Presentation (Elaboration), 2004, 13 Pages
Author: Sonja Loidl
Subject: German Studies - Miscellaneous
Details
Institution/College: University of Vienna (Germanistik)
Tags: Hörbuch, Hörspiel, Literatur, Medien
Year: 2004
Pages: 13
Grade: 1
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-34999-4
File size: 229 KB
Die Referatsausarbeitung gibt Definitionen von Hörspiel und Hörbuch, beschreibt grob die technischen Voraussetzungen und gibt einige Informationen zur Rezeption der beiden Gattungen.
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Hörbuch und Hörspiel
von: Sonja Loidl
1.) Einleitung 2
2.) Hörbuch 2
2.1.) Definitionen 2
2.2.) Angebot 3
2.3.) Technische Voraussetzungen 3
2.4.) Aufschwung und Rezeption 4
3.) Hörspiel 6
3.1.) Definition 6
3.2.) Die semiotischen Kommunikationsinstrumente 7
3.3.) Beteiligte Personen 8
3.4.) Technische Voraussetzungen 8
3.5.) Das Neue und das Literarische Hörspiel 9
3.6.) Konkurrenz und Rezeption 10
4.) Abschließende Bemerkungen 11
5.) Literaturverzeichnis 13
1.) Einleitung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit den beiden auditiven Medien Hörbuch und Hörspiel. Ich werde Begriffserklärungen beider Termini vornehmen, um auf Eigenheiten der Medien hinzuweisen. In weiterer Folge wird auf technische Voraussetzungen und Grundbedingungen der Entwicklung von Hörbuch und Hörspiel eingegangen. Außerdem wird über die am Produktionsprozess beteiligten Personen (für das Hörspiel nur über den Sprecher) berichtet werden. Auch zum Thema Rezeption und Zuspruch (der sich bei Hörbuch und Hörspiel konträr entwickelt hat) möchte ich einige Bemerkungen machen. Als Abschluss der Arbeit wird die geringe Beschäftigung von Kritik und Wissenschaft mit den beiden besprochenen Medien behandelt.
2.) Hörbuch
2.1.) Definitionen
In Lexika finden sich kaum Definitionen des Begriffes „Hörbuch“. Zum Beispiel wird im Metzler Lexikon zu Medientheorie und Medienwissenschaften nur unter dem Eintrag „Buch“ vermerkt, dass traditionelle Buchinhalte zunehmend auf Datenträgern verbreitet werden und so dazu beigetragen wird „dem Buch die Vorrangstellung als Medium schriftlicher Kommunikation“1 zu nehmen. Allerdings übernehmen Verlage, die Hörbücher produzieren, auf ihren Homepages oft die Klärung des Terminus: Auf der Homepage des HörVerlages zum Beispiel steht, dass ein Hörbuch ein gesprochenes Buch ist, das auf CD oder MC gespeichert und abgespielt werden kann. Es dient zur Unterhaltung, Entspannung, Fortbildung und Information. Es ist „ein Medium des Dialogs, in dem hervorragende, sachkompetente Sprecher und Sprecherinnen stellvertretend für den Autor bzw. die Autorin mit Ihnen ins Gespräch treten.“2 Außerdem wird auf die enge Verbindung zu Hörspiel Feature, Dokumentation und Lesung hingewiesen. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass solche Definitionen neben der Erklärung eines Begriffes auch der Werbung in eigener Sache dienen. Zum Beispiel würde in einem wissenschaftlichen Text „Autofahren“ kaum als Tätigkeit angegeben, „die nur z. T. mit komplexen Denkvorgänge[n] verknüpft [ist] und Raum für zusätzliche Informationsaufnahme [zulässt]“3.
2.2.) Angebot
Es gibt viele Angebotsorte von Hörbüchern: Buchhandel, Versandhandel, Bibliotheken, Musikfachhandel, Kaufhäuser, Tankstellen, Supermärkte, Kaffeeketten und selbstverständlich auch das Internet, wo auch meist Hörproben angeboten werden. 4 Anbieter innerhalb des Buchhandels wären im deutschsprachigen Raum unter anderem das Deutsche Grammophon, Der HörVerlag, der Franz Josef Knape Verlag, Verlag und Studio für Hörbuchproduktionen, der Rowohlt Verlag, der Bertelsmann Verlag, der Carl-Auer-Systeme- Verlag, der con anima Verlag, der Quickborn Verlag und der der Aufbau Verlag.5
2.3.) Technische Voraussetzungen
Der Ursprung des Hörbuches ist der „Moment, in dem es das erste Mal gelang, Sprache auf einem Tonträger festzuhalten“6. Seine Erfindung ist untrennbar mit der Entwicklung der Tonspeichermedien (Schallplatte, MC, CD und in Zukunft mit Sicherheit vermehrt MP3) verbunden. Die Schallplatte wurde in den 18080ern erstmals zur Aufzeichnung von Kunst genutzt. Damals entstanden allerdings wenige Sprachaufnahmen, weil nur kurze Speicherzeiten möglich waren: Es wurden kleinere Kabarettnummern und kurze Gedichte aufgezeichnet.7 Nach Erfindung der Kassette dauerte es noch eine ganze Weile, bis diese die Schallplatte abgelöst hatte. Denn als die Kassette in den Kinderschuhen steckte, war die Qualität der Schallplatte bereits wesentlich verbessert. Obwohl im Zuge der Qualitätsverbesserung die Anzahl der Sprachaufzeichnungen anstieg, waren sie im Vergleich zu Musikschallplatten noch immer gering vertreten.8
Mit dem Umstieg auf die Kassette stand wesentlich mehr Speicherzeit zur Verfügung9 – eine Sachlage, die sich mit Erfindung und Einsetzung der CD wiederholte. Mit MC und CD war die Möglichkeit zur Herstellung von Hörbüchern prinzipiell gegeben. Allerdings wurde der Weg zu einer stärkeren Verbreitung von Hörbüchern erst durch den Kassettenrekorder und den Walkman wesentlich gefördert, da man nun zu einem preiswerteren Tonträger mit mehr Speicherkapazität auch über ein preiswertes (preiswerter als der Schallplattenspieler) und noch dazu leicht transportables Abspielgerät verfügt.10
2.4.) Aufschwung und Rezeption
[...]
1 Schanze, Helmuth unter Mitarbeit v. Susanne Pütz (Hrsg.): Metzler Lexikon Medientheorie Medienwissenschaften. Ansätze – Personen - Grundbegriffe. – Stuttgart[u.a.]: Metzler 2002. S. 40.
2 http://www.hoerbuch.de/deut/verlagsinfo/infoszumhoerbuch/index_infoszumhoerbuch.asp [14.5. 2004].
3 http://www.hoerbuch.de/deut/verlagsinfo/infoszumhoerbuch/hoerbuch_mehr_als_ein_lektuereersatz2.asp [14.5. 2004].
4 nach http://diplomica.com/db/diplomarbeiten4448.html [14.5. 2004].
5 nach http://diplomica.com/db/diplomarbeiten4448.html [14.5. 2004].
6 http://diplomica.com/db/diplomarbeiten4448.html [14.5. 2004].
7 nach http://www.hoerbuch.de/deut/verlagsinfo/infoszumhoerbuch/hoerbuch_mehr_als_ein_lektuereersatz2.asp [14.5. 2004].
8 nach http://www.hoerbuch.de/deut/verlagsinfo/infoszumhoerbuch/hoerbuch_mehr_als_ein_lektuereersatz2.asp [14.5. 2004].
9 nach http://www.hoerbuch.de/deut/verlagsinfo/infoszumhoerbuch/hoerbuch_mehr_als_ein_lektuereersatz2.asp [14.5. 2004].
10 nach http://www.hoerbuch.de/deut/verlagsinfo/infoszumhoerbuch/hoerbuch_mehr_als_ein_lektuereersatz2.asp [14.5. 2004].
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