Seminararbeit, 2001, 16 Seiten
Autor: Sebastian Busse
Fach: Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Details
Institution/Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, früher: Berufsakademie Heidenheim (FB Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Viral-Marketing, Online-Marketing
Jahr: 2001
Seiten: 16
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 11 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-10326-8
Dateigröße: 80 KB
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Viral-Marketing
Praxisarbeit
im Ausbildungsbereich Wirtschaft
an der Berufsakademie Heidenheim
Fachrichtung Dienstleistung
mit der Vertiefungsrichtung Medienwirtschaft
eingereicht von
Sebastian Busse
Ausbildungsbetrieb: die argonauten gmbh
60327 Frankfurt
Studienhalbjahr: 2000 / 2
Abgabedatum: 01.10.2001
Inhaltsverzeichnis:
1. Viral-Marketing – Definition
2. Theorie des Viral-Marketing
2.1. Internet als ideales Medium für Viral-Marketing
2.2. Persönliche Empfehlungen als Grundlage für den Erfolg des Viral-Marketing
2.3. Effektivität von Viral-Marketing-Maßnahmen
2.4. Viral-Marketing vs. “Spam”
2.5. Die sechs einfachen Prinzipien des Viral-Marketing
3. Instrumente des Viral-Marketing
4. Probleme beim Einsatz von Viral-Marketing als Kommunikationsinstrument
4.1. Verbreitungsgeschwindigkeit als Problem
4.2. Ungewollte Verbindungen zu Websites oder Personen
4.3. Verbreitung negativer Informationen
4.4. Aus Viral-Marketing wird Spam
5. Erfolgsgeschichten des Viral-Marketing
6. Fazit
7. Links/Literaturhinweise
1. Viral-Marketing - Definition
Unter dem Begriff Viral-Marketing wird ein Konzept verstanden, bei dem andere Internet-Teilnehmer gezielt dazu gebracht werden, Kommunikationsbotschaften von Unternehmen oder Anbietern von Produkten oder Dienstleistungen kostenlos zu verbreiten. Dies bezieht sich ausschließlich auf die Verbreitung im Internet über dessen Kommunikationswege.
Diese Strategie ist also dadurch gekennzeichnet, dass Kunden anstelle des Anbieters eine Anbieterleistung propagieren und weitervermitteln. Man kann dies auch als virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda bezeichnen. Andere weniger gebräuchliche Synonyme sind Propagation-, Aggregation- oder Organic-Marketing.
Der Begriff Viral-Marketing wurde 1996 von Jeff Rayport, Professor an der Harvard Business School, unter dem Hinweis „The best marketing is marketing you don’t have to do yourself” eingeführt.
2. Theorie des Viral-Marketing
Ziel des Viral-Marketing ist es, durch Streuung und Platzierung von Informationen andere dazu zu bewegen, das eigene Angebot quasi kostenlos bekannt zu machen. Man kann dies erreichen, indem man eine Nachricht mit einem interessantem Inhalt versieht, der den Empfänger motiviert, sie ebenfalls weiterzuleiten. Manchmal stehen Werbeinformationen im Mittelpunkt solcher Viral-Marketing-Strategien, manchmal werden die Produkte der Anbieter selbst – wie etwa Software und sonstige digitalisierbare Produkte über das Netz verbreitet.
Marketing bzw. Unternehmenskommunikation im Internet kostet Zeit und Geld. Die Bekanntmachung eines Online-Angebotes jeglicher Art ist ebenso aufwendig und kostenintensiv wie der eigentliche Internet-Auftritt.
Da sich Viral-Marketing vor allem durch seine hohe Effektivität gegenüber anderen Online-Werbemaßnahmen auszeichnet, ist Viral-Marketing vor allem bei kleinen Werbebudgets ein unverzichtbares Kommunikationsinstrument. Jedoch darf nicht der Eindruck entstehen, dass es sich bei Viral-Marketing-Maßnahmen deshalb um eine weniger qualitative Art des Marketing handelt.
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