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Das Interview im dokumentarischen Film

Termpaper, 1999, 11 Pages
Author: Robert Gücker
Subject: Film Science

Details

Category: Termpaper
Year: 1999
Pages: 11
Grade: keine Note
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V483
ISBN (E-book): 978-3-638-10343-5
ISBN (Book): 978-3-638-78657-7
File size: 128 KB

Abstract

Ein Interview führen zu können ist das Notwendigste überhaupt für Dokumentarfilmer/innen. Selbst wenn das Interview hinterher gar nicht im fertigen Film auftaucht, ist es eine Methode, wichtige Informationen zu bekommen, die vielleicht als voice-over benutzt werden können.


Excerpt (computer-generated)

Robert Gücker

Das Interview im dokumentarischen Film

Hausarbeit SoSe 1999
Institu für Psychologie
Universität Göttingen


Inhaltsverzeichnis
Einleitung .............................................................................................................. 3
1.Vor dem Interview.............................................................................................. 3
1.1 Recherche ..................................................................................................... 3
1.2 Am Drehort................................................................................................... 4
2. Durchführen des Interviews .............................................................................. 5
2.1 Die richtigen Fragen stellen ......................................................................... 6
2.2 Die richtige Antwort geben .......................................................................... 6
2.4 Strukturierung............................................................................................... 7
2.3 Die zwei wichtigsten Fragen ........................................................................ 8
3. Nach dem Interview .......................................................................................... 8
3.1 Schneiden des Materials............................................................................... 8
4. Literatur ........................................................................................................... 10

Einleitung


„Das Wartenkönnen, die Geduld, das Zuhören und Nachfragen, das Zeitlassen für
die Entfaltung eines Gedankens, aber auch die Neugier und die Offenheit für das,
was sich ergibt, daß man einen Raum schafft, in dem der andere sich entfalten kann,
in dem seine Grundtöne zum Klingen kommen.“(Voss, 1996, S. 9)

Voss spricht eigentlich eher von einem Gespräch, ein Interview halten manche Dokumentaristen für eine inquisitorische Maßnahme (Roth, 1983). An dieser Stelle werden wir beim Begriff „Interview“ bleiben, dabei aber nicht vergessen, daß das Interview eine journalistische, zielgerichtete Methode ist, während das Gespräch eher zufällig zustandekommt, nicht manipulativ sein will und beide Seiten gleichberechtigt sein sollen.
Ein Interview führen zu können ist das Notwendigste überhaupt für Dokumentarfilmer. Selbst wenn das Interview hinterher gar nicht im fertigen Film auftaucht, ist es eine Methode, wichtige Informationen zu bekommen, die vielleicht als voice-over benutzt werden können. Oftmals wird in der Recherchephase ein Interview auch ohne Kamera geführt, einige Dokumentarfilmer empfehlen, auch solche Interviews mit Tonband aufzunehmen, um es vielleicht später noch verwenden zu können (Hampe, 1997).

1.Vor dem Interview
1.1 Recherche
Während der Recherche muß herausgefunden werden, wer was zu sagen hat. Von wem bekommt man eine spezielle Information? Warum werde ich mit der bestimmten Person ein Interview führen, was kann sie zur Aussage des Films beitragen?
Vorgespräche sind notwendig, um all diese Fragen abzudecken. Manchmal trifft man auch auf Menschen, die im persönlichen Gespräch sehr natürlich wirken, aber sobald eine Kamera läuft „versteinern“ sie oder fangen an zu schauspielern.


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