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Termpaper, 2001, 22 Pages
Author: Jens Peter
Subject: Computer Science - Software
Details
Institution/College: Furtwangen University (Wirtschaftsinformatik)
Tags: Java, Message, Service, Technologie, Anwendung, Praktisches, Studiensemester
Year: 2001
Pages: 22
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12113-2
File size: 425 KB
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Excerpt (computer-generated)
Java Message Service
Technologie und Anwendung
Semesterarbeit
1. Praktisches Studiensemester
im Fachbereich Wirtschaftsinformatik
an der Fachhochschule Furtwangen
von
Jens Peter
Eingereicht am 29.08.2001
Abstract
Verteilte Anwendungen sind schon seit einiger Zeit
ein sehr wichtiges Konzept, um Unternehmensweit
eingesetzte Applikationen zu implementieren.
Konzepte wie RMI und CORBA unterstützen dies
schon längere Zeit. Auch der Einsatz von Enterprise
Messaging Systemen ist heute schon sehr verbreitet.
Da diese Systeme aber alle ihre eigenen APIs
mitbrachten, waren die darauf entwickelten
Applikationen immer sehr speziell. Um die
Applikationen von der speziellen Implementierung
der Messaging Systeme unabhängig zu machen,
spezifizierte SUN mit Unterstützung der Hersteller
von Message-Oriented Middleware eine auf Java
basierte API, die JMS API.
Diese Hausarbeit vermittelt Grundkenntnisse von
Messaging Systemen, sowie der JMS API. Es werden
Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt, wie man solche JMS
Systeme in der Praxis einsetzen kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Java Message Service 4
1.1 Messaging, ja und? 4
1.1.1 Enterprise Messaging 5
1.1.2 MOM – Message-Oriented Middleware 5
1.1.2.1 Features vom MOM 6
1.1.2.2 Vorteile von MOM 7
1.2 Java Messaging 9
1.2.1 Die JMS Architektur 10
1.2.2 Point-to-Point Messaging 11
1.2.3 Publish-and-Subscribe Messaging 12
1.2.4 Eine Java Message 13
1.2.5 Messaging Typen 14
2. JMS in der Praxis 15
2.1 Verteilte Systeme mit Pub/Sub Messaging 15
2.2 JMS und Wireless 18
Literaturverzeichnis 21
Abbildungsverzeichnis 22
1. Java Message Service
Dieser erste Abschnitt focusiert den technischen Hintergrund des Java Message Service. Es werden erste Grundlagen vermittelt, um einen Einblick in diese Technologie zu vermitteln.
1.1 Messaging, ja und?
Menschen und Computer benutzen Messaging Systeme, um über elektronische Netzwerke zu kommunizieren. Ein allen bekanntes Messaging System der Mensch-zu-Mensch Kommunikation ist wohl e-Mail. Auf diese Art des Messaging wird in dieser Arbeit nicht eingegangen, sondern auf Systeme, die die Kommunikation einzelner Applikationen über Netzwerke erlauben. Wenn diese Application-to-Application Messaging Systeme in Business-Systemen eingesetzt werden, spricht man von Enterprise Messaging Systemen oder Message-Oriented Middleware, kurz MOM.
Enterprise Messaging Systeme (EMS) erlauben einzelnen Applikationen in einem Netzwerk den gegenseitigen Datenaustausch. Eine Message ist ein "autonomes" Gebilde, bestehend aus Daten und Routinginformationen. In EMS werden Messages eingesetzt, über diese die Applikationen Ereignisse, die in anderen Systemteilen stattfinden, austauschen können.
MOM übermittelt diese Messages innerhalb eines Netzwerkes und stellen sicher, dass diese auch bei dem Empfänger ankommen.
In allen modernen EMS tauschen die Applikationen Messages über virtuelle Kanäle, sogenannte Chanels, aus. Wenn eine Message gesendet wird, wird sie nicht einer bestimmten Applikation, sondern einem bestimmten Chanel, einer destination, zugeordnet. Jede Applikation, die sich auf einem destination Kanal registriert, bekommt diese Message zugestellt. Sender und Empfänger sind also voneinander getrennt.
Die MOM Anbieter haben eigene APIs für das Senden und Empfangen von Messages. Trotz der Implementierung spezieller Protokolle ist doch die grundlegende Semantik einheitlich, erst diese macht erst den JMS möglich.
1.1.1 Enterprise Messaging
Das bereits erwähnte Enterprise Messaging ist kein neues Konzept. Produkte wie IBM MQSeries, Microsoft MSMQ, Open Horizon Ambrosia und andere sind schon seit Jahren auf dem Markt. Neuere Messaging Systeme wie Softwired iBus und FioranoMQ sind unterdessen auf neuere Anforderungen, wie die Kommunikation über das Internet oder mit mobilen Endgeräten, optimiert.
Eines der Kernkonzepte von EMS ist die asynchrone Übertragung der Messages, die von einem Netzwerk zu einem anderen übertragen werden. Der Sender muss nicht auf eine Quittierung der Gegenstelle warten, sondern kann sich sofort nach dem senden wieder anderen Prozessen widmen. Asynchrone Nachrichten sind "autonome" Einheiten, sie enthalten alle Informationen, die von der Business Logik zur weiteren Verarbeitung benötigt werden.
[...]
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