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Von der Geheimzahl Sieben zur Mythologie

Research Paper, 2005, 48 Pages
Author: Dr. Carlos Calvet
Subject: History - Early and Ancient History

Details

Institution/College: University of Barcelona
Tags: Geheimzahl, Sieben, Mythologie
Category: Research Paper
Year: 2005
Pages: 48
Bibliography: ~ 32  Entries
Language: German
Archive No.: V41631
ISBN (E-book): 978-3-638-39858-9
ISBN (Book): 978-3-638-70661-2
File size: 342 KB
Notes :
Anhand der Vereinigung von wissenschaftlich datierten Schöpfungsmythen und Weltanschauungen, sowie archäologischen und paläoklimatischen Daten, wird versucht das erste Standardmodell der Menschheitsgeschichte zu erstellen. Dieses Standardmodell sieht eine eindeutige Zentrierung der frühen Menschheitsgeschichte Eurasiens rund um Olmo Lungring (Urtibet), die Entstehung Sumers durch urtibetische Schamanen, sowie den Zusammenprall der transhimalajischen mit der semitischen Kultur in Sumer.


Abstract

In dieser Studie, die parallel zu meiner Bücherreihe über Alte Mythologie läuft, werden die Anfänge der menschlichen Überlieferungen erkundet. Sie sind eng mit der Geheimzahl Sieben verflochten, die bereits der Homo erectus kannte. Es wird auf eine eindrucksvolle Weise bewiesen, wie die Alte Mythologie - vornehmlich die Schöpfungsmythen - einen natürlichen Parameter beinhalten: die Geheimzahl Sieben - der seinen Ursprung in der Welt der Quanten hat und zudem verschiedenste Entwicklungen in zahlreichen Bereichen der Naturwissenschaften steuert. Die Geheimzahl Sieben ist somit wohl der Parameter, der einem "Universalcode" am nächsten steht.


Excerpt (computer-generated)

Von der Geheimzahl Sieben zur Mythologie

Eine wissenschaftliche Zusatzstudie zu den Büchern:
Carlos Calvet, Geschichte und Mythen der Kanaren, Bohmeier Verlag, 2007
Carlos Calvet, Zivilisationen, Grin Verlag, 2007

von: Dr. Carlos Calvet

 


Inhaltsverzeichnis

Abstrakt ... 3

Einleitung... 3

Zeitalter der Menschheitsgeschichte ... 9
Paläolithikum (vor 2,5 Mill. - 10.000 Jahren) ... 9
Mittelpaläolithikum (700.000 - 35.000 v.Chr.)... 11
Jung- bzw. Oberes Paläolithikum (35.000 - 8.000 v.Chr.)... 14
Mesolithikum (8000 - 5600 v.Chr.): Das letzte Stadium vor der Entwicklung der Schrift... 15
Neolithikum (Neue Steinzeit) (5.600 - 2.000 v.Chr.)... 16
Das Aussterben der Neandertaler... 17
Epochen der Menschheitsgeschichte... 20
Der Motor der menschlichen Evolution ... 22

Die Geburtsstunde der menschlichen Erzählungen ... 23

Die Entwicklung der grafischen Darstellung ... 25
Petroglyphen des Homo erectus... 25
Petroglyphen des Neandertalers... 26
Petroglyphen des Cro-Magnon-Menschen... 26
Petroglyphen des modernen Menschen... 30
Malereien und Kunstobjekte des Neandertalers ... 31
Höhlen- und Felsmalereien, und Kunstobjekte des Homo sapiens... 31

Die Bedeutung der Spiralen ... 33

Die Nummer Sieben ... 36
Psychologie... 36
Informatik ... 37
Mathematik ... 38
Die Erde ... 39
Elementarteilchen/Quanten... 39
Moderne Kosmologie ... 40
(Bio)chemie... 41
Biologie ... 42
Mythologie... 45

Bibliografie... 48


 

Abstrakt

In dieser Studie, die parallel zu meiner Bücherreihe über Alte Mythologie läuft, werden die Anfänge der menschlichen Überlieferungen erkundet. Sie sind eng mit der Geheimzahl Sieben verflochten, die bereits der Homo erectus kannte. Es wird auf eine eindrucksvolle Weise bewiesen, wie die Alte Mythologie - vornehmlich die Schöpfungsmythen - einen natürlichen Parameter beinhalten: die Geheimzahl Sieben - der seinen Ursprung in der Welt der Quanten hat und zudem verschiedenste Entwicklungen in zahlreichen Bereichen der Naturwissenschaften steuert. Die Geheimzahl Sieben ist somit wohl der Parameter, der einem "Universalcode" am nächsten steht.


Einleitung

Es gibt eine enge Beziehung zwischen der Menschheitsgeschichte und dem Alten Testament. Das Alte Testament ist sehr präzise in diesem Sinn, und erzählt in der Genesis Dinge, die bis ca. 6.000 Jahre zurück reichen - so auch Arthur W. Pink, ein anerkannter Bibelforscher, der in diesem Sinn feststellt: “The unknown interval between the first two verses of Genesis 1, is wide enough to embrace all the prehistoric ages which may have elapsed; but all that took place from Genesis 1:3 onwards transpired less than six thousand years ago.”1 Das würde bedeuten, insofern man ihm überhaupt folgen kann, dass zumindest die Menschheitsgeschichte, die in der Genesis beschrieben wird, höchstens 6.000 Jahre alt ist. Und dieses Alter stimmt in ungefähr mit dem Alter Sumers überein - die erste, große und bekannte Zivilisation auf Erden. Der zweite Teil der Menschheitsgeschichte wäre dann, von Sumer bis zum Ende des Ägyptischen Reiches unter Cleopatra, und der dritte Teil, von dort aus, bis zum heutigen Tage - die Entwicklung des Christentums mit eingeschlossen. Es gibt demnach eine Zeit vor, während, und nach dem Alten Testament. Da kein anderes Buch der Welt, die Menschheit so tief geprägt hat wie dieses, und wir alle vom Vorbild dieses Buches erhellt sind, ist dies eine gute Methode, um die Geschichte aufzuteilen. Zudem werden wir sehen, dass es sich auch um eine - sagen wir - natürliche Einteilung handelt, die es uns erlauben wird, die historischen Ereignisse noch besser zu verstehen. Konkret bedeutet das, dass es in der Menschheitsgeschichte zwei einschneidende Ereignisse gibt, die ihren Verlauf geprägt haben: a) Die Auswanderung olmolungrischer (urtibetischer) Schamanen nach Süden ist die Ursache für die Entstehung der ersten beiden Hochkulturen der Welt: Mesopotamien, mit den Ubaid, und die Industal-Kultur. Beide sind nachweislich urtibetischer Abstammung.

Doch bevor wir versuchen die Menschheitsgeschichte überhaupt zu verstehen, ist es unbedingt erforderlich, uns mit den Anfängen der Menschheit - den ersten Hominiden - zu befassen. Denn aus ihnen entspringen bereits die charakteristischen Merkmale, die wir später in den Mythen wiederfinden werden. Es gibt sog. ′Geheimzahlen′, wie die Sieben; ′Geheimformen′, wie die Spirale, etc., die immer wieder auftauchen, und die wir nicht verstehen können, wenn wir ihren Ursprung nicht kennen. Daher befasst sich ein Teil der Einleitung mit den Felshauereien, Kunstwerken und Höhlenmalereien unserer Vorfahren, sowie mit den ersten großen Migrationen in der Geschichte der Menschheit, die, den längst ausgestorbenen Homo erectus bis nach Australien bringen sollten. Dieser Hominid ist sehr wichtig für uns, da er die Grundlage für die frühe Differenzierung der australischen Aborigines und anderer australoider Menschentypen sein wird, die ihrerseits einen großen Einfluss auf die Geschichte Indiens und anderer Gegenden gehabt zu haben scheinen.

Das Werk befasst sich weiter mit der Kunst und dem Leben der Neandertaler (Homo neanderthalensis) und des frühen Menschen (Homo sapiens), die vom früheren Homo erectus, nachweislich Schemen und Elemente einer künstlichen Ausdruckweise übernahmen, die schließlich im Aurignacien - z.B. in der Grotte Chauvet (Chauvethöhle), vor etwa 32.000 Jahren, im Ardèche-Tal, Südfrankreich - zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit, einen von Schamanen kontrollierten Kult auslösen wird. Und von diesem Moment an, kann man anhand der Mythen und den wissenschaftlichen Daten, u.A., aus Archäologie und Paläoklimatologie, den Werdegang dieses und anderer Kulte ziemlich präzise und eindrucksvoll verfolgen.

Ein spezielles Augenmerk verdienen dabei die bereits erwähnten Geheimzahlen und -figuren in den vorzeitlichen Kunstwerken. Ganz speziell ist in diesem Kontext die Nummer Sieben, die immer wieder in vielen Mythen, Völkern, Kontinenten und Religionen aller Zeiten auftaucht, und ihren Ursprung offensichtlich in der Natur der Dinge hat. Anhand einer logischen Analyse gelang es nämlich den Ursprung bzw. die geheime Bedeutung dieser Zahl festzustellen: Es handelt sich dabei offenbar um einen Parameter, der den festen Wert, Sieben, besitzt, und, von der Welt der Quanten, über die Physik, die Chemie, die Biologie, etc., bis hin zur Mathematik, zur Informatik und zur menschlichen Psychologie, alle Prozesse zu kontrollieren scheint. Und diese Zahl taucht bereits vor ca. 22.000 Jahren, mitten im eiszeitlichen Sibirien, in Mal′ta, in einem sog. Lunisolarkalender auf, der belegt, dass jene Menschen bereits komplizierte mathematische Kalkulationen durchführen und niederschreiben konnten, auch wenn damals nur auf Mammutknochen. Es steht jedoch außer Frage, dass sie zumindest bis 230 zählen konnten und verschiedene mathematische Verbindungen kannten, welche die Zeit in einen Kalender wiedergaben, der offiziell erst 19.500 Jahre später von den Griechen erfunden werden sollte. Doch Tatsache ist, dass dieses Wissen durch die gesamte Menschheitsgeschichte, vom prähistorischen Europa, bis zum olmolungrischen Urtibet, verfolgt werden kann.

Wie alle Sammlungen auch, so wird meine Mythensammlung natürlich ständig erweitert, korrigiert und ausgebaut. Große Lücken im Standardmodell werden, so schnell wie möglich aufgefüllt fehlende Zivilisationen und Kulturen zugefügt und mit dem Standardmodell verbunden. Ein Standardmodell ist für die Menschheitsgeschichte genauso wichtig wie für die Physik, die bereits seit langem die Vorzüge eines solchen Modells kennt. Anhand des Standardmodells können nämlich Abweichungen vom "Maistream" festgestellt werden, was ansonsten nicht möglich wäre, da jegliche Referenz fehlen würde. Mit einem Standardmodell schrumpft die Literatur über das standarisierte Thema enorm zusammen, da Fehlinterpretationen, selbst von erfahrenen bzw. angesehenen Forschern, vermieden werden. Ohne das Standardmodell wäre die Physik noch in den Kinderschuhen, und in der Chemie hätten wir wohl möglich noch keine Periodentafel, die an sich auch ein Standardmodell, in diesem Fall, der Chemie, ist.

In unserem Fall wurden für das Standardmodell lediglich eindeutig datier- und nachvollziehbare Schöpfungsmythen und kosmologische Mythen verwendet. Nicht datierbare Mythen sind für die Geschichtsschreibung bedeutungslos, wie unbeschriebene Seiten eines zerrissenen Buches. Nur wenn ein Mythos datierbar ist, kann es in die Sammlung aufgenommen werden. Dann werden vom Mythos noch weitere Parameter gefordert, wie, z.B., Kontinent, Gegend, Kultur, Volk, Sprache, Geschichte, Glauben / Religion, Weiter führende Informationen, Altersbestimmungs-Grundlage, Vermutliches Alter (Mindestalter - Höchstalter), Weitere Quellen, etc. Mythen, die keinem konkreten Ort, Volk, Glauben oder Ähnlichem zugeordnet werden können, sind auch nicht für die Kollektion verwendbar, da sie nicht zuzuordnen sind. Ihr Platz im Buch und in der Geschichte wäre undefiniert und daher nicht nachvollziehbar. Tausende von Mythen, die in der ganzen Welt Gang und Gebe sind, sind für unser Modell bedeutungslos, denn sie enthalten nur eine Geschichte, aber ohne jegliche Verknüpfung an die historische Zeitlinie.

Zum Glück sind die Mythen aber mit ein wenig Druck und Geduld häufig zu datieren und einzuordnen. Bei dieser Art von bibliographischen Nachforschungen verspinnen sich dann allerlei Daten aus Archäologie, Paläoklimatologie, Geschichtskunde, usw. zu einem Gesamtbild, das letztendlich zu den gewünschten Informationen führt. Viele Mythen und Geschichten mussten jedoch wegen Mangel an Hintergrundinformationen verworfen werden.

An diesem Punkt angekommen, möchte ich noch darauf hinweisen, dass es viele unseriöse Quellen gibt, die versuchen Phantasy, Science-Fiction, aber auch Menschen verachtende Sichtweisen zu verbreiten, und, wenn möglich, in der Menge unter zu bringen. Doch, je größer die Mythensammlung wurde, desto leichter war es, Geschichten aufzuspüren, die sich bzw. sich nicht in einem Gesamtbild einfügen ließen. Nach eingehenden Untersuchungen, die manchmal viele Stunden dauerten, konnten aber alle unglaubwürdigen Geschichten eliminiert werden.

Dann war noch die Frage, nach welchen begleitenden Parametern (Kontinent, Gegend, Kultur, Volk, Sprache, Geschichte, Glauben / Religion, Weiter führende Informationen, Altersbestimmungs-Grundlage, Vermutliches Alter (Mindestalter - Höchstalter), Weitere Quellen), die Mythen am besten klassifiziert werden sollten. Zuerst versuchte ich, alle Mythen nach Kontinenten, chronologisch aufzulisten. Doch bald erkannte ich, dass, zumindest in der Anfangsphase, dies nicht sinnvoll ist, da relativ wenig Information zur Verfügung steht. So entstand schließlich unsere chronologische Liste, die später ev. auch nach Kontinenten aufgeteilt werden kann, sobald alle großen Lücken geschlossen worden sind. Dabei wurde u.A. festgestellt, dass, obwohl alle Hominiden ursprünglich aus Afrika stammen, die ersten Mythen nicht viel mit diesem Kontinent zu tun haben, sondern eher mit Eurasien. Es scheint so, als ob Afrika wohl die Wiege der Menschheit ist, aber diese, ihre Reife nur in Eurasien erlangen konnte, wobei Asien, und speziell, die Region um den Himalaja, von größter Bedeutung gewesen sind.

Ferner wollte ich anfangs die Mythen eigentlich nur nach Hinweisen auf physikalische, astronomische und ähnliche Kenntnisse untersuchen. Doch im Verlauf der Forschungen wurde immer klarer, dass das Mythenmaterial der Welt viel mehr, als nur eine Sammlung von physikalischen Kenntnissen ist. Viel mehr ist es eine Quelle kostbarer, schier unerschöpflicher Standbilder aus der Vergangenheit, die man sammeln und aneinander reihen kann. Am Ende erhalten wir ein bisher völlig unexistentes Standardmodell der Menschheitsgeschichte, das wir als Referenz für weiteres Vorgehen verwenden können. Zwar gibt es solche Modelle bereits in der Physik, der Kosmologie und anderen Bereichen. Doch war die Geschichtsforschung bisher nicht in der Lage, ein Gesamtbild ihrer selber zu erstellen, da zahlreiche Lücken und das unergründliche Auftauchen plötzlicher Zivilisationen - wie z.B. die Sumerer - dies nicht zuließen.

[...]


1 Pink, Arthur W. Gleanings in Genesis Vol. 1, Kessinger Publishing. (1922)


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