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Versunkene Kulturen der Welt: von 6.000 bis 2.500 v. Chr. close

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Versunkene Kulturen der Welt: von 6.000 bis 2.500 v. Chr.

Research Paper, 2005, 37 Pages
Author: Dr. Carlos Calvet
Subject: History - Early and Ancient History

Details

Institution/College: University of Barcelona
Tags: Versunkene, Kulturen, Welt
Category: Research Paper
Year: 2005
Pages: 37
Bibliography: ~ 114  Entries
Language: German
Archive No.: V44352
ISBN (E-book): 978-3-638-41968-0
ISBN (Book): 978-3-638-63665-0
File size: 436 KB
Notes :



Abstract

Dieses Werk enthält zahlreiche fundierte und datierte Schöpfungsmythen und Glaubensrichtungen (Schamanismus und Religionen), Kosmologien (Weltanschauung, wie das Universum aufgebaut ist) und Kosmogonien (wie das Universum entstand) von 6.000 bis 2.500 v.Chr. und schildert wie anscheinend tibetische Schamanen die Kultur nach Mesopotamien brachten. Die Mythen und Glaubensrichtungen sind mit wissenschaftlichen Daten verbunden (Archäologie, Paläoklimatologie), was ihre ungefähre bis eindeutige Datierung erlaubte. Die eingehende Analyse dieser Mythen und Weltanschauungen erlaubte die Erstellung eines ersten Standardmodells der Menschheitsgeschichte Eurasiens und beweist, dass die Wiege der Kultur sich auf dem Himalaja bzw. in der sinotibetischen Region befand.


Excerpt (computer-generated)

 

Versunkene Kulturen der Welt: von 6.000 bis 2.500 v.Chr.
- Tibetische Schamanen bringen die Kultur nach Mesopotamien

Eine wissenschaftliche Zusatzstudie zu den Büchern:
Carlos Calvet, Alte Geschichte und Mythen der Kanarischen Inseln, Bohmeier Verlag, voraussichtlich: 2006
Carlos Calvet, Die Wiege der Menschheit

 

Inhaltsverzeichnis:

Mesopotamien (Ubaid)
Sumer
Patagonien
Armenien

Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens

Abstrakt:
Dieses Werk enthält zahlreiche fundierte und datierte Schöpfungsmythen und Glaubensrichtungen (Schamanismus und Religionen), Kosmologien (Weltanschauung, wie das Universum aufgebaut ist) und Kosmogonien (wie das Universum entstand) von 6.000 bis 2.500 v.Chr. und schildert wie Tibetische Schamanen die Kultur nach Mesopotamien brachten. Die Mythen und Glaubensrichtungen sind mit wissenschaftlichen Daten verbunden (Archäologie, Paläoklimatologie), was ihre ungefähre bis eindeutige Datierung erlaubte. Die eingehende Analyse dieser Mythen und Weltanschauungen erlaubte die Erstellung eines ersten Standardmodells der Menschheitsgeschichte Eurasiens und beweist, dass die Wiege der Kultur sich auf dem Himalaja bzw. in der sinotibetanischen Region befand.

Inhalt:
Mesopotamien, Sumer, Patagonien, Armenien
Das Standardmodell der Menschheitsgeschichte Eurasiens

Kontinent: Asien

Gegend: Südliches Mesopotamien, später auch ganz Mesopotamien und Assyrien, sowie ein groβer Teil Anatoliens

Volk: Ubaid, Ubaidian, Protoeuphratian, El Obeid, al-Ubaid

Epoche: Ubaid, Ubaidian, Proto-Euphratian

Religion: Nicht-Semiten (Schamanen)

Geschichte: Die Ubaid wanderten vom nördlichen Hochland (anderen Autoren nach, aus dem Südiran im Osten) in den Süden Mesopotamiens, der bis dahin unbewohnt, doch reich an Wasser, Palmenhainen, Fischen und Beutetieren, war. Laut Sir John Baker haben die Sumerer im allgemeinen auch eine starke physische Ähnlichkeit mit iranischen Völkern aus dem Osten. Sie sollen auch von den Samarran aus dem Süden (siehe weiter oben) abstammen, die bereits um 6.000 v.Chr. Bewässerungskanäle gebaut hatten. Diese wurden von den Ubaid deutlich verbessert und ausgebaut.

Um 5.500 v.Chr. begannen die Ubaid mit kleinen Bewässerungen und erhielten hohe Erträge. Die Bevölkerung stieg dabei parallel zur Ernte. Die See reichte zu dieser Zeit bis ins Landesinnere auf Grund des Tauwassers der letzten Eiszeit, und stieg mit einer hohen Geschwindigkeit von ca. 0,6 Meilen (1 Km) je 10 Jahre.1

Zuerst gründeten die Ubaid Ur im heutigen Südirak. Um 4.000 v.Chr. erbauten sie einen Tempel für ihren männlichen Gott Enki in der Groβstadt Eridu, die bereits 4.750 - 6.000 v.Chr. gegründet wurde und sich von 4.500 - 5.000 v.Chr. entwickelte. Doch der erste Tempel wurde bereits 5900 v. Chr. errichtet.2 Eridu ist eine sumerische Anpassung von "Eri-dugga" - die "Gute Stadt", auch "die Stadt des Wassergottes Enki/Ea". Für die Sumerer war Eridu die "erste Stadt (auf Erden)".3

Um 5.000 v.Chr. hörte der Meeresspiegel auf zu steigen. Damals lag die Mündung des Euphrat noch bei Ur. Noch heute zieht sich eine dünne, transgressive, marine Einheit (die Hammar Formation) ca. 250 km, vom Meer, bis in das untere mesopotamische Flachland, vor allem gefüllt mit Süβwassersedimenten - heute, das Herz des Deltas.4 Zwischen 5.000 und 3.000 v.Chr. wurde das Wetter dort trockner und Sand von der Arabischen Wüste wurde eingeflogen. Schlick versperrte die auslaufende Mündung und bildete groβe Sümpfe.

Nordwestlich von El-Ubaid (Eridu) und Ur, lag Uruk (das biblische Erech). Diese Stadt hatte eine acht Kilometer lange Stadtmauer. Im 4. JT v.Chr. erbauten sie den Weißen Tempel auf einer künstlichen Erhebung. 5 Die Ubaid waren einst Siedler und Bauern und sprachen kein Sumerisch. Sie expandierten gen Norden im 5. JT v.Chr. und in die Berge Anatoliens. Dort vermischten sie sich mit den Bewohnern des Frühen Halaf(ian). Die Ubaid dominierten kulturell einen groβen Teil Nord-Mesopotamiens 1.000 Jahre lang, expandierten von Saudi-Arabien bis Mossul im Norden des Irak, und herrschten insgesamt ca. 1.700 Jahre.6

Weiter führende Informationen: Sie gaben den Flüssen des Zweistromlands die Namen ‘Tigris’ und ‘Euphrat’. Sie errichteten groβe Dörfer und die ersten Tempel in Mesopotamien. Ihre Töpferei war grünlich und verziert mit geometrischen Designs in braun und schwarz, die Wellen und Wogen darstellen - wohl möglich das Urmeer aus Süβwasser. Im Süden fertigten sie Sicheln aus gebranntem Lehm, während im Norden Stein und manchmal sogar Metall dazu verwendet wurde. Ihre Häuser waren aus Ziegelsteinen und einer Paste errichtet, und ziemlich gut eingerichtet. Ubaid I + II waren Zeitgenossen der nördlichen Halaf und der Samarra in den Bergen.7

Altersbestimmungs-Grundlage: In Ur dauerte die Ubaid-Periode von ca. 5.500 (laut Swiki-Lexikon) - 4.000 v.Chr. Zwischen 5.300 - 4.500 v.Chr. expandierten sie gen Norden und ersetzten die anderen Kulturen dort. Allmählich verbreiteten sie sich auch über ganz Sumer und Assyrien, während sie sich im Süden weiter entwickelten. Insgesamt gibt es folgende Ubaidzeiten: Ubaid I, II, III, IV, ca. 5.600 - 3.900 v.Chr.8

Vermutliches Alter: 5.900 - 7.600 Jahre

[...]


1 Walter Reinhold Warttig Mattfeld y de la Torre, M.A. Ed. Why a "naked" Adam in Eden ? 2005. http://www.bibleorigins.net/EdenDatePalmGardenIraqHrouda.html. 21.08.05

2 Die Städte der Sumerer. http://swiki.hfbk-hamburg.de:8888/seminare/239. 21.08.05

3 The Catholic Encyclopedia, Volume II. Robert Appleton Company, 1907. http://www.newadvent.org/cathen/02179b.htm. 21.08.05

4 Jean-Claude Plaziat, Woujdan R. Younis. The modern environments of Molluscs in southern Mesopotamia, Iraq: A guide to paleogeographical reconstructions of Quaternary fluvial, palustrine and marine deposits, 2005. http://paleopolis.rediris.es/cg/CG2005_A01/. 21.08.05

5 (wohl möglich der erste "Weltenberg" der Erde, der später auch in der Mythologie Ägyptens - Heliopolis etc. - auftaucht)

6 Die Städte der Sumerer. http://swiki.hfbk-hamburg.de:8888/seminare/239. 21.08.05

7 Edzard, Dietz Otto: Geschichte Mesopotamiens, Beck, München 2004; Uhlig, Helmut: Die Sumerer, Lübbe, Bergisch-Gladbach 1992; Symbolism and Religion in the Ubaid. http://www.magdalenian.co.uk/symbolism%20and%20religion%20in%20Ubaid.htm. 21.08.05

8 RAOnline. Irak - Iraq - Mesopotamien, 2005. http://www.raonline.ch/pages/edu/st/iraq01g.html. 21.08.05


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