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Termpaper, 2003, 16 Pages
Author: Maja Plasaj
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation
Details
Tags: Work-Life-Balance, Wirklichkeit
Year: 2003
Pages: 16
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 22 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-37582-5
File size: 200 KB
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Excerpt (computer-generated)
Work-Life-Balance -Theorie oder Wirklichkeit?
von: Maja Plasaj
7. Semester
Inhaltsübersicht
1. Einleitung 2
2. Warum Work-Life-Balance? 2
3. Mögliche Vorteile von Work-Life-Balance-Maßnahmen 6
3.1. Vorteile für die Arbeitnehmer 6
3.2. Vorteile für Arbeitgeber 6
4. Wie kann Work-Life-Balance aussehen? 8
4.1. Arbeitplatz 8
4.2. Arbeitszeit 8
4.3. Familienservice 9
4.4. Health Management 10
4.5. Diversity Management 10
5. Schwierigkeiten und Risiken 10
6. Work-Life-Balance in der Realität 12
1. Einleitung
Work-Life-Balance-was ist das eigentlich? Unter diesem Begriff ist ein momentaner Trend zu verstehen, der ursprünglich aus den USA kommt. Er be-schäftigt sich mit Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Arbeit und Freizeit insbesondere im Zusammenhang mit Lebensqualität, sowie einer neuen Qualität der Arbeit. Hier einen angemessenen Ausgleich zu finden, ist oft nicht ganz einfach. Ob es nun darum geht, Kinder oder ältere Familienangehörige zu betreuen, sich um seine Aus- oder Weiterbildung zu kümmern oder einfach nur, mit Freunden etwas zu unternehmen. Um stressfrei und zufrieden zu sein, sollte man ein gewisses Gleichgewicht finden. Das bedeutet, Work-Life-Balance betrifft die meisten erwerbstätigen Menschen in dem einen oder anderen Ausmaß. Und für viele ist es ein Problem. Denn nach einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa gaben 60 Prozent aller Deutschen an, dass sich Leistungsdruck im Job und Freizeitansprüche schwierig verbinden lassen, und dass das Privatleben zu kurz käme.1
2. Warum Work-Life-Balance?
Europäisierung und Globalisierung Aus betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Sicht steht hinter dem Begriff der Globalisierung die weltweite Vernetzung ökonomischer Aktivitäten auf mehreren Märkten gleichzeitig. Die Möglichkeit zu globalen Tätigkeiten wurde gegeben durch die rasante Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Arbeitwelt erfordert heute allerdings vom Menschen, stets flexibel und mobil zu sein, in jeglicher Hinsicht. Ebenso die Bereitschaft lebenslangen Lernens, um beispielsweise eine interkulturelle Zusammenarbeit zu ermöglichen, was nur die Spitze des Eisberges darstellt.
Veränderter Wettbewerb
Örtliche Entfernung schützt nicht mehr wie früher vor Konkurrenz. Der zunehmende Wettbewerb und gewaltige neuere Märkte in Asien bieten zwar Chancen, um aber mithalten zu können, muss man immer besser, schne ller und kostengünstiger arbeiten. Wissen im allgemeinen, aber insbesondere das Fachwissen veraltert immer schneller. In der heutigen Zeit der Informationsgesellschaft ist es besonders ausschlaggebend, erworbenes Wissen auf dem neuesten Stand zu halten. Mit dem weltweiten Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft gewinnt der Umgang mit Information zusätzlich an Bedeutung. Hinzu kommen noch andere Aspekte wie beispielsweise die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen, neue Zielgruppen und neue Märkte und ein Anstieg an Kunden- und Serviceorientierung.1 Neben diesen technischen, betrieblichen und marktwirtschaftlichen Entwicklungen gibt es in Europa auch gesellschaftliche Tendenzen, welche die Arbeitswelt ebenso beeinflussen.
Das fängt an mit der demographische Entwicklung. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Altersstruktur innerhalb eines Jahrhunderts in Deutschland umgekehrt haben. Während früher die Mehrzahl der Bevölkerung unter 20 Jahre alt war, geht man davon aus, dass es in naher Zukunft andersherum sein wird. Die einstige Pyramidenform des Altersaufbaus der Bevölkerung wandelt sich zu einer Urne ab.2 Durch den Mangel an jungen Menschen gewinnt der Produktionsfaktor Arbeit bzw. Arbeitskraft einen anderen Stellenwert. Außerdem regt er die Diskussion nach einer längeren Lebensarbeitszeit an. Diese Faktoren fordern neue Anforderungen von unternehmerischer Seite und veränderte Anforderungen an den Menschen im allgemeinen. Durch den allgemeinen Wertewandel, die Individualisierung der Gesellschaft, sowie die gleichermaßen auch im gesellschaftlichen Bereich zunehmende Komplexität und Dynamik sind auch die Anforderungen im privaten Umfeld des Menschen ebenfalls gestiegen. Die Unsicherheit dominiert durch eine fehlende Stabilität in Partnerschaft und in dem Umfeld innerhalb der Kollegen. Früher vorhandene Orientierungsmarken wie z. B. bestimmte Werte oder Vorbilder sind nicht mehr vorhanden.
Hinzu kommt, dass die Familie als Institution einen Bedeutungsverlust eingebüßt hat. Das ist beispielsweise eine Folge des Verlustes von traditionellen Vorteilen der Familie zuzurechnen, wie die Versicherungsfunktion oder das Wegfallen der Familie als Konsumgesellschaft zur gemeinsamen Nutzung von Gebrauchsgegenständen.1
[...]
1 Heike Dettmar: Stille Revolution. In: Werben & Verkaufen, 3/2002
1 Norbert Zdrowomyslaw/Bernd Rethmeier: Studium und Karriere, S. 64-78
2 Bevölkerungsentwicklung Deutschlands nach der 9. koordinierten Bevölkerungsvorausrechnung (bis 2050). URL: http://www.destatis.de
1 Notburga Ott: The economics of gender. In: Frauen und Männer im Management, S. 306
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