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Untertitel: Dargestellt an Romanen von Margaret Atwood, Michael Ondaatje und Jane Urquhart
Autor: Regina Männle
Fach: Bibliothekswiss., Information- / Documentation Science
Details
Tags: Literatur, Nordamerikas, Selbstverständnis, Kanadas, Spiegel, Literatur
Jahr: 2004
Seiten: 96
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 74 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1714 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-35159-1
ISBN (Buch): 978-3-638-70462-5
Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht anhand ausgewählter Beispiele aus der Literatur das gegenwärtige kulturelle Selbstverständnis Kanadas. Hierzu werden die Romane Der lange Traum von Margaret Atwood, In der Haut eines Löwen von Michael Ondaatje und Fort von Jane Urquhart auf ihre Hauptthemen und Botschaften hin analysiert. Als Hinführung zu dieser Analyse wird im ersten Teil der Arbeit ein Überblick über die historisch-kulturelle Entwicklung Kanadas – beginnend im 16. Jahrhundert – gegeben. Der Entwurf eines Ausstellungsprojektes zum Thema „Kanada“, der sowohl eine Auswahl an Titeln zu Geographie, Gesellschaft und Politik dieses Landes, als auch an aktueller kanadischer Belletristik enthält, dient als Ergänzung zu dieser Untersuchung. Abgerundet wird die Arbeit durch ein Interview mit Astrid Holzamer, der Kulturreferentin der kanadischen Botschaft in Deutschland. Schlagwörter: Kanada, kulturelle Identität, Gegenwartsroman, Margaret Atwood, Michael Ondaatje, Jane Urquhart This diploma thesis examines Canada’s contemporary cultural self-perception based on selected examples of literature. The novels Surfacing by Margaret Atwood, In the Skin of a Lion by Michael Ondaatje and Away by Jane Urquhart are analysed for their main themes and messages. As an introduction to this analysis, the first part of the thesis gives a summary of the historical and cultural development of Canada starting in the 16th century. The study is supplemented by an outline for a display on the topic “Canada”, containing a selection of titles relating to Canadian geography, society, politics and contemporary fiction. The thesis is completed by an interview with Astrid Holzamer who is the cultural attachée of the Canadian embassy in Germany. Keywords: Canada, cultural identity, contemporary fiction, Margaret Atwood, Michael Ondaatje, Jane Urquhart
Textauszug (computergeneriert)
Fachhochschule Stuttgart -
Hochschule der Medien
Die "andere" Literatur Nordamerikas: das kulturelle Selbstverständnis Kanadas im Spiegel seiner Literatur -
dargestellt an Romanen von Margaret Atwood, Michael Ondaatje und Jane Urquhart -
Mit dem Entwurf eines Ausstellungsprojekts
Diplomarbeit
im Fach Kultur- und Literaturwissenschaft
Studiengang Bibliotheks- und Medienmanagement
Regina Männle
Stuttgart, im Oktober 2004
Kurzfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht anhand ausgewählter Beispiele aus der Literatur das gegenwärtige kulturelle Selbstverständnis Kanadas. Hierzu werden die Romane Der lange Traum von Margaret Atwood, In der Haut eines Löwen von Michael Ondaatje und Fort von Jane Urquhart auf ihre Hauptthemen und Botschaften hin analysiert. Als Hinführung zu dieser Analyse wird im ersten Teil der Arbeit ein Überblick über die historisch- kulturelle Entwicklung Kanadas – beginnend im 16. Jahrhundert – gegeben. Der Entwurf eines Ausstellungsprojektes zum Thema „Kanada“, der sowohl eine Auswahl an Titeln zu Geographie, Gesellschaft und Politik dieses Landes, als auch an aktueller kanadischer Belletristik enthält, dient als Ergänzung zu dieser Untersuchung. Abgerundet wird die Arbeit durch ein Interview mit Astrid Holzamer, der Kulturreferentin der kanadischen Botschaft in Deutschland.
Abstract
This diploma thesis examines Canada’s contemporary cultural self-perception based on selected examples of literature. The novels Surfacing by Margaret Atwood, In the Skin of a Lion by Michael Ondaatje and Away by Jane Urquhart are analysed for their main themes and messages. As an introduction to this analysis, the first part of the thesis gives a summary of the historical and cultural development of Canada starting in the 16th century. The study is supplemented by an outline for a display on the topic “Canada”, containing a selection of titles relating to Canadian geography, society, politics and contemporary fiction. The thesis is completed by an interview with Astrid Holzamer who is the cultural attachée of the Canadian embassy in Germany.
Inhaltsverzeichnis
Kurzfassung ... 2
Abstract ... 2
Abbildungsverzeichnis ... 5
1 Einleitung ... 6
2 Die Geschichte der kanadischen Literatur ... 9
2.1 Die Literatur der Kolonialzeit ... 10
2.1.1 Historische Entwicklungen ... 10
2.1.2 Entwicklung der Literatur und des Identitätsbegriffes ... 12
2.2 Die Literatur des „Dominions“ bis zum Ersten Weltkrieg ... 14
2.2.1 Historische Entwicklungen ... 14
2.2.2 Entwicklung der Literatur und des Identitätsbegriffes ... 16
2.3 Die Literatur vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zu den 1960ern ... 17
2.3.1 Historische Entwicklungen ... 17
2.3.2 Entwicklung der Literatur und des Identitätsbegriffes ... 18
2.4 Die Literatur der 1960er bis heute ... 20
2.4.1 Historische Entwicklungen ... 20
2.4.2 Entwicklung der Literatur und des Identitätsbegriffes ... 22
3 Die Romane ... 26
3.1 Margaret Atwood: Der lange Traum ... 26
3.1.1 Leben und Werk ... 26
3.1.2 Inhaltsabriss ... 28
3.1.3 Struktur und Erzählperspektive ... 29
3.1.4 Hauptthemen ... 31
3.1.5 Protagonisten ... 39
3.1.6 Sprache und Stil ... 40
3.1.7 Botschaft des Romans ... 42
3.2 Michael Ondaatje: In der Haut eines Löwen ... 43
3.2.1 Leben und Werk ... 43
3.2.2 Inhaltsabriss ... 45
3.2.3 Struktur und Erzählperspektive ... 46
3.2.4 Hauptthemen ... 48
3.2.5 Protagonisten ... 52
3.2.6 Sprache und Stil ... 54
3.2.7 Botschaft des Romans ... 55
3.3 Jane Urquhart: Fort ... 56
3.3.1 Leben und Werk ... 56
3.3.2 Inhaltsabriss ... 57
3.3.3 Struktur und Erzählperspektive ... 59
3.3.4 Hauptthemen ... 60
3.3.5 Charaktere ... 63
3.3.6 Sprache und Stil ... 64
3.3.7 Botschaft des Romans ... 65
4 Quervergleich der Romane ... 67
5 Zusammenfassung und Ausblick ... 71
6 Ausstellungsprojekt ... 73
6.1 Belletristik ... 73
6.2 Sachbücher: Landeskunde, Reiseführer, Bildbände ... 79
6.3 Plakatvorschläge ... 83
7 Anhang: Interview mit Astrid Holzamer ... 87
8 Literaturverzeichnis ... 91
8.1 Primärliteratur ... 91
8.2 Interviews ... 91
8.3 Sekundärliteratur ... 92
8.3.1 Monographien ... 92
8.3.2 Aufsätze aus Sammelwerken ... 93
8.3.3 Aufsätze aus Zeitungen und Zeitschriften ... 94
8.3.4 Sonstige Quellen ... 95
8.4 Abbildungsnachweise ... 96
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Heutiges kanadisches Territorium mit den zehn Provinzen und drei Territorien ... 9
Abb. 2: Das Verhältnis von USA und Kanada in einer Karikatur von 1886 ... 11
Abb. 3: “The Emigrants’ Welcome to Canada” ... 13
Abb. 4: Die vier Provinzen des ursprünglichen „Dominion of Canada“ und die übrigen britischen Besitztümer zur Zeit der Konföderation ... 15
Abb. 5: Karikatur bedeutender kanadischer Autoren ... 23
Abb. 6: Margaret Atwood ... 26
Abb. 7: Michael Ondaatje ... 43
Abb. 8: Arbeiter beim Bau des Bloor Street Viaduktes ... 45
Abb. 9: Grabungsarbeiten unter dem Ontariosee ... 51
Abb.10: Das Wasserwerk, auch bekannt unter dem Namen R. C. Harris Filtration Plant ... 52
Abb.11: Jane Urquhart ... 56
Abb.12: Cover der Originalausgabe von Fort ... 59
Abb.13: Plakatvorschlag Nr.1 ... 83
Abb.14: Plakatvorschlag Nr.2 ... 83
Abb.15: Plakatvorschlag Nr.3 ... 84
Abb.16: Plakatvorschlag Nr.4 ... 84
Abb.17: Plakatvorschlag Nr.5 ... 85
Abb.18: Plakatvorschlag Nr.6 ... 85
Abb.19: Astrid Holzamer
1 Einleitung
„Kanadische Literatur – vom Dornröschenschlaf zur Erfolgsgeschichte“ – so der Titel eines Beitrags zur Sonderausgabe „Kanadische Literatur in deutscher Übersetzung“1 der führenden Online-Literaturzeitschrift www.literaturkritik.de. Tatsächlich lag die kanadische Literatur sowohl in Deutschland, als auch international noch bis vor wenigen Jahren in einem tiefen Dornröschenschlaf und wurde sowohl von Kritikern als auch vom Publikum kaum wahrgenommen. Spätestens durch den überwältigenden Erfolg der Verfilmung von Michael Ondaatjes Roman Der Englische Patient im Jahre 1996 wurde bei vielen aber das Interesse für die Literatur dieses Landes geweckt, welches der ehemalige kanadische Premierminister Joe Clark treffend als „Country the World Admires“, gleichzeitig aber auch „Unknown Country“2 bezeichnet.
Besonders in Deutschland konnten kanadische Autoren – nicht zuletzt durch die Unterstützung von Botschaftsmitarbeitern und engagierten Verlegern3 – große Erfolge verzeichnen: So war Kanada beispielsweise im Jahr 2002 Gastland bei den Stuttgarter Buchwochen, zählte im Jahr darauf mit über 70 Einzelausstellern zu den zehn aktivsten Teilnehmerländern der Frankfurter Buchmesse und ist in diesem Jahr mit gleich sechs Schriftstellern beim 4. Internationalen Literaturfestival in Berlin vertreten4. Ein weiterer wichtiger Erfolg: Ab dem 23. April – dem Tag des Buches – nächsten Jahres wird die Buchindustrie besonders gespannt nach Kanada blicken, denn Montréal wurde zur „World Book Capital 2005“5 ernannt und wird ein Jahr lang einflussreiches Zentrum des Buches und der Literatur sein.
Doch woran liegt es, dass der Literatur Kanadas, dem flächenmäßig zweitgrößten Land der Erde, so lange kaum Interesse entgegen gebracht wurde? Und was sind die Gründe für diese „Erfolgsgeschichte“ der letzten Jahre?
Der Titel der vorliegenden Arbeit impliziert bereits mögliche Antworten auf diese Fragen: „Die ‚andere’ Literatur Nordamerikas“ soll ausdrücken, dass Nordamerika nicht mehr nur eine bedeutende Literatur – nämlich die US-Literatur – zu bieten hat; in den vergangenen Jahrzehnten hat sich Kanada gegen die Dominanz der USA zur Wehr gesetzt und sich – zumindest im kulturellen Bereich – zunehmend emanzipiert. Inwiefern sich Werke kanadischer Autoren von denen ihrer US-amerikanischen Kollegen unterscheiden und ob darin ein Grund für das zunehmende Interesse liegt, soll in den folgenden Kapiteln untersucht werden. Außerdem wird – wie im Untertitel angekündigt – das kulturelle Selbstverständnis Kanadas von Interesse sein: Womit beschäftigen sich die Bewohner Kanadas bzw. stellvertretend dafür kanadische Autoren, wie sehen sie sich selbst und ihre Kultur und wie stellen sie sich nach außen dar?
Um all das herauszufinden, ist es notwendig, sich mit der Vergangenheit und Entwicklung dieses Landes auseinander zu setzen, was im ersten Teil dieser Arbeit der Fall sein wird. Es soll deutlich gemacht werden, welche Gegebenheiten und Ereignisse besonders prägend waren und inwiefern sich diese auf die Kultur und besonders die Literatur auswirkten. Am Ende dieses Kapitels werden die politischen, gesellschaftlichen und vor allem kulturellen Entwicklungen der Gegenwart – also seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts – besonders ausführlich herausgearbeitet, was zum nächsten Teil – der Analyse dreier zeitgenössischer kanadischer Romane – überleiten wird. Da es überwiegend englischsprachige Werke sind, die in Kanada selbst und international beachtet werden, wird sich diese Arbeit auf die genauere Betrachtung anglokanadischer Literatur beschränken. Anhand konkreter Beispiele wird analysiert, welcher Themen und Motive sich die Autoren bedienen und welche Rückschlüsse sich daraus auf das kulturelle Selbstverständnis des Landes ziehen lassen. Das wichtigste Kriterium zur Auswahl der Romane war dabei der Bekanntheitsgrad der Autoren: Mit Margaret Atwood ist „the most written-about Canadian writer ever“6 vertreten, deren Roman Der lange Traum7 als ”Schlüsselwerk der kanadischen Literatur“8 gilt und dementsprechend stark von der Literaturkritik beachtet wurde. Michael Ondaatje wurde zwar erst durch seinen Roman Der englische Patient und dessen Filmadaption international bekannt, seine früheren Werke sind jedoch ebenso interessante Beiträge zur Literatur Kanadas. Obwohl die Materiallage dazu nicht ganz so üppig ist wie zu Ondaatjes neueren Werken, fiel die Wahl auf den 1987 erschienenen Roman In der Haut eines Löwen9, der – anders als Der lange Traum – nicht in der Gegenwart, sondern in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts spielt.
Als etwas jüngere Erfolgsautorin gilt Jane Urquhart, die erst Mitte der achtziger Jahre die literarische Bühne betrat und über die demnach deutlich weniger Publikationen vorliegen als über Ondaatje oder Atwood. Ihr vierter Roman (The Underpainter, 1997; Übermalungen, 1997) war zwar besonders erfolgreich – er wurde mit dem „Governor General’s Award“, dem wichtigsten kanadischen Literaturpreis, ausgezeichnet –, trotzdem ist ihr Werk Fort 10 für diese Arbeit am interessantesten, da es einen völlig anderen Zeitabschnitt als die anderen beiden Romane – nämlich das 19. Jahrhundert – abdeckt. Die Reihenfolge der Analysen spiegelt demnach einerseits den Bekanntheitsgrad der Autoren wider und erfolgt andererseits chronologisch nach Erscheinungsjahr. Gleichzeitig führen die einzelnen Betrachtungen – ausgehend von den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts – immer weiter in die Vergangenheit Kanadas zurück, sodass einige Inhalte des vorhergehenden Kapitels in diesem neuen Zusammenhang erneut auftauchen. Der anschließende Quervergleich zwischen den drei Romanen und ihren Analysen wird Unterschiede und Parallelen sowohl formaler als auch thematischer Natur deutlich machen. Der Schwerpunkt wird darauf liegen, welche Hauptthemen die einzelnen Autoren verwenden und welche Botschaft sie mit ihrem Werk jeweils vermitteln wollen, denn diese Aspekte sind es, die das kulturelle Selbstverständnis eines Landes und seiner Bewohner am deutlichsten widerspiegeln. Die Zusammenfassung wird die Ergebnisse der vorhergehenden Betrachtungen bündeln, die Andersartigkeit der Literatur Kanadas gegenüber der US-Literatur erklären, mögliche Gründe für die Erfolgsgeschichte nennen und einen Ausblick wagen.
Das Interesse an Kanada und die Rezeption kanadischer Literatur hat sich in Deutschland in den letzten Jahren zwar positiv verändert, dennoch sollte immer wieder auf aktuelle Entwicklungen in diesem Land und seiner Kulturlandschaft hingewiesen werden. So sind beispielsweise Ausstellungen in Bibliotheken ein wirksames und geeignetes Mittel, um ein größeres Publikum auf ein bestimmtes Thema aufmerksam zu machen und Interesse zu wecken. Da es Bibliothekaren und Bibliothekarinnen jedoch oft an Zeit zur Vorbereitung einer Ausstellung mangelt, schließt sich an die Zusammenfassung ein Konzept für eine solche an. Es werden sowohl ausgewählte Bücher zu Geographie, Gesellschaft und Politik des Landes, als auch Belletristik mit Inhaltsangaben und einigen Coverabbildungen aufgeführt und Vorschläge für die Gestaltung von Ausstellungsplakaten gemacht.
Abgerundet wird diese Arbeit durch ein Interview mit Astrid Holzamer, die seit vielen Jahren als Kulturreferentin an der kanadischen Botschaft in Deutschland arbeitet und nicht nur als Expertin für die Rezeption kanadischer Literatur in Deutschland gilt, sondern auch die Autoren der hier analysierten Werke persönlich kennt, weshalb dieses Gespräch eine interessante Ergänzung zu den vorhergehenden Kapiteln darstellt.
2 Die Geschichte der kanadischen Literatur
„Canada has a three-part history of colonialism, first as a French colony, then as a British colony, and now as an economic colony of the U.S.A.”11
Inwieweit diese These des kanadischen Nationalisten Robin Mathews aus dem Jahre 1978 auch auf die Entwicklung der Literatur zutrifft, soll in diesem Kapitel untersucht werden. Existiert überhaupt eine spezifisch kanadische Literatur? Und wenn ja: Wie ist sie entstanden?
[...]
1 Im Juni 2000 veranstaltete die Marburger Universitätsbibliothek zusammen mit dem Goethe Institut Toronto den „Kanadischen Literaturtag“, in dessen Rahmen verschiedene Vorträge und Diskussionsrunden stattfanden und dessen Programm in einem Sammelband dokumentiert wurde (Reflections of Canada. Hrsg.: Martin Kuester, Marburg: Universitätsbibliothek Marburg, 2000); gleichzeitig erschien besagte Sonderausgabe von www.literaturkritik.de (http://www.literaturkritik.de/public/inhalt.php?ausgabe=200006). Den oben angesprochenen Beitrag verfasste Martin Kuester, Direktor des Marburger Zentrums für Kanada-Studien.
2 In seinem Werk A Nation too Good to Lose befasst sich Joe Clark unter anderem mit den Separationsbestrebungen Québecs und der zukünftigen Rolle Kanadas in der Welt. Die hier wiedergegebenen Zitate sind die Überschriften zweier Kapitel dieses Werks. Clark, Joe: A Nation too Good to lose. Toronto: Key Porter, 1994. S.180 bzw. S.194
3 Vgl. Interview mit Astrid Holzamer, Anhang, S.88
4 Vgl. zu den Veranstaltungen die folgenden URLs: http://www.literaturfestival.com/index.php, http://www.frankfurt-book-fair.com/imperia/md/content/pdf/unternehmen/factsfigures/8.pdf und http://www.buchhandelsverband.de/stuttgart/html/besucher_inhalt.html .
5 Dieser Titel wird seit 2001 jedes Jahr von der UNESCO, der „International Federation of Library Associations and Institutions“ (IFLA) und anderen Organisationen an Städte verliehen, die vorbildliche Konzepte zur Stärkung von Buchindustrie und Leseförderung vorweisen können. Vgl. http://www.wikipedia.org .
6 Howells, Coral Ann: Margaret Atwood. 1. Aufl.; New York: St. Martin’s Pr., 1995. S.6
7 Atwood, Margaret (c): Der lange Traum (Surfacing, Toronto: McClelland and Stewart, 1972, übers. von Reinhild Böhnke, dt.) Genehmigte Taschenbuchausg.; 1. Aufl.; München: Goldmann, 1988.
8 Seeber, Hans-Ulrich (Hrsg.): Englische Literaturgeschichte. 3., erw. Aufl.; Stuttgart: Metzler, 1997. S.426
9 Ondaatje, Michael: In der Haut eines Löwen (In the Skin of a Lion, Toronto: McClelland and Stewart, 1987, übers. von Peter Torberg, dt.). Ungekürzte Ausg., München: Dt. Taschenbuch-Verl., 1993.
10 Urquhart, Jane: Fort (Away, Toronto: McClelland and Stewart, 1993, übers. von Werner Richter, dt.). Genehmigte Taschenbuchausg.; 1. Aufl.; München: Goldmann, 1997.
11 Zitiert nach Pache, Walter (a): Einführung in die Kanadistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1981. S.9
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