Autor: Ke Zhang
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Jahr: 2005
Seiten: 30
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 35 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 279 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-46270-9
Textauszug (computergeneriert)
Mobile Web Services der OMA
von: Ke Zhang
Inhalt
1 EINLEITUNG 1
1.1 Motivation 1
1.2 Historische Entwicklung 2
1.3 Begriffe 3
2 GRUNDLAGEN 4
2.1 Service Oriented Architecture 4
2.2 Web Services 5
2.3 OMA Web Services Enabler (OWSER) 6
3 OWSER MOBILE WEB SERVICES REQUIREMENTS 8
3.1 Use Cases 8
3.2 Anforderungen 9
4 OWSER CORE SPECIFICATIONS 12
4.1 Architektur des OMA MWS Protokolls 12
4.2 Spezifikation von allgemeinen Funktionen 14
5 OWSER BEST PRACTICES: WSDL STYLE GUIDE 16
6 OWSER NETWORK IDENTITY SPECIFICATIONS 18
ANHANG 21
A Organisationen und Industriekonsortien
B Abkürzungen und Akronyme
C Abbildungsverzeichnis
LITERATURVERZEICHNIS 24
Abkürzungen und Akronyme
API = Application Programming Interface
CORBA = Common Object Resource Broker Architecture
DCOM = Distributed Component Object Model
ID-FF = Identity Federation Framework
IdP = Identity Provider
ID-WSF = Identity Web Services Framework
LECP = Liberty-enabled Client/Proxy
MNO = Mobile Network Operator
MWS = Mobile Web Services
NI = Network Identity
OMA = Open Mobile Alliance
OMG )= Object Management Group
OSE = OMA Service Environment
OSF = Open Software Foundation
OWSE = OMA Web Services Enabler
OWSER = OMA Web Services Enabler Release
RD = Requirements Document
RMI = Remote Method Invocation
RPC = Remote Procedure Call
SMTP = Simple Mail Transfer Protocol
SOA = Service Oriented Architecture
SOAP = Simple Object Access Protocol
SP = Service Provider
SSL = Secure Sockets Layer
SSO = Single Sign-On
TLS = Transport Layer Security
UDDI = Universal Description, Discovery, and Integration
VASP = Value-Added Service Provider
W3C = World Wide Web Consortium
WS = Web Services or Web Service
WSDL = Web Services Definition Language
WS-I = Web Services Interoperability Organization
WSP = Web Service Provider
WSR = Web Service Requester
XML = Extensible Markup Language
[...]
Zusammenfassung
Die Industrie hat in der jüngsten Vergangenheit erkannt, dass der Entwurf von Mobile Web Services (MWS) offene Standards benötigt. Viele Großakteure arbeiten eng mit OMA sowie anderen Standardisierungsorganisationen zusammen an der Definition von MWS Spezifikationen. Das Ziel ist die Integration der WS-Technologien in die OMA-Architektur sowie die Gewährleistung der Interoperabilität über die offenen und standardisierten Protokolle. Die MWS-Arbeitsgemeinschaft beabsichtigt hierbei nicht, neue Spezifikationen herauszubringen, sondern strebt an, die verfügbaren Standards, welche die MWS-Anforderungen erfüllen, miteinander zu verbinden und zu erweitern. In der vorliegenden Seminararbeit wird überwiegend die erste Version vom OMA Web Services Enabler (OWSER) behandelt.
Stichworte
OMA Mobile Web Services, OWSER Anforderungen, OWSER Überblick, OWSER Kernspezifikation, OWSER beste Praxis: Anleitung zu WDSL Style
Abstract
Recently the industry has recognized that the draft of Mobile Web Services (MWS) needs open standards. With the goal to integrate WS technologies into the Open Mobile Alliance (OMA) architecture as well as to ensure the interoperability over standardized protocols, many main players cooperate with OMA for a common definition of the MWS specifications. The MWS Working Group does not propose to bring out new specifications, but to pull the existing standards together which have been shown to fulfill the MWS requirements. The following seminar work introduces details about the first release of OMA Web services Enabler (OWSER).
Keywords
OMA Mobile Web Services, OWSER Requirements, OWSER Overview, OWSER Core Specifications, OWSER Best Practices WSDL Style Guide
1. EINLEITUNG
1.1 Motivation
Das Angebot von nützlichen und preiswerten Datendiensten ist ein wichtiger Faktor für das Wachstum am mobilen Markt. Jedoch war es lange Zeit für die Akteure der Industrie eine große Herausforderung, im Dschungel von proprietären Schnittstellen, Plattformen und Standards flexible und sichere Services anzubieten. Die Entwicklungskosten für mobile Anwendungen und Services wurden durch die komplexe Infrastruktur in die unendliche Höhe getrieben. Manche Akteure haben zwar mit eigener Kraft versucht, MWS Standards zu entwickeln. Doch kein Anbieter war stark genug sein spezielles System am Markt durchzusetzen.
Im Juli 2004 wurde die erste Version der OMA Mobile Web Services (MWS) Spezifikationen unter der Unterstützung vieler großen Unternehmen und Organisationen von der Open Mobile Alliance (OMA) veröffentlicht. Durch die Definition von offenen, plattformunabhängigen Schnittstellen ermöglichen sie verschiedenartige und flexibel einsetzbare Services. Dadurch wurde eine standardisierte Kommunikation zwischen Anwendungen und Services sowie unter den Services sichergestellt. Komplizierte Anwendungen wie mobile Bezahlungs- oder B2B-Transaktionsysteme sind möglich und erschwinglich geworden. Die Schlüsseleigenschaften bei der mobilen Interaktion „Mobilität“ und „Roaming“ wurden dabei maximiert.
Durch die Kompatibilität mit allen gängigen, etablierten Standards auf dem mobilen Markt und durch den Einsatz von plattform-, programmiersprachen- und protokollunabhängigen Spezifikationen haben Konsumenten von überall Zugang zu Mobile Web Services. Diese ortunabhängige Verfügbarkeit wiederum verspricht eine erhöhte Produktivität und eine bessere Lebensqualität für die Beteiligten. Die Unternehmen ihrerseits können höhere Gewinne realisieren.
1.2 Historische Entwicklung
Vor der Bekanntgabe der MWS von OMA haben manche Großanbieter erfolgreich Vorläufer von MWS-Spezifikationen entwickelt, einschließlich denjenigen, die z.B. auf Mobile Internet Browsing und Mobile Commerce basieren. Die darauf implementierten Services haben jedoch unter einigen Beeinträchtigungen gelitten: Sie sind während der engen Kooperation zwischen verschiedenen „Value-Added Service Providern” entstanden und waren fest gekoppelt und teuer. Solche durch Geschäftslogik entstandenen Abhängigkeiten müssen entkoppelt werden. Ferner muss die Entwicklung von Services preiswerter und anwendergerichtet sein.
Sie wurden entwickelt aus einer Mischung von proprietären Modellen oder manchmal sogar aus unvereinbaren und sich überlappenden Standards (z.B. WAP, Location, MMS, Presence, Identity usw.). Diese Mischung aus nicht-offenen und nicht-freien Standards müssen vereinheitlicht werden. Die Entwicklung ist im vollen Gange. Spezielle Use Cases, die mehrere dieser Standards mit einbeziehen, müssen entworfen werden. Einige Standards sind speziell für die mobile Umgebung neu entwickelt worden. (z.B. WAP 1.0) Vorhandene Internet- und Web Services Spezifikationen sollen für den Entwurf benutzt werden, um damit „das Wiedererfinden des Rades“ zu vermeiden. Die Entwicklung, die Integration und die Benutzung der Services sind viel zu komplex und erfordern besonders geschulte Fachkräfte, die kaum zu finden sind. Vom Entwurf bis zum Gebrauch der Services soll der Prozess möglichst einfach und effizient gehalten werden und die verwendeten Techniken sollen möglichst spracheunspezifisch und plattformunabhängig sein.
1.3 Begriffe
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