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Studienarbeit, 2004, 30 Seiten
Autor: Sandra Stoll
Fach: Wirtschaft - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Details
Tags: Behandlung, Leasing, International, Accounting, Standards
Jahr: 2004
Seiten: 30
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 24 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-35913-9
Dateigröße: 207 KB
Die Arbeit ist mit praktischen Beispielen aktueller Jahresabschlüsse versehen.
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- Staatliche Studienakademie - RAVENSBURG
Name:
Sandra Stoll
Abgabetermin: 10. März 2004
Bearbeitungszeitraum: 2 Monate
Inhaltsverzeichnis
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 BEGRIFFSKENNZEICHNUNG 2
1.3 ZIEL UND AUFBAU DER ARBEIT 2
2. Rechtliche Grundlagen der IAS / IFRS 3
3. Rahmenbedingungen der Leasingbilanzierung 4
3.1 ZIELSETZUNG UND ANWENDUNG DES IAS 17 - LEASINGVERHÄLTNISSE 4
3.2 ZURECHNUNGSGRUNDSATZ – SUBSTANCE OVER FORM 5
4. Formen des Leasing nach IAS 17 5
4.1 FINANZIERUNGSLEASING 6
4.1.1 Beispiele für Finanzierungsleasing 6
4.1.1.1 Transfer-of-Ownership-Test 6
4.1.1.2 Bargain-Purchase-Option-Test 7
4.1.1.3 Economic-Life-Test 8
4.1.1.4 Recovery-of-Investment-Test 9
4.1.1.5 Spezialleasing 10
4.1.2 Indikatoren für Finanzierungsleasing 10
4.2 OPERATING-LEASING 11
5. Leasingverhältnisse im Abschluss des Leasingnehmers 12
5.1 FINANZIERUNGSLEASING IM ABSCHLUSS DES LEASINGNEHMERS 12
5.2 OPERATING-LEASING IM ABSCHLUSS DES LEASINGNEHMERS 13
5.3 ANHANGANGABEN DES LEASINGNEHMERS 14
6. Leasingverhältnisse im Abschluss des Leasinggebers 16
6.1 FINANZIERUNGSLEASING IM ABSCHLUSS DES LEASINGGEBERS 16
6.2 OPERATING-LEASING IM ABSCHLUSS DES LEASINGGEBERS 18
6.3 ANHANGANGABEN DES LEASINGGEBERS 19
7. Sale-and-lease-back-Transaktionen 20
8. Fazit und Entwicklungstendenzen 22
Literaturverzeichnis IV
Quellenverzeichnis VII
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
ABBILDUNG 1: DAS RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEM DER IAS 4
TABELLE 1: BUCHWERTE GELEASTER VERMÖGENSWERTE DES LUFTHANSA KONZERNS 14
TABELLE 2: ÜBERLEITUNG ZUM BARWERT DER KÜNFTIGEN MINDESTLEASINGZAHLUNGEN 14
Abkürzungsverzeichnis
[...]
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Die Rechnungslegung befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Die steigende Anzahl global tätiger Unternehmen erfordert eine Harmonisierung der weltweit unterschiedlichen Rechnungslegungssysteme, um die Vergleichbarkeit auf internationaler Ebene und die Transparenz der Abschlüsse kapitalmarktorientierter Unternehmen zu gewährleisten. Eine effiziente Funktionsweise des Kapital- und Binnenmarktes soll sichergestellt werden.1 Die Verordnung Nr. 1606 / 2002 des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards erklärt ab 2005 eine Rechnungslegung nach International Accounting Standards (IAS) / International Financial Reporting Standards (IFRS) für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) im Konzernabschluss als verbindlich. Um Vergleichszahlen darstellen zu können, wird die Anwendung bereits auf das Jahr 2004 verschoben. Eine Übergangsfrist bis zum Jahr 2007 wird börsennotierten Unternehmen eingeräumt, die lediglich Schuldtitel in einem geregelten Markt der Mitgliedstaaten zugelassen haben oder die Wertpapiere an einer Börse eines Nichtmitgliedstaates emittiert haben und deshalb bereits eine internationale Rechnungslegung anwenden. Ergänzend steht es den Mitgliedstaaten frei, auch nicht börsennotierten Unternehmen im Konzernabschluss oder generell im Einzelabschluss die Rechnungslegung nach IAS / IFRS vorzuschreiben oder ein Wahlrecht zu gewähren.2 Durch die Umstellung der Rechnungslegung nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) auf IAS / IFRS werden allein aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzungen beider Normensysteme Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede auftreten. Der Fokus dieser Arbeit ist auf die bilanzielle Behandlung von Leasingverhältnissen nach IAS 17 (überarbeitet 1997) gerichtet. National wie international wirft diese Behandlung komplexe Fragestellungen auf. Leasingverhältnisse ermöglichen durch alternative Vertragsgestaltungen eine hohe unternehmerische Flexibilität, was Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens haben kann. Die Attraktivität des Leasing basiert nicht zuletzt auf dem bilanztechnischen Vorteil der Off-Balance-Sheet- Finanzierung, d.h. der Wahrung der Bilanzneutralität beim Leasingnehmer und der Aktivierung des Leasingobjekts beim Leasinggeber. Vor diesem Hintergrund ist dieser Problematik erhöhte Aufmerksamkeit zu widmen.3
1.2 Begriffskennzeichnung
Der Begriff des Leasing ist eine Ableitung des englischen Verbs „to lease“ und bedeutet mieten, pachten. Der Leasingvertrag ist gesetzlich nicht fixiert. Da die entgeltliche Gebrauchsüberlassung unter anderem als wesentlicher Inhalt des Leasinggeschäftes angesehen wird, weist das Leasing unter den gesetzlich geregelten Vertragstypen die größte Übereinstimmung mit der Miete auf. Prinzipiell werden deshalb die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches § 535 ff. angewendet.4 IAS 17.3 definiert Leasinggeschäfte grundsätzlich als Vertrag, bei dem der Leasinggeber Nutzungsrechte an einem Vermögenswert gegen Entgelt für eine bestimmte Zeit auf den Leasingnehmer überträgt.5
1.3 Ziel und Aufbau der Arbeit
Ziel vorliegender Arbeit ist, die Bilanzierungsvorschrift nach IAS für Leasing, IAS 17 (überarbeitet 1997), folgend IAS 17 genannt, darzustellen, deren Schwächen bzw. Kritikpunkte zu diskutieren und die Umsetzung des IAS 17 in der Praxis anhand von Beispielen ausgewählter Konzernabschlüsse zu verdeutlichen. Es wurden jeweils die Geschäftsberichte 2002 des Lufthansa Konzerns, des Linde Konzerns und der Konzernabschluss der Bayrischen Motorenwerke (BMW), die alle als Leasinggeber und Leasingnehmer am Markt vertreten sind, zugrunde gelegt.
Vorliegende Arbeit gliedert sich in acht Kapitel. Im ersten Kapitel wird zunächst die aktuelle Problematik dargestellt und der Begriff des Leasing näher präzisiert. Das nächste Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Instanzen und das System der IAS. Aufbauend auf den im dritten Kapitel dargestellten Rahmenbedingungen zur Leasingbilanzierung, werden im vierten Kapitel die Formen Finanzierungsleasing und Operating-Leasing abgegrenzt. Das fünfte und sechste Kapitel stellen auf die Darstellung der Leasingformen jeweils im Jahresabschluss des Leasingnehmers und des Leasinggebers ab. Im siebten Teil werden Sale-and-lease-back-Geschäfte beschrieben und die bilanzielle Behandlung nach IAS 17 dargelegt. Mit einem Fazit und kurzen Ausblick künftiger Entwicklungen im achten Kapitel schließt diese Arbeit.
[....]
1 Vgl. Riebell (2002), S. 41; Böttcher / Burkhardt (2003), S 840; Kremin-Buch (2001), S.1.
2 Vgl. Verordnung (EG) Nr. 1606 / 2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards, S. 243 / 1 ff.; Buchholz (2003), S. 12.
3 Vgl. Mellwig (2001), S. 303; Alvarez / Wotschofsky / Miethig (2001), S. 933.
4 Vgl. Engel (1993), S. 21.
5 Vgl. Hayn / Waldersee (2000), S. 81.
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