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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 25
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 35  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 191 KB
Archivnummer: V34847
ISBN (E-Book): 978-3-638-34955-0
ISBN (Buch): 978-3-638-64497-6

Zusammenfassung / Abstract

Der Handel über elektronische Datennetze (E-Commerce) stellt heutzutage sowohl im gewerblichen (B2B) als auch im privaten (B2C) Bereich nichts Außergewöhnliches mehr dar. Vielmehr ist er in manchen Branchen bereits zum Alltag geworden. Durch die große Penetration von Wireless Devices (WD) in der Bevölkerung und der immer weiter voranschreitenden technischen Entwicklung wird der stationäre E-Commerce zum Mobile Commerce (M-Commerce) - dem Handel über mobile Endgeräte. Mithilfe dieser mobilen Endgeräte können in Zukunft Einkäufe oder Geldgeschäfte zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Erfolgreich kann der M-Commerce dagegen erst dann werden, wenn sichere, akzeptierte und effiziente Verfahren zur Fakturierung dieser Transaktionen zur Verfügung gestellt werden. Im Kapitel 2 erfolgt zunächst eine Definition des Begriffs „Mobile Payment“. Anschließend werden die Beteiligten an der Wertschöpfungskette des Mobile Payment und somit auf dem Mobile Payment-Markt dargestellt. Die möglichen Einsatzbereiche bilden den Abschluss dieses Kapitels. Daran anschließend wird auszugsweise der aktuelle Stand der Entwicklung auf dem Mobile Payment-Markt veranschaulicht. Es werden anhand der möglichen Einsatzbereiche exemplarisch einige Verfahren dargestellt und kurz erläutert. Darauf aufbauend wird die grundsätzlich vorhandene Problematik dieser mobilen Zahlungsverfahren ver-anschaulicht und eine mögliche Ursache der geringen Akzeptanz beim Kunden verdeutlicht. Den Abschluss bilden die Zukunftsaussichten beziehungsweise die Perspektiven des Mobile Payment. Insbesondere wird exemplarisch auf eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen (Kooperation und/oder Standardisierung) für ein erfolgreiches Mobile Payment eingegangen und drei Projekte praxisnah dargestellt.

Textauszug (computergeneriert)

Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt am Main
Studienrichtung: Betriebswirtschaftslehre
12. Fachsemester

Mobile Payment - Entwicklungsstand und Perspektiven

von: Alexander Grohmann

 


Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung  1

2. Mobile Payment – eine mögliche Definition 2

2.1. Die Beteiligten beim Mobile Payment  2
2.2. Einsatzbereiche des mobilen Bezahlens 3

3. Der aktuelle Entwicklungstand 3

3.1. Mobile Zahlungsverfahren für den E-Commerce  4
3.2. Mobile Zahlungsverfahren für den M-Commerce  5
3.3. Mobile Zahlungsverfahren für den stationären Handel 6
3.4. Mobile Zahlungsverfahren für den Geldtransfer zwischen Personen  7
3.5. Die Problematik auf dem Mobile Payment-Markt  8

4. Zukunftsaussichten mobiler Zahlungsverfahren  9

4.1. Kooperation als eine Grundvoraussetzung des Erfolges 9
4.2. Entwicklung eines globalen, universellen Mobile Payment  10

4.2.1. SIMPAY – Kooperation von Mobilfunkbetreibern 11
4.2.2. Mobipay – Kooperation aller Beteiligter Marktteilnehmer13
4.2.3. SEMOPS – Das Zahlungssystem für Europa 13

5. Fazit  16

Literaturverzeichnis VI


Abkürzungsverzeichnis

[...]
B2B = Business-to-Business
B2C = Business-to-Customer
C2C = Customer-to-Customer
E-Commerce = electronic Commerce
E-Payment = electronic Payment
IrFM = Infrared for Financial Messaging
IrDA = Infrared Data Association
M-Commerce = mobile Commerce
Mbit/s = Megabit pro Sekunde
MMA = Mobile Merchant Acquirer
MPSA = Mobile Payments Service Association
[...]
PDA = Personal Digital Assistant
PIN = Personal Identification Number
PKI = Private Key Infrastructure
POS = Point of Sale
SMS = Short Message Service
USC = University of Southern California
WD = Wireless Device


 

1. Einleitung

Der Handel über elektronische Datennetze (E-Commerce) stellt heutzutage sowohl im gewerblichen (B2B) als auch im privaten (B2C) Bereich nichts Außergewöhnliches mehr dar. Vielmehr ist er in manchen Branchen bereits zum Alltag geworden.1 Durch die große Penetration von Wireless Devices (WD)2 in der Bevölkerung3 und der immer weiter voranschreitenden technischen Entwicklung wird der stationäre E-Commerce zum Mobile Commerce (M-Commerce) - dem Handel über mobile Endgeräte. Mithilfe dieser mobilen Endgeräte können in Zukunft Einkäufe oder Geldgeschäfte zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden.4 Erfolgreich kann der M-Commerce dagegen erst dann werden, wenn sichere, akzeptierte und effiziente Verfahren zur Fakturierung dieser Transaktionen zur Verfügung gestellt werden.5

Im Kapitel 2 erfolgt zunächst eine Definition des Begriffs „Mobile Payment“. Anschließend werden die Beteiligten an der Wertschöpfungskette des Mobile Payment und somit auf dem Mobile Payment-Markt dargestellt. Die möglichen Einsatzbereiche bilden den Abschluss dieses Kapitels. Daran anschließend wird auszugsweise der aktuelle Stand der Entwicklung auf dem Mobile Payment-Markt veranschaulicht. Es werden anhand der möglichen Einsatzbereiche exemplarisch einige Verfahren dargestellt und kurz erläutert. Darauf aufbauend wird die grundsätzlich vorhandene Problematik dieser mobilen Zahlungsverfahren veranschaulicht und eine mögliche Ursache der geringen Akzeptanz beim Kunden verdeutlicht. Den Abschluss bilden die Zukunftsaussichten beziehungsweise die Perspektiven des Mobile Payment. Insbesondere wird exemplarisch auf eine der wichtigsten Grundvoraussetzung (Kooperation und/oder Standardisierung) für ein erfolgreiches Mobile Payment eingegangen und drei Projekte praxisnah dargestellt.

2. Mobile Payment – eine mögliche Definition

Mobile Payment wird durch die Übertragung eines finanziellen Anspruchs einer Person durch ein mobiles Endgerät, wobei das mobile Endgerät die Übertragung initiiert und/oder bestätigt, charakterisiert.6 Unter dem Begriff Mobile Payment fallen einerseits universell einsetzbare Zahlungssysteme (z. B. Kreditkartenzahlung, elektronisches Bezahlen oder mobiles Bezahlen), die Zahlungstransaktionen im Bereich E-Commerce, aber vor allem auch im M-Commerce, ermöglichen sollen.7 Andererseits sind damit auch konkrete Zahlungsverfahren (z.B. Moxmo, Geldhandy oder Crandy) gemeint, die dem Kunden die Möglichkeit bieten in einem bestimmten Bereich Zahlungen zu tätigen. Aufgrund dieser weitreichenden Definition werden daher auch die herkömmlichen Zahlungsverfahren (z.B. Lastschriftverfahren, Überweisung, etc.) von Mobile Payment umfasst, sofern sie unter Verwendung eines mobilen Endgerätes durchgeführt bzw. bestätigt werden.8 Als eine Weiterentwicklung des elektronischen Bezahlens im Internet ( E-Payment) werden auch im Mobile Payment von Kunden- und Händlerseite dieselben Anforderungen an ein Zahlungsverfahren gestellt.9 Zusätzlich müssen jedoch die Zahlungsverfahren für den M-Commerce auch an jedem Ort verfügbar und nutzbar sein.10

2.1. Die Beteiligten beim Mobile Payment

Entlang der Wertschöpfungskette des Mobile Payment können verschiedene Beteiligte aus unterschiedlichen Branchen identifiziert werden.11 Generell fallen hierunter vier Beteiligte, die die Möglichkeit haben, Mobile Payment anzubieten beziehungsweise durchzuführen. Zum einen sind das Kreditkartenorganisationen und Mobile-Payment-Start-UPs12, zum anderen Banken und Mobilfunkbetreiber. Diese besitzen die Leistungsfähigkeit ein mobiles Zahlungssystem oder –verfahren anzubieten. 13 Neben diesen vier potentiellen Anbietern bilden noch die Kunden und Händler, die das Mobile Payment verwenden, als auch die Gerätehersteller und Technologielieferanten, die weiteren Beteiligten der Wertschöpfungskette.14

2.2. Einsatzbereiche des mobilen Bezahlens

Anhand der aufgestellten Definition kann jeder Bereich des Lebens, bei dem ein Zahlungsverfahren Verwendung findet, durch Mobile Payment ergänzt beziehungsweise ersetzt werden. Grundsätzlich lassen sich vier Bereiche des Bezahlens identifizieren: Electronic Commerce, Mobile Commerce, stationärer Handel mit Transaktionen zwischen Personen (POS), stationärer Handel mit Transaktionen zwischen Personen und Automaten jeglicher Art, sowie Geldtransfer zwischen privaten Personen (C2C).15 Die folgende Übersicht stellt anhand von Beispielen diese Bereiche einzeln dar und stellt die für diese Bereiche möglichen herkömmlichen Zahlungsverfahren gegenüber.

Tabelle 1: Mögliche Einsatzbereiche für Mobile Payment16 [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]

3. Der aktuelle Entwicklungstand

[...]


1 vgl. Mosen 2002, S. 191

2 Unter diesen Begriff zählen nicht nur Mobiltelefone, sondern auch Person Digital Assitants (PDAs). Generell handelt es sich hierbei um jedes Kommunikationsgerät, dass kabellos betrieben wird.

3 ca. 63 Mio Mobilfunknutzer allein in Deutschland und fast 1 Milliarde weltweit; vgl. Jenkins 2004, S. 1

4 vgl. Mosen 2002, S. 191

5 vgl. Mosen 2002, S. 191

6 vgl. Contiu/Martignoni 2003, S. 59

7 vgl. Mosen 2002, S. 191

8 vgl. Krueger 2002, S. 365

9 vgl. Mosen 2002, S. 193

10 vgl. Khodawandi/Pousttchi/Wiedemann 2003, S. 42

11 vgl. Contius/Martignoni 2003, S. 62

12 Hierunter fallen alle sonstigen Unternehmen, die nicht zu einer der Beteiligtengruppe Banken, Mobilfunkbetreiber oder Kreditkartenorganisationen gehören.

13 vgl. Contius/Martignoni 2003, S. 63

14 vgl. Contius/Martignoni 2003, S. 63

15 vgl. Khodawandi/Pousttchi/Wiedemann 2003, S. 43

16 in Anlehnung an Khodawandi/Pousttchi/Wiedemann 2003, S. 44

Kommentare

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