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Autor: Cornelius Streit
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule für Ökonomie & Management Essen
Tags: Cash, Value, Added, Economic, Value, Added, Gegenüberstellung, Konzepte, Instrument, Unternehmenssteuerung, Controlling
Jahr: 2005
Seiten: 22
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 22 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 166 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-39174-0
ISBN (Buch): 978-3-638-68307-4
Zusammenfassung / Abstract
Das Controlling nimmt in der heutigen Unternehmenswelt einen sehr hohen Stellenwert ein. Dieses liegt hauptsächlich an immer komplexer werdenden Märkten, bedingt durch die globale Vernetzung, wie auch die stärker werdende Kapitalmarktausrichtung von Unternehmen, welches den Shareholder-Value Gedanken dieser forciert und unweigerlich in deren Fokus rückt. Controlling ist hierbei nicht mit Kontrolle in Form eines Plan/Ist-Vergleichs gleichzusetzen, sondern als Querschnittsfunktion im Unternehmen zu verstehen, mit den Aufgaben, das Management zu unterstützen, Ziele zu definieren und deren Erreichung zu überwachen, sowie der Unternehmensführung geeignete Informationen zur Verfügung zu stellen und dieser beratend zur Seite zu stehen. Die führungssystembezogenen Ansätze des Controlling sehen es als ein Subsystem der Unternehmensführung an, das insbesondere Planung und Kontrolle, sowie die Informationsversorgung koordiniert und auf diese Weise die Anpassungs- und Koordinationsfähigkeit eines Unternehmens unterstützt, bzw. die dafür notwendigen Voraussetzungen schafft. Um die an das Controlling gestellten Aufgaben zu erfüllen, bedarf es einer Vielzahl von Instrumenten und Kennzahlen. Als Beispiele lassen sich hier die Gap-Analyse, das Balanced Scorecard-Modell, die ABC- und XYZ-Analyse, der Return-On-Investement, das Target Costing, sowie die Deckungsbeitragsrechnung nennen. In der vorliegenden Arbeit soll primär auf die beiden wertorientierten Kennzahlen Economic Value Added (kurz: EVA) und Cash Value Added (kurz: CVA) eingegangen und deren Beitrag zur erfolgreichen Unternehmenssteuerung analysiert werden.
Textauszug (computergeneriert)
Cash Value Added vs. Economic Value Added – eine kritische
Gegenüberstellung beider Konzepte als Instrument
zur Unternehmenssteuerung
von: Cornelius Streit
6. Fachsemester
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1. Einführung in die Thematik 1
1.2. Gang der Untersuchung 2
2. Economic Value Added 3
2.1. Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten 3
2.2. Berechnung des Economic Value Added 4
2.2.1. Ermittlung des NOPAT 4
2.2.2. Ermittlung des Kapitalkostensatzes 5
2.3. Kritik am EVA-Konzept 7
3. Cash Value Added 9
3.1. Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten 9
3.2. Berechnung des Cash Value Added 9
3.2.1. Ermittlung des CFROI 10
3.3. Kritik am CVA-Konzept 11
4. Gegenüberstellung beider Konzepte als Instrument zur Unternehmenssteuerung 13
5. Fazit / Kritische Würdigung 16
Literaturverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis (in der Vorschau gekürzt)
BCF = Brutto Cash Flow
BIB = Bruttoinvestitionsbasis
C% = Cost of Capital
CAPM = Capital Asset Pricing Modell
CFROI = Cash Flow Return on Investment
CVA = Cash Value Added
DCF = Discounted Cash Flow
EBIT = Earnings before Interest and Taxes
EK = Eigenkapital
EVA = Economic Value Added
FK = Fremdkapital
LIFO = Last In First Out
MVA = Market Value Added
NOPAT = Net Operating Profit After Taxes
TC = Total Capital
WACC = Weighted Average Cost of Capital
1. Einleitung
1.1. Einführung in die Thematik
Das Controlling nimmt in der heutigen Unternehmenswelt einen sehr hohen Stellenwert ein. Dieses liegt hauptsächlich an immer komplexer werdenden Märkten, bedingt durch die globale Vernetzung, wie auch die stärker werdende Kapitalmarktausrichtung von Unternehmen, welches den Shareholder-Value Gedanken dieser forciert und unweigerlich in deren Fokus rückt.1 Controlling ist hierbei nicht mit Kontrolle in Form eines Plan/Ist-Vergleichs gleichzusetzen, sondern als Querschnittsfunktion im Unternehmen zu verstehen, mit den Aufgaben, das Management zu unterstützen, Ziele zu definieren und deren Erreichung zu überwachen, sowie der Unternehmensführung geeignete Informationen zur Verfügung zu stellen und dieser beratend zur Seite zu stehen.2 Die führungssystembezogenen Ansätze des Controlling sehen es als ein Subsystem der Unternehmensführung an, das insbesondere Planung und Kontrolle, sowie die Informationsversorgung koordiniert und auf diese Weise die Anpassungs- und Koordinationsfähigkeit eines Unternehmens unterstützt, bzw. die dafür notwendigen Voraussetzungen schafft.3
Um die an das Controlling gestellten Aufgaben zu erfüllen, bedarf es einer Vielzahl von Instrumenten und Kennzahlen.4 Als Beispiele lassen sich hier die Gap- Analyse, das Balanced Scorecard-Modell, die ABC- und XYZ-Analyse, der Return- On-Investement, das Target Costing, sowie die Deckungsbeitragsrechnung nennen. In der vorliegenden Arbeit soll primär auf die beiden wertorientierten Kennzahlen Economic Value Added (kurz: EVA) und Cash Value Added (kurz: CVA) eingegangen und deren Beitrag zur erfolgreichen Unternehmenssteuerung analysiert werden.
1.2. Gang der Untersuchung
Die Zielsetzung der Arbeit legt folgenden Gang der Untersuchung nahe. In Kapitel 1 wird eine generelle Einleitung gegeben. Diese beinhaltet die Einführung in die Thematik und den Gang der Untersuchung. Das Kapitel 2 der Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und den Anwendungsmöglichkeiten des Economic Value Added. Zudem wird detailliert die Berechnung der EVA-Kennzahl erläutert und die Aussagefähigkeit dieser kritisch begutachtet. Kapitel 3 der Arbeit befasst sich mit den Grundlagen, sowie der Berechnung des Cash Value Added. Wie auch in Kapitel 2 erfolgt abschließend eine kritische Analyse der Aussagefähigkeit dieser Kennzahl. In Kapitel 4 erfolgt eine Gegenüberstellung des Economic Value Added und des Cash Value Added als Grundlage für Handlungsentscheidungen und die erfolgreiche Steuerung eines Unternehmens. Kapitel 5 schließt die Arbeit mit einem Fazit bzw. einer kritischen Würdigung der Sachverhalte ab.
2. Economic Value Added
2.1. Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten
Der Economic Value Added- Ansatz gehört seit mehr als 200 Jahren als Wertmaßstab für die Perfomancemessung zum Instrumentarium der Ökonomen und Manager.5 In den 80er Jahren wurde dieses Konzept von den Unternehmensberatern G. Bennett Stewart III und Joel Stern kommerziell weiterentwickelt und seitdem von deren Beratungsunternehmen Stern Stewart & Co. weltweit propagiert.6 Anders als die traditionellen Wertmaßstäbe für die Messung der Unternehmensprofitabilität, wie zum Beispiel das Geschäftsergebnis nach Steuern oder der Nettogewinn, zielt der Economic Value Added auf den Residualgewinn und somit auf die tatsächliche wirtschaftliche Wertschöpfung eines Unternehmens ab. Stewart definiert den Economic Value Added als „operating profits less the cost of all of the capital employed to produce those earnings“7. Dies bedeutet, dass sowohl die direkten Fremdkapitalkosten, als auch die indirekten Eigenkapitalkosten vom Unternehmensgewinn subtrahiert werden. Aus diesem Grund stellt das EVA-Modell einen modernen Wertmaßstab zur Messung des unternehmerischen finanziellen Erfolgs dar und ist eng mit der Forderung nach der Maximierung des Shareholder-Value verbunden.8
[...]
1 Vgl. Berens, W., Born, A., Hoffjan, A. (2000), S. 1.
2 Vgl. Witt, F.-J. (2000), S. 2f.
3 Vgl. Horváth, P., Minning, F. (2001), S. 273ff.
4 Vgl. hierzu und im Folgenden Dobler, T. (1998), S. 96ff.
5 Vgl. Ehrbar, A. (1999), S. 9.
6 Vgl. hierzu und im Folgenden Grant, J. L. (1997), S. 1.
7 Vgl. Stewart, G. B. (1991), S. 2.
8 Vgl. Grant, J. L. (1997), S. 1.
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