Autor: Markus Hafermalz
Fach: Wirtschaftsingenieurwesen
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Tags: Diligence, Fallstudie, Integration
Jahr: 2005
Seiten: 8
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 123 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-42686-2
Textauszug (computergeneriert)
Due Diligence
von: Markus Hafermalz
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Herkunft des Begriffes Due Diligence
1.2 Definition
2. Wann wird eine Due Diligence durchgeführt?
3. Arten und Teilbereiche einer Due Diligence
3.1. Finanz Due Diligence
3.2. Steuerliche Due Diligence
3.3. Rechtliche Due Diligence
3.4. Markt – und strategische Due Diligence
3.5. Umwelt Due Diligence
3.6. Versicherungs Due Diligence
3.7. EDV Due Diligence
3.8. Vendor Due Diligence
3.9. SWOT- Analyse
4. Zusammenfassung
5. Quellenbewertung
6. Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Eine Due Diligence ist eine sorgfältige Prüfung und Analyse eines Unternehmens oder Teilbereiche dessen, welche im Rahmen geplanter, geschäftlicher Transaktionen wie z.B. Kauf und Verkauf eines Unternehmens, Börseneinführungen oder Fusionen, aber auch bei Kreditgewährungen durchgeführt wird. Ziel einer Due Diligence ist die Bewertung des Analyseobjekts, um eventuelle Chancen und Risiken noch vor der geplanten Transaktion zu erkennen und somit, die meist erheblichen finanziellen Aufwendungen solcher Transaktionen abzusichern. Eine Due Diligence unterteilt sich in mehrere Teilbereiche, die im Folgenden noch näher behandelt werden. (vgl. Scott, C. in [3], S.14)
1.1. Herkunft des Begriffes Due Diligence
Die Herkunft des Due Diligence- Konzeptes ist im US-amerikanischen Kapitalmarktrecht, dem Security Act von 1933 und dem Security Exchange Act von 1934, begründet. Im Security Exchange Act wird die Due Diligence ähnlich der heute üblichen Anwendung des Begriffs definiert. Da in den USA bei einem Unternehmenskauf keine gesetzliche Gewährleistungshaftung vorgesehen ist, ist der Käufer eines Unternehmens angehalten eine sorgfältige Prüfung dessen vornehmen. (vgl. Born, K. in [4], S.68)
1.2. Definition
„Unter einer Due Diligence ist eine detaillierte und umfassende Analyse eines Unternehmens im Vorfeld einer Unternehmensakquisition, Börseneinführung, Kreditvergabe oder Abfindungszahlung zu verstehen. Sie hat das Ziel eventuelle unternehmensinhärente Chancen und Risiken frühzeitig zu entdecken. Der aus dem Englischen stammende Begriff Due Diligence kann mit „sorgfältiger Prüfung“ übersetzt werden.“ (Jungblut, E. in [2], S. 9)
2. Wann wird eine Due Diligence durchgeführt?
Damit es zur Durchführung einer Due Diligence kommen kann, wird der Verkäufer in den meisten Fällen auf den Abschluss eines Vorvertrages oder eines Letter of Intent mit den Kaufinteressenten bestehen, um sich ihrer tatsächlichen Kaufabsicht gewiss zu sein, da eine Due Diligence Einblicke in vertrauliche, firmeninterne Daten (z.B. Kundenlisten) beinhalten kann. (vgl. Born, K. in [4], S. 69) Eine Due Diligence kann auf freiwilliger Basis durchgeführt werden oder wenn gesetzliche Bestimmungen dies vorschreiben. Gründe für eine freiwillig durchgeführte Due Diligence:
- Kauf oder Verkauf eines Unternehmens
- Börsengang eines Unternehmens
- Eigenkapitalaufnahme bei Dritten
- Fremdkapitalaufnahme bei Banken
- Management- Buy- Out
- Sanierung
- Umstrukturierung
- Privatisierung
Gründe für die Durchführung einer Due Diligence auf Grund gesetzlicher Bestimmungen:
- Ausscheiden eines Gesellschafters
- Festlegung von Abfindungssummen gem. §§304, 305 AktG
- eine geplante Fusion oder Umwandlung
- Anfallen von steuerlichen Erhebungen
- Anfallen von Ausgleichszahlungen auf Grund von Erbstreitigkeiten, Kapitalentnahmen oder Scheidungsverfahren
- Enteignung
(vgl. Scott, C. in [3], S. 14-15)
3. Arten und Teilbereiche einer Due Diligence
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