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Scholary Paper (Seminar), 2005, 18 Pages
Author: Anonym
Subject: Psychology - Work, Business, Organisational and Economic Psychology
Details
Institution/College: University of Leipzig (Psychologie)
Tags: Theorien, Führungsverhalten, Klassische, Ansätze, Führungsforschung, Seminar, Inter, Intragruppenprozesse
Year: 2005
Pages: 18
Grade: eins
Bibliography: ~ 3 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-45300-4
ISBN (Book): 978-3-638-59772-2
File size: 170 KB
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Abstract
Gute und richtige Führung war und ist niemals einfach. Mit der Weiterentwicklung des Menschen und der gesellschaftlichen Strukturen nimmt die tief greifende Problematik der Führung von Gruppen immer mehr zu. Die Komplexität der Anforderungen an einen "guten Führer" ließen nicht nur bis in die Siebziger Jahre eine Vielzahl sehr differenzierter historisch - klassischer Führungstheorien entstehen. Die folgende Arbeit soll einen Überblick über fünf Ansätze der Führungsforschung bieten. Die zentrale Frage der Forscher auf diesem Gebiet besteht zumeist darin, inwiefern Gruppen effektiv geführt werden können, bzw. welche Nuancen einen wirklichen Führungserfolg bedingen. Es wird zunächst auf die Frage eingegangen, um was es sich bei dem Begriff der Führung handelt. Danach werden dem Leser die Inhalte der verschiedenen Theorien sowie wichtige Kritikpunkte an den Erkenntnissen der Forscher vermittelt. Schließlich soll ein kurzes Fazit die Arbeit abrunden und auf einige Zukunftsperspektiven der Führungsforschung hinweisen.
Excerpt (computer-generated)
Theorien zum Führungsverhalten
Klassische Ansätze aus der Führungsforschung
Schriftliche Hausarbeit zum Seminar
Inter – und Intragruppenprozesse
angefertigt im Studienfach Sozialpsychologie
Themenstellung am: 17.10.2005
Vorgelegt am: 16.01.2006
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 3
2. Begriffsklärung Führung nach Fröhlich (2002) ... 3
3. Führungsansätze ... 4
3.1 Eigenschaftsansatz ... 4
3.2 Verhaltensansatz ... 5
3.3 Kontingenzansatz ... 8
3.4 Weg – Ziel – Ansatz ... 12
3.5 Dyadischer Ansatz ... 15
4. Fazit ... 17
Literaturverzeichnis ... 18
1. Einleitung
"Wenn die Begriffe nicht klargestellt sind, dann treffen die Worte nicht das Richtige.
Wenn die Worte nicht das Richtige treffen, dann kann man in seinen Aufgaben keinen
Erfolg haben, dann können Ordnung und Harmonie nicht blühen.
Wenn Ordnung und Harmonie nicht blühen können, dann sind die Strafen nicht gerecht.
Wenn die Strafen nicht gerecht sind, dann weiß das Volk nicht mehr aus noch ein."
Konfuzius, chinesischer Philosoph
Gute und richtige Führung war und ist niemals einfach. Mit der Weiterentwicklung des Menschen und der gesellschaftlichen Strukturen nimmt die tief greifende Problematik der Führung von Gruppen immer mehr zu.
Die Komplexität der Anforderungen an einen „guten Führer“ ließen nicht nur bis in die Siebziger Jahre eine Vielzahl sehr differenzierter historisch – klassischer Führungstheorien entstehen.
Die folgende Arbeit soll einen Überblick über fünf Ansätze der Führungsforschung bieten. Die zentrale Frage der Forscher auf diesem Gebiet besteht zumeist darin, inwiefern Gruppen effektiv geführt werden können, bzw. welche Nuancen einen wirklichen Führungserfolg bedingen. Es wird zunächst auf die Frage eingegangen, um was es sich bei dem Begriff der Führung handelt. Danach werden dem Leser die Inhalte der verschiedenen Theorien sowie wichtige Kritikpunkte an den Erkenntnissen der Forscher vermittelt. Schließlich soll ein kurzes Fazit die Arbeit abrunden und auf einige Zukunftsperspektiven der Führungsforschung hinweisen.
2. Begriffsklärung Führung nach Fröhlich (2002)
Nach der allgemeinen Definition von Fröhlich (2002) handelt es sich bei dem Begriff Führung um jede Art von Einflussnahme auf das Dasein und Verhalten Anderer durch personale Kommunikation und / oder apersonale Faktoren, wie zum Beispiel allgemeine Normen oder strukturelle Gegebenheiten.
Betriebspsychologisch betrachtet, ist Führung die unmittelbare, intentionale und zielbezogene Einflussnahme von Vorgesetzten auf Unterstellte, bzw. Mitarbeiter. Dies geschieht laut Fröhlich (2002) durch Kommunikation und damit Mobilisierung der Gruppenaktivität. Die Führungsperson, die eine zentrale Position in der Gruppe inne hat, realisiert ihre Aufgabe durch die Einflussnahme auf Denkziele, Verhaltensweisen sowie auf die Organisation und Teilung der Arbeit.
3. Führungsansätze
3.1 Eigenschaftsansatz
Um nun eine standardisierte Erklärung dafür liefern zu können, welche Fähigkeiten, bzw. Eigenschaften eine Führungsperson mitbringen sollte, entwickelten Stogdill, Ghiselli, Gibb und Korman in den Sechziger Jahren den personalistischen Ansatz. Diesen findet man in der Literatur auch unter der Bezeichnung „Great – Man – Theories“.
Dabei wird der vielschichtige Begriff der Führung auf einen Faktor reduziert. Es wird davon ausgegangen, dass einzig die Persönlichkeit und Eigenschaften des Führers für die Gruppenleistung verantwortlich sind. Daraus ergibt sich, dass die Eignung zu Führen, laut Stogdill et al. (1974, zitiert nach Frey & Müller, 1985) natürlich bzw. angeboren ist. „Gute“ Führungseigenschaften
Als Beispiele für „gute“ Führungseigenschaften werden dabei höhere Intelligenz, höherer sozialer Status, eine bessere Ausbildung, mehr Selbstvertrauen etc. aufgeführt (Frey & Müller, 1985).
Empirische Befunde belegten jedoch, dass nur wenige solcher Beispiele positiv mit wirklichem Führungserfolg korrelieren. Stogdill (1948, zitiert nach Frey & Müller, 1985) führt an dieser Stelle beispielsweise soziales Geschick oder Beliebtheit an.
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