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Termpaper, 2002, 47 Pages
Author: Claas Bartels
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Content, Management, Systeme
Year: 2002
Pages: 47
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-35890-3
File size: 551 KB
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Excerpt (computer-generated)
FACHHOCHSCHULE HILDESHEIM/HOLZMINDEN
Fachbereich Wirtschaft
Semesterzahl: 1
Content Management Systeme im Web
von: Claas Bartels
Inhalt
1. Einleitung 4
2. Die Grundlagen 6
2.1 Begriffsdefinition 6
2.1.1 Daten und Information 6
2.1.2 Content 7
2.1.3 Templates 8
2.1.4 Content Prozess 8
2.1.5 Content Management 9
2.1.6 Content Lebenszyklus 9
2.1.7 Content Management Systeme im Web 11
2.1.8 Workflow 11
2.1.8.1 Benutzergruppen 12
2.1.8.2 Dokumentenstatus 12
2.1.8.3 Der elektronische Arbeitsplan 13
2.2 Komponenten eines CMS 14
2.2.1 Assetmanagement 15
2.2.2 Workflowkomponente 15
2.2.3 Benutzer-/ Zugriffsverwaltung 16
2.2.4 Schnittstellen 16
2.2.5 APIs 17
2.3 Intranet 17
2.4 Extranet 17
2.5 Ausgabeformate 18
3. Das Web Content Management System 19
3.1 WCM-Systeme für Portale im Web 20
3.1.1 Vertikale Portale 20
3.1.2 Horizontale Portale 21
3.1.3 Unternehmensportale 21
3.2 Vergleich der Arten des Webpublishings 22
3.2.1 Publizieren ohne WCMS 22
3.2.1.1 Struktur und Layout 23
3.2.1.2 Generieren des Contents 23
3.2.1.3 Programmierung 23
3.2.1.4 Veröffentlichung und Pflege 24
3.2.2 Publizieren mit WCMS 25
3.2.2.1 Installation 26
3.2.2.2 Layout und Strukturrichtlinien 27
3.2.2.3 Generieren des Contents 27
3.2.2.4 Link-Kontrolle 28
3.2.2.5 Versionierung und Protokollierung 28
3.2.2.6 Archivierung 28
3.2.2.7 Weitere Features 29
3.3 Zusammenfassung 29
4. Die Finanzen 30
4.1 Return on Investment 30
4.2 Kostenstruktur 32
4.2.1 Initialisierungskosten 32
4.2.2 Laufende Kosten 32
4.3 Vergleich der Kostenstrukturen 33
4.3.1 Kostenstruktur ohne CMS 33
4.3.2 Kostenstruktur mit CMS 34
4.3.3 Auswertung 36
4.4 Erlösstruktur 37
4.4.1 CMS und E-Commerce 38
5. Der Markt 39
5.1 Entwicklung des Marktes 39
5.1.1 Marktsituation heute 40
5.1.2 Zukunft von CMS 41
5.2 Content Management auf anderen Gebieten 43
5.2.1 Wissensmanagement 43
5.2.2 Cross-Media-Publishing 43
5.2.3 Infobroker 44
5.2.4 Customer Interaction 44
6. Schlussbetrachtung 45
7. Anhang 46
7.1 Literaturverzeichnis 46
7.2 Abbildungsverzeichnis 47
1. Einleitung
Mit der Etablierung des Internet begannen viele Unternehmen damit, eine eigene Website zu betreiben. Was damals als eine Art Visitenkarte oder digitales Aushängeschild entstand, beinhaltete einen geringen Informationsgehalt, üblicherweise bestehend aus den Rubriken „Über uns“, „News“ und „Kontakt“. Diese Websites entwickelten sich fortlaufend zu immer anspruchsvolleren Plattformen, welche ein umfassendes Informationsangebot bieten, durch e- Commerce1 neue Vertriebskanäle offerieren und durch Anbindung an das unternehmenseigene Netzwerk2 immer mehr an Funktionalität gewinnen. Das die bis hierhin rasante Entwicklung noch nicht ihr Ende gefunden hat, und auch nicht in absehbarer Zeit ihr Ende finden wird, ist insbesondere den Content Management Systemen (im Folgenden „CMS“ genannt) zuzuschreiben. Wie aus der Abb. 1 hervorgeht, erhöhte sich das Datenvolumen einer Website im Zeitraum von 1998 bis 2001 von durchschnittlich 4436 auf 35000 Seiten. Dies entspricht einer Steigerung von 689% innerhalb von 4 Jahren. Das hat zur Folge, dass mit jeder Zunahme des Datenvolumens, der Pflegeaufwand der Website um ein vielfaches zunimmt, die manuelle Pflege einer derart umfangreichen Website sogar nahezu unmöglich wird.
Abbildung 1: Umfang und Pflegeaufwand einer Website3 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Ursächlich für diese Entwicklung ist die sprunghaft angestiegene Zahl der Internet- Nutzer, die mit einer stetig wachsenden Nachfrage, das Angebot im Internet quantitativ und auch qualitativ nachhaltig beeinflussen. Damit Unternehmen erfolgreich im Internet vertreten sind, müssen diese über Technologien verfügen, mit denen es möglich ist, die Stellung im Marktsegment Internet zu behaupten und ausbauen zu können. Die Abb. 2 vergleicht die Entwicklung der Seitenaufrufe von zwei qualitativ unterschiedlichen Websites. Die Entwicklungen von Datenvolumen, Pflegeaufwand und Seitenaufrufen, sollen den Leser auf die Frage sensibilisieren, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um auf ökonomische Weise, Websites zu optimieren, zukunftsfähig zu gestalten und einen größtmöglichen Nutzen zu generieren. Ein Content Management System kann hier den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung sichern.
Abbildung 2: Vergleich des Traffic-Aufkommens [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Zusammenfassend ermöglichen Content Management Systeme im Web die einfache und wirtschaftliche Pflege komplexer Websites und stellen qualitativ hochwertigen Content4 zur Verfügung, so dass die Website eines Unternehmens zur Drehscheibe der Informationen für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter wird.
Ziel dieser Hausarbeit ist nicht die detaillierte Projektbeschreibung der Integration eines CM-Systems in eine bestehende Infrastruktur, auch Produktvergleiche und –empfehlungen sollen aufgrund der Vielfältigkeit des Marktes und der individuellen Bedürfnisse nicht Gegenstand dieser Arbeit sein. Vielmehr soll aufgezeigt werden, welche Veränderungen ein CMS in den Prozessen der Verwaltung komplexer Websites auslöst, und welcher Nutzen daraus generiert werden kann. Weiterhin soll ein Einblick in die Investition in ein CMS gegeben werden und dabei auch die Zukunftsfähigkeit und anderweitige Anwendungsmöglichkeiten von CMS betrachtet werden.
2. Die Grundlagen
In diesem Kapitel werden die Grundlagen geschaffen, um den Leser an die Thematik der Content Management Systeme heranzuführen. Hierfür ist erforderlich, dass zunächst einige wichtige Begriffe geklärt werden müssen, welche im Folgenden dazu verwandt werden, ein genaueres Verständnis über CMSysteme zu schaffen. Im zweiten Teil dieses Kapitels werden dann die einzelnen Komponenten eines CMS dargestellt und erläutert, um auch einen Einblick von der technischen Seite zu bekommen.
2.1 Begriffsdefinition
Content Management Systeme sind seit ungefähr 5 Jahren am Markt vertreten und somit eine noch recht junge Technologie, die begrifflich teilweise noch sehr unscharf ist. Das wird besonders deutlich, da viele Hersteller den elementaren Begriffen zum Thema CMS teilweise unterschiedliche Bedeutungen zuweisen, und somit ein Vergleich von Systemen verschiedener Hersteller erschwert wird. Die folgenden Definitionen sollen hier für ein allgemeines Verständnis sorgen.
2.1.1 Daten und Information
Als Daten werden die Bestandteile von Informationen bezeichnet. Jede Information besteht also im allgemeinen aus mehreren Daten, die für sich isoliert betrachtet uninterpretiert sind. Erst die Interpretation durch Kombination mehrerer Daten, welche einen Sinn ergibt, lässt eine Information entstehen. Man bewertet diese Informationen auf zwei Arten. Zum einen wird die Information nach ihrem Nutzen bewertet und folglich als wirtschaftliches Gut einsetzbar, sofern eine ausreichende Nachfrage danach besteht, zum anderen wird der Wissensgehalt bewertet, welcher in der Lage ist, menschliches Verhalten beeinflussen zu können, nachdem die Information als Wissen angelegt worden ist und von diesem Zeitpunkt an eine bestimmte Verhaltensweise danach ausgerichtet wird.
2.1.2 Content
Content beschreibt eine besondere Form der Information, nämlich die der austauschbaren Informationen. Vereinfachend gesagt, handelt es sich bei Content um „Informationspakete, die mittels eines Mediums (Papier, elektronisch) weitergegeben werden können“5. Der Begriff Content setzt sich aus folgenden drei elementaren Bestandteilen zusammen: (s. Abb. 3) [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Als Layout ist die Darstellung des Inhalts zu verstehen, also die Formatierung des Textes (z.B. zweispaltig), sowie die Anreicherung des Inhalts mit Bildern, etc. Das Layout umfasst eine Vielzahl textlicher und grafischer Gestaltungsmöglichkeiten und Designelemente. Ein ansprechendes Layout kann oftmals den Wert eines Inhalts erhöhen. In CM-Systemen wird das Layout in sog. Templates6 abgespeichert.
Struktur
Die Struktur bildet die Unterteilung des Inhalts in Kapitel, Untertitel und Absätze, welches auch als interne Struktur bezeichnet wird. Die Anreicherung mit Querverweisen, sog. Links, welche den Leser gezielt auf andere Seiten lenken, stellen die externe Struktur des Contents dar.
[...]
1 e-Commerce: Über das Internet abgewickelte Geschäftsprozesse
2 unternehmenseigenes Netzwerk (Intranet), siehe 2.3 Intranet
3 Quelle: www.contentmanager.de
4 austauschbare Information, siehe 2.1.2 Content
5 vgl. Koop, H.J., Jäckel K.K., van Offern, A.L., 2001, S. 9
6 Dokumentenvorlage, siehe 2.1.3 Templates
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