardisieren. Deshalb wird die Vermögensverwaltung, abhängig von der Höhe des eingesetzten Kapitals, grundsätzlich in zwei Varianten angeboten. Auf der einen Seite steht die standardisierte und auf der anderen Seite die individuelle Vermögensverwaltung. Bei der standardisierten Vermögens-verwaltung stehen meistens Anlagegelder bis DM 200.000 im Vordergrund, die häufig auf Fondsbasis von der Vermögensverwaltung mitgemanagt werden; bei der klassischen, individuellen Vermögensverwaltung werden meist Gelder ab DM 500.000 verwaltet. Bei dem vielfältigen Angebot der Banken wird zwischen verschiedenen Standardisierungs-graden unterschieden. Das Angebot reicht vom individuellen Portfolio-Management über die standardisierte Verwaltung individueller Vermögen mit Muster-Portfolio bis hin zu Investmentfonds. Grundsätzliches Argument für eine Standardisierung der Vermögens-verwaltung ist der Kostenverlauf.
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit
In der vorliegenden Diplomarbeit werden die individuelle und standardisierte Vermögensverwaltung einander gegenübergestellt und die Vor- bzw. Nachteile aufgezeigt. Durch Beispiele von verschiedenen Banken gehe ich auf die Handhabung der Vermögensverwaltung in der Praxis ein.
Im zweiten Kapitel wird zunächst die Vermögensverwaltung als Dienstleistung vorgestellt. Es werden die unterschiedlichen Begriffsauffassungen verschiedener Autoren dargestellt. Des weiteren wird auf den Vermögensverwaltungsmarkt und die rechtlichen Grundlagen eingegangen.
Im Mittelpunkt des dritten Abschnitts steht die sogenannte Portfoliotheorie, welche die theoretische Grundlage des Vermögensverwaltungsgeschäfts bildet.
Das vierte Kapitel behandelt die Asset Allocation - die Umsetzung der Portfoliotheorie in der Praxis. Es wird sowohl auf die dreistufige Konzeption der Asset Allocation als auch auf das aktive und passive Portfolio-Management eingegangen. Außerdem wird die Auswahl des Managementstils betrachtet und die Möglichkeit der Performancemessung in der Vermögensverwaltung erläutert.
Im fünften Kapitel werden die verschiedenen Formen der Vermögensverwaltung vorgestellt, die sich in individuelle und standardisierte Vermögensverwaltung abgrenzen lassen.
Wie sich die standardisierte Vermögensverwaltung in der Praxis darstellt, wird im sechsten Kapitel aufgezeigt. Verschiedene Vermögensverwaltungen unterschiedlicher Kredit-institute werden untersucht. Hierbei ist insbesondere die Form der Vermögensverwaltung, die Höhe des Depotvolumens, verschiedene Musterportfolios sowie die Preisgestaltung von Interesse.
Im siebten und vorletzten Kapitel findet ein Vergleich zwischen der individuellen und standardisierten Vermögensverwaltung unter Einbeziehung von Banken statt.
Zum Schluss folgt diesem Teil eine relativ allgemein gehaltene Zusammenfassung über das Börsen- und Anlageverhalten mit einem Ausblick in die Zukunft.
[...]
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