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Hausarbeit, 2001, 16 Seiten
Autor: Sabine Föll
Fach: Pädagogik - Schulpädagogik
Details
Institution/Hochschule: Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Tags: Sozialformen, Unterrichts, Sozialpsychologische, Bedingungen, Schule
Jahr: 2001
Seiten: 16
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 5 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-39383-6
Dateigröße: 219 KB
Die Arbeit beschreibt jeweils Definition, Schema, Ziele/Funktionen, Vorteile und Nachteile der Sozialformen Frontalunterricht, Einzelarbeit-, Partner- und Gruppenarbeit.
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Textauszug (computergeneriert)
Sozialformen des Unterrichts
von: Sabine Föll
Semester: IV
Inhaltsverzeichnis
1) Einleitung 3
2) Sozialformen 3
3) Frontalunterricht 4
3.1) Definition 4
3.1.1) Lehrervortrag 4
3.1.2) Frageunterricht / „Lehrerfrage“ 5
3.2) Schema 5
3.3) Ziele / Funktionen 6
3.4) Vorteile 6
3.5) Nachteile 6
4) Einzelarbeit 7
4.1) Definition 7
4.2) Schema 7
4.3) Ziele / Funktionen 7
4.4) Vorteile 7
4.5) Nachteile 8
5) Partnerarbeit 8
5.1) Definition 8
5.2) Schema 8
5.3) Ursprung und “Geschichte“ 8
5.4) Organisation und Durchführung 9
5.5) Ziele / Funktionen 10
5.6) Vorteile 10
5.7) Nachteile 11
6) Gruppenunterricht 11
6.1) Definition 11
6.2) Schema 12
6.3) Formen 12
6.4) Ursprung und “Geschichte“ 12
6.5) Organisation und Durchführung 13
6.6) Ziele / Funktionen 14
6.7) Vorteile 14
6.8) Nachteile 14
7) Nachwort: Richtige Auswahl der Sozialformen 15
8) Literaturverzeichnis 16
1) Einleitung
Eine gut durchdachte Planung des Unterrichts kann einem Lehrer viele Probleme ersparen, denn Disziplinschwierigkeiten in der Schule treten oft nur auf, weil der Unterricht für die Schüler zu langweilig und zu wenig abwechslungsreich ist. Meine Seminararbeit hat das Ziel, verschiedene Sozialformen des Unterrichts vorzustellen, mit Hilfe deren Einsatzes ein Lehrer die Möglichkeit hat, seinen Unterricht abwechslungsreich, interessant und schülerzentriert zu gestalten.
2) Sozialformen
Definitionen:
„Unter Sozialform wird die Art und Weise verstanden, in der der Lehrer die Schüler zum Lernen organisiert oder die Schüler sich selbst organisieren. Deshalb kann auch von ’Organisationsformen’ gesprochen werden, die durch bestimmte interaktionale Konstellationen gekennzeichnet sind.“1 „Sozialformen des Unterrichts sind jene Unterrichtsmethoden, die durch die Beziehungen der Schüler zueinander und zum Lehrer begründet werden.“2 Die im Unterricht am häufigst verwendeten Sozialformen sind: Frontalunterricht, Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenunterricht. Dabei haben sie zwei Funktionen, „einmal die erzieherische, zum zweiten die methodische Funktion der Unterrichtsgestaltung.“3 Die erzieherische Funktion fragt nach den sozialerzieherischen Zielsetzungen der jeweiligen Unterrichtsform. Dabei werden Aspekte wie z.B. Kooperationsfähigkeit, Solidarität, soziale Integration berücksichtigt. Die methodische Funktion fragt danach, wie sich der Einsatz der Sozialformen auf die Lerneffektivität im Unterricht auswirkt. Der Einsatz von Sozialformen im Unterricht kann in zwei Richtungen tendieren: komplementär oder symmetrisch. Komplementär bedeutet, dass der Lehrer im Unterricht dominant wirkt und dadurch den Handlungsspielraum der Schüler einschränkt. Interaktionsformen, bei denen ein relativer Ausgleich zwischen der Stellung der Schüler und der des Lehrers herrscht, nennt man symmetrisch.
3) Frontalunterricht
3.1 ) Definition:
„Frontalunterricht ist eine Sozialform des Unterrichts, und zwar Klassenunterricht mit den beiden Varianten Lehrervortrag und Frageunterricht.“4
3.1.1) Lehrervortrag
Man kann drei Sonder- und Vorformen des Lehrervortrags unterscheiden (historische Variante):
- Rhetorik = Redekunst
Rhetorik in ihrer pädagogischen Dimension lässt sich lern- und sozialpsychologisch begründen. Durch einen überzeugenden, rhetorisch gelungenen Vortrag kann die Lehrkraft im Unterricht durch ihre Person und die Sache, die sie vertritt, zum Vorbild/Modell werden. Identifikation mit der Lehrkraft kann beim Zuhörer (Schüler) zu Einstellungs- oder Verhaltensänderungen führen. Partnerschaftlicher Umgang miteinander, Abbau von sozialen Vorurteilen oder Wecken von Interesse für das Thema, das die Lehrer vorträgt, sind einige mögliche Folgen, die eine gute Rhetorik mit sich bringen kann.
- Predigt
Von Beginn des Christentums an wird der Predigt als öffentlichem Vorlesen und Vortragen kirchlichen Wortes eine hohe Bildungswirksamkeit zugeschrieben. Diese galt sowohl für die höhere theologische Bildung wie auch für die schlichte christliche Unterweisung des Volkes. Bis zur Reformation war die Predigt für das Volk oft der einzige Zugang zu ersten Grundformen der Bildung. Für die Pädagogik blieb die Predigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts interessant, was sich aus der engen historischen Bindung der Pädagogik an die Theologie als wichtige Grundwissenschaft der Pädagogik erklären lässt.
- Akademische Vorlesung
Im Unterschied zu Predigt und Rede ist die akademische Vorlesung geprägt durch ihre enge Bindung an wissenschaftliche Inhalte. Um die Effektivität eines Lehrervortrags zu erhöhen, sollten folgende Kriterien beachtet werden:
- Beginn des Vortrags mit einem „Aufhänger“
- Erkennbare Gliederung des Textes
- Verwendung möglichst kurzer Sätze, Vermeidung von „Schachtelsätzen“
- Schülergemäße Sprache
- Vermeidung unnötiger Fremdwörter und Fachbegriffe
- Einfügen veranschaulichender Beispiele
- Unterstützung des Vortrags durch Medien
- Wiederholung wichtiger Passagen oder Begriffe
- Bereich Stimme: deutliche Aussprache, Vermeidung von Monotonie, richtige Intonation, Pausen, textangemessenes Sprechtempo
- Bereich Gestik und Mimik: Blickkontakt mit dem Zuhörer, gelegentliches Lächeln, Vermeidung von häufigem Standortwechsel
3.1.2) Frageunterricht / „Lehrerfrage“
[...]
1 Becker, Planung von Unterricht, S.104
2 Aschersleben, Unterrichtsmethodik, S.91
3 Aschersleben, Unterrichtsmethodik, S.92
4 Quelle unbekannt
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