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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 23
Note: 3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 194 KB
Archivnummer: V3889
ISBN (E-Book): 978-3-638-12409-6
ISBN (Buch): 978-3-638-63835-7
Anmerkungen :
In der Hausarbeit wird sowohl auf den Aufbau der Geschichte (also textanalytisch) gearbeitet als auch interpretatorisch. Biographische Daten dienen nur zur Ergänzung. 308 KB

Zusammenfassung / Abstract

n dieser Hausarbeit sollen das Leben und Schaffen von Jeremias GOTTHELF, die zeitgeschichtlichen Hintergründe und sein Werk ,,Die schwarze" Spinne erläutert werden. Ziel ist es, sich durch die festgehaltenen Fakten und kritischen Überlegungen ein umfassendes Bild von GOTTHELF und seiner Erzählung zu machen.

Textauszug (computergeneriert)

Johann Wolfgang Goethe Universität

Proseminar:
Erzählprosa des Realismus

Sommersemester 2000

Hausarbeit

Jeremias GOTTHELF: 
Die schwarze Spinne


vorgelegt am 15. März 2001 von: Kirsten Jäger

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3
2. Jeremias GOTTHELF 3


2.1 Der Mensch 3
2.2 Sein Werk 4

3. Die schwarze Spinne 7


3.1 Inhalt 7
3.2 Quellen 9

4. Struktur der Erzählung 12


4.1 Charaktere 12
4.2 Aufbau der Erzählung 15
4.3 Motive 16

5. Literarische Einordnung 19


5.1 Rezeption 19

6. Persönliches Fazit 20
7. Literaturnachweis 22

 

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit sollen das Leben und Schaffen von Jeremias GOTTHELF, die zeitgeschichtlichen Hintergründe und sein Werk ,,Die schwarze" Spinne erläutert werden. Ziel ist es, sich durch die festgehaltenen Fakten und kritischen Überlegungen ein umfassendes Bild von GOTTHELF und seiner Erzählung zu machen.

2. Jeremias GOTTHELF
2.1 Der Mensch

Jeremias GOTTHELF wurde am 4. Oktober 1797 mit dem bürgerlichen Namen Albert Bitzius in Murten im Kanton Fribourg geboren. Seine Jugend war zum einen geprägt durch die Wirren der Revolution, zum anderen durch die religiöse Familie, in welcher er aufwuchs. Sein Vater war von Beruf Pfarrer und lehrte an der Schule in Utzensdorf, welche auch von Jeremias in den ersten 8 Schuljahren besucht wurde. Sein Onkel, bei welchem er zu seiner Studienzeit wohnte, war Theologieprofessor. GOTTHELF war von Geburt an umgeben von Geistlichen und Predigern der christlichen Ideale, welche zum Lebensinhalt die Verkündigung und das rechte christliche Leben hatten.
So trat GOTTHELF selbst, als erstgeborener Sohn, in die Fußstapfen seines Vaters und begann 1814 sein Theologiestudium in Bern.
Er studierte neben Theologie auch Mathematik, Physik, Geschichte und Philosophie. Als aktiver, politisch interessierter Mensch setzte er sich mit Leib und Seele für Gerechtigkeit und die christlichen Traditionen ein. Er war Gegner des Materialismus und versuchte ab 1836 durch seine Schriften Einfluß auf die Moral der Menschen zu nehmen, sie auf den rechten christlichen Weg zu führen und zugleich, im Sinne der Aufklärung, den Menschen ihre Rechte zu verdeutlichen.

,,Sicherlich war er kein Ästhet im heutigen Sinne, sondern ein kämpferischer Christ, der überraschende politische Prophezeihungen aussprach, die sich in unserem Jahrhundert bewahrheiteten. [...] ... sondern führte den Sieg, z.B. des Materialismus, auf den Zerfall der christlichen Lebensordnung zurück."1

Wie auch in ,,schwarzen Spinne" deutlich wird, kann man von einem kämpferischen Christen sprechen. GOTTHELF übte massive Kritik an den damaligen politischen und sozialen Verhältnissen und an der verloren gegangenen Christlichkeit, wenngleich auch aus einem konservativen Blickwinkel. Nur durch den Glauben an Gott und durch ein christliches Leben kann der Mensch sein Seelenheil erlangen, dass sollen die Menschen wieder begreifen.

,,Das rechte weltliche Glück und das himmlische werden akurat auf dem gleichen Weg gefunden."2

Der Kritik an der unchristlichen Lebensweise und dem Aufruf, sich auf den Weg Gottes zu begeben, gibt er in seinen Werken literarische Gestalt.

2.2 Sein Werk

Jeremias GOTTHELF trat 1836 unerwartet das erste mal als Schriftsteller auf. Sein Vorhaben läßt sich allerdings bereits 5 Jahre zuvor in einem Brief an einen Freund erahnen.

[...]

1 Egon Eckert: Erläuterungen zu J. Gotthelf: Die schwarze Spinne. Hollfeld. 1991.

2 Jeremias Gotthelf zitiert nach Egon Eckert: Erläuterungen zu J. Gotthelf: Die schwarze Spinne. Königs Erläuterungen und Materialien. Hollfeld. 1991.

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