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Termpaper, 2002, 15 Pages
Author: Andrea Krämer
Subject: German Studies - Miscellaneous
Details
Institution/College: University of Hamburg (Germanistik II, Medienkultur)
Tags: Quantitative Fersehzuschahuerforschung, Fernsehzuschauerforschung, Rezeptionsforschung, Fernsehforschung
Year: 2002
Pages: 15
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12904-6
File size: 166 KB
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Excerpt (computer-generated)
Fernsehzuschauerforschung in Deutschland
Inhaltsverzeichnis:
1. Einführung 4
2. Kurzer geschichtlicher Abriss der Fernsehzuschauerforschung 4
3. Ziele und Funktionen der Fernsehforschung nach 1984 5
4. Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) 8
5. Die Technik 10
6. Die Datenauswertung 11
7. Grenzen und Kritik 13
8. Benutzte Quellen 14
1. Einführung
Diese Hausarbeit befasst mit einer Sonderform der Media-Forschung, der kontinuierlichen, quantitativen Fernsehzuschauerforschung. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit nach Einführung des dualen Systems und hierbei insbesondere der derzeitigen "vierten Phase dieser Forschung" . Die vierte Phase der Forschung dauert überdies nach meiner Auffassung über das Jahr 1999 hinweg an, da das Verfahren nach 1999 bis auf die Panelgröße und -zusammensetzung beibehalten worden ist . Besonderes Augenmerk wird auf die Ziele und Funktionen der Fernsehforschung gelegt, aber auch auf ihre Grenzen und die Anführung angemessener Kritik. Dies soll dargelegt werden, in dem der Auftraggeber, die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), die Technik der Datenerhebung und die Datenauswertung erläutert werden. Auf den ebenfalls wichtigen Bereich der Rekrutierung und Zusammensetzung des Panels, in dem die Fernsehzuschauerforschung betrieben wird, wird aufgrund des beschränkten Umfangs dieser Arbeit verzichtet.
2. Kurzer geschichtlicher Abriss der Fernsehzuschauerforschung
Zuschauerforschung gibt es so lange wie das Medium selbst, daher erscheint es sinnvoll, sie im historischen Kontext zu betrachten. Führend unter den Landesrundfunkanstalten war nach Auflösung des Nord-West-Deutschen-Rundfunks (NWDR) der Bayrische Rundfunk (BR). Er führte ab 1955 mehr oder minder regelmäßige telefonische Zuschauerbefragungen durch . Daneben gab es die private Interessensgruppe "Gesellschaft der Freunde des Fernsehens" die ab 1956 eine bundesweite Zuschauerforschung für das Hauptabendprogramm auf Basis eines 400-Personen-Panels finanzierte. 1958-1961 übernahm der Nord- und Westdeutsche Rundfunkverband (NWRV) die Kosten hierfür, bis die ARD ab 1961 übernahm. Bereits zu dieser Zeit wurden neben Programmforschung auch schon Daten zum Werbefernsehen erhoben . Die erhobenen Daten zum Fernsehkonsum gewannen insbesondere an Bedeutung, als es mehr als einen Sender gab. Fernsehforschung (per Telemeter) im Sinne einer kontinuierlichen quantitativen Zuschauerforschung wird in Deutschland seit dem ersten April 1963 betrieben, dem Tag, als das ZDF erstmals auf Sendung ging . Damals "startete im Auftrag der Werbegesellschaften von NDR, WDR, BR, HR, SDR und SWF sowie des ZDF eine zweigleisige Forschungsstrategie, die eine ausschließlich quantitative Zuschauerforschung durch Infratam und eine sog. qualitative Zuschauerforschung durch Infratest beinhaltete . Von 1963-1974 erhob Infratam (ein Zusammenschluss von Attwood/ Nielsen und Infratest, die Firma wurde eigens zu diesem Zweck gegründet ) per Tammeter einfache Nutzungsdaten im Auftrag von ARD und ZDF. 1975 wurde diese Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft teleskopie übertragen und ab 1985 dann schließlich der GfK. In diesen Jahren wurden sowohl Technik als auch Methodik der Forschung laufend weiter entwickelt.
3. Ziele und Funktionen der Fernsehforschung nach 1984
[...]
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