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Das Klima der Karibik

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 15 Pages
Author: Nele Grubelnik
Subject: Geography / Earth Science - Meteorology, Climatology

Details

Event: Klima
Institution/College: University of Paderborn
Tags: Klima, Karibik, Klima
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 15
Grade: 2.0
Bibliography: ~ 9  Entries
Language: German
Archive No.: V45771
ISBN (E-book): 978-3-638-43119-4
ISBN (Book): 978-3-640-20358-1
File size: 2438 KB
Notes :
Ausführliche Zusammenstellung über das Klima der verschiedenen karibischen Inseln.


Abstract

Das Klima der karibischen Inselwelt wird von der tropischen und ozeanischen Lage, den Nordostpassaten und Westwinden, sowie von der topographischen Beschaffenheit der Insel bestimmt. Für alle Inseln charakteristisch sind die hohen Temperaturen, die nur geringe Jahres- und Tagesschwankungen zulassen. Anstelle thermischer Jahreszeiten gibt es für alle Inseln eine relative Trocken- und eine Regenzeit, die aber je nach Lage und Beschaffenheit der Insel sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Im Folgenden wird vorerst auf die wesentlichen Bestimmungsfaktoren des Klimas der Karibik eingegangen, daraufhin wird eine Unterteilung der Inseln in drei Hauptgruppen vorgenommen und einige Fallbeispiele einzelner Inseln vorgestellt. Zuletzt wird dann das Phänomen der Hurrikane erörtert.


Excerpt (computer-generated)

Das Klima der Karibik

von: Nele Grubelnik

6. Semester

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 3

2 Der Charakter des karibischen Klimas und seine wesentlichen Bestimmungsfaktoren 3

2.1 Die hygrischen Bedingungen 3
2.2 Die thermischen Bedingungen 7

3 Große Antillen/ Kleine Antillen: Die Inseln über dem Winde und die Inseln unter dem Winde  8

3.1 Große Antillen  9

3.1.1 Kuba 10
3.1.2. Hispanola (Haiti und Dominikanische Republik)  11
3.1.3. Jamaika  12
3.1.4. Porto Rico 12

3.2 Kleine Antillen – Die Inseln über dem Winde  13
3.3 Kleine Antillen – Die Inseln unter dem Winde 14

4 Hurrikane 14

5 Schlusswort 15

6 Literaturverzeichnis 16
 



 

1. Einleitung

Das Klima der karibischen Inselwelt wird von der tropischen und ozeanischen Lage, den Nordostpassaten und Westwinden, sowie von der topographischen Beschaffenheit der Insel bestimmt. Für alle Inseln charakteristisch sind die hohen Temperaturen, die nur geringe Jahres- und Tagesschwankungen zulassen. Anstelle thermischer Jahreszeiten gibt es für alle Inseln eine relative Trocken- und eine Regenzeit, die aber je nach Lage und Beschaffenheit der Insel sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Im Folgenden möchte ich vorerst auf die wesentlichen Bestimmungsfaktoren des Klimas der Karibik näher eingehen, daraufhin eine Unterteilung der Inseln in drei Hauptgruppen vornehmen und einige Fallbeispiele einzelner Inseln vorstellen. Zuletzt werde ich dann auf das Phänomen der Hurrikane eingehen.

2. Der Charakter des karibischen Klimas und seine wesentlichen Bestimmungsfaktoren

2.1 Die hygrischen Bedingungen

Die Karibische Inselwelt liegt in der äußeren Tropenzone und reicht bis zu den Randtropen. Nach der genetischen Klimaklassifikation von Flohn ist die karibische Inselwelt (zum Großteil) dem Wechselklima der äußeren Tropen zuzuordnen, welches im Sommer eine, von Westwinden „easterly waves“ mit zenitalen Niederschlägen geprägte Regenzeit und im Winter eine von Ostpassaten geprägte Trockenzeit mit Luv- Seiten-Niederschlägen an den Ostseiten bringt. Die Trockenzeit verlängert sich mit wachsendem Abstand zum Äquator. (vgl. DIERKE 1999, S. 233/3) Nach Troll und Paffen gehören alle gebirgigen Inseln der Karibik zu den immerfeuchten Regenklimaten. Bei dem Typ tropischer Regenklimate der Karibik, kommen zu den sommerlichen Zentralniederschlägen, in der winterlichen Passatzeit auflandige und an Gebirgen aufsteigende Advektivniederschläge hinzu. (vgl. Troll, C., 1955) Betrachtet man Abbildung 1, wird aber dennoch deutlich das, Teilregionen der großen Antillen dem Feuchtsavannenklima, mit 2 ½ bis 5 Monate Trockenzeit im Winter, angehören.

Abbildung 1 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Die mittleren Niederschläge der flachen, kleinen Antillen sind teilweise extrem gering, sie nehmen betreffend dem karibischen Klima, eine Sonderstellung ein, auf die ich in den Kapitel „kleine Antillen“ näher eingehen werde. Trotz der Klassifikation „immerfeuchte Regenklimate“, kann man das Klima der Karibik grob in eine relative Trockenzeit während der Wintermonate (Dezember/ Januar bis März) und eine Regenzeit während der Sommermonate (April bis November/Dezember) einteilen. (vgl. Weischet, W., 1996) Dies äußert sich in den wesentlich höheren mittleren Monatsmitteln der Niederschläge in den Sommermonaten. (siehe Abb. 2)

Abbildung 2 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Während die regenarme Zeit der großen Antillen noch von Dezember bis März reicht, ist sie auf den kleinen Antillen um den Dezember verkürzt. Außerdem ist die relative Trockenzeit (zumindest für die gebirgigen Inseln) niederschlagsreicher. Auch die Regenzeit der kleinen und großen Antillen unterscheidet sich. Während sich die Regenzeit der großen Antillen in ein Frühsommer- und ein Herbstmaximum unterteilen lässt, mit einem zwischengeschalteten Minimum im Hochsommer (meist Juli) „Veranillo del San Juan“, ist diese Zweiteilung auf den kleinen Antillen nicht zu finden. Auch die mittleren Niederschlagsmengen der relativen Regenzeit sind höher. Die relative Trockenzeit des Winters resultiert daraus das der antizyklonale Einfluss des Subtropenhochs im Winter relativ weit äquatorwärts reicht. Die antizyklonalen Absinkbewegungen der Luftmassen wirken sich schichtungsstabilisierend auf die Konvektionsfördernden Aufwärtsbewegungen der Luft aus. Zusätzlich ist die Wasserdampfaufnahme der Luft, in den karibischen Wintermonaten verhältnismäßig gering. Die kleinen Antillen dagegen haben bereits eine größere Distanz zum Wirkungsbereich der subtropischen Antizyklone (Bermuda-Hoch), bzw. zu den absinkenden Luftmassen und der Schichtungsstabilität, dies erklärt die weniger stark ausgeprägte Trockenzeit. Das Ansteigen der mittleren Niederschlagsmengen läuft hier parallel mit dem Ansteigen der Dampfdruckwerte.

[...]


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