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Autor: Christian Holfelder
Fach: Wirtschaft - Controlling
Details
Tags: Prozesskostenrechnung, Grundlagen, Anwedung, Beurteilung
Jahr: 2006
Seiten: 24
Note: 1,2
Literaturverzeichnis: ~ 16 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 235 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-46822-0
ISBN (Buch): 978-3-638-59814-9
Zusammenfassung / Abstract
Zunehmende Fixkosten- und Gemeinkostendominanz sowie die Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme, geeignete Informationen für das Fixkosten- und Gemeinkostenmanagement zu liefern, haben in den letzten Jahren die Diskussion um eine Weiterentwicklung von Kostenrechnungssystemen immer wieder belebt. Vor allem die gemeinkostenverursachenden indirekten Leistungsbereiche stellen für die Unternehmen häufig eine "black box" dar und können nicht verursachungsgerecht erfasst und verrechnet werden. [Vgl. Mayer (1998), o.S.] Die Prozesskostenrechnung als Mittel des strategischen Kostenmanagements versucht dabei diesen Problemen auf den Grund zu gehen. Sie vermeidet die Unzulänglichkeiten traditioneller Kostenrechnungssysteme, trennt sich von zweifelhaften Zuschlags- und Verrechnungssätzen für Gemeinkosten und erfasst bzw. verrechnet stattdessen die Kosten an den Stellen des Leistungsprozesses, wo sie als Verursacher (Cost Driver) auch tatsächlich identifiziert werden können. [2 Vgl. Olshagen (1991), o.S.] Dies ist ein neuartiger Ansatz, den der Autor im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit umfassend vorstellen und näher erläutern möchte. Die Struktur und der Aufbau meiner Arbeit sollen dabei einen roten Leitfaden darstellen und durch die Thematik der Prozesskostenrechnung führen. So wird der Autor zu Beginn im zweiten Kapitel die Grundlagen und die Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung in unserer Zeit beleuchten. Das dritte Kapitel gibt dem Leser einen Überblick über den Aufbau und die einzelnen Schritte, die zur Einführung der Prozesskostenrechnung notwendig sind. Bestandteil dieses Kapitels sind auch die Anwendung und Umsetzung der Prozesskostenrechnung in der Praxis, die explizit an konkreten Beispielen erläutert werden. So bilden dann am Ende eine kritische Beurteilung und die Schlussbemerkung den inhaltlichen Abschluss dieser Arbeit, die in ihrer Gesamtheit einen umfassenden Überblick über die Thematik der Prozesskostenrechnung geben soll.
Textauszug (computergeneriert)
Prozesskostenrechnung
Seminararbeit an der
Fachhochschule Mannheim
Hochschule für Technik und Gestaltung
Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen
vorgelegt von Christian Holfelder
Mannheim, 11. November 2005
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... II
Abbildungsverzeichnis ... III
Abkürzungsverzeichnis ... IV
1 Einführung ... 1
2 Grundlagen der Prozesskostenrechnung ... 2
2.1 Problemstellung ... 2
2.2 Entstehung der Prozesskostenrechnung ... 3
2.3 Aufgaben und Ziele der Prozesskostenrechnung ... 4
3 Aufbau und Anwendung der Prozesskostenrechnung ... 5
3.1 Analyse der Tätigkeiten ... 5
3.2 Definition von Prozessen und Bildung einer Prozesshierarchie ... 6
3.3 Bestimmung der prozessbezogenen Kostentreiber/-mengen ... 7
3.4 Kostenzuordnung zu Prozessen ... 7
3.5 Berechnung der Prozesskostensätzen ... 8
3.6 Planung und Kontrolle mit Prozesskosten ... 9
3.7 Kalkulation mit Prozesskosten ... 9
4 Kritische Beurteilung der Prozesskostenrechnung ... 11
5 Schlussbemerkung ... 12
Anhang ... V
Literaturverzeichnis ... XI
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Gemeinkostenanstieg in der amerikanischen Industrie 2
Abb. 2: Einsatzrahmen der Prozesskostenrechnung 4
Abb. 3: Prozesshierarchie 6
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
ABC Activity Based Costing
Aufl. Auflage
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
evtl. eventuell
f. folgende
ff. fort folgende
Hrsg. Herausgeber
Jg. Jahrgang
lmi leistungsmengeninduziert
lmn leistungsmengenneutral
Nr. Nummer
o.V. ohne Verfasser
o.S. ohne Seitenangabe
S. Seite
s.o. siehe oben
vgl. vergleiche
z.B. zum Beispiel
1 Einführung
Zunehmende Fixkosten- und Gemeinkostendominanz sowie die Mängel traditioneller Kostenrechnungssysteme, geeignete Informationen für das Fixkosten- und Gemeinkostenmanagement zu liefern, haben in den letzten Jahren die Diskussion um eine Weiterentwicklung von Kostenrechnungssystemen immer wieder belebt. Vor allem die gemeinkostenverursachenden indirekten Leistungsbereiche stellen für die Unternehmen häufig eine „black box“ dar und können nicht verursachungsgerecht erfasst und verrechnet werden.1
Die Prozesskostenrechnung als Mittel des strategischen Kostenmanagements versucht dabei diesen Problemen auf den Grund zu gehen. Sie vermeidet die Unzulänglichkeiten traditioneller Kostenrechnungssysteme, trennt sich von zweifelhaften Zuschlags- und Verrechnungssätzen für Gemeinkosten und erfasst bzw. verrechnet stattdessen die Kosten an den Stellen des Leistungsprozesses, wo sie als Verursacher (Cost Driver) auch tatsächlich identifiziert werden können.2 Dies ist ein neuartiger Ansatz, den ich im Rahmen meiner wissenschaftlichen Arbeit umfassend vorstellen und näher erläutern möchte.
Die Struktur und der Aufbau meiner Arbeit sollen dabei einen roten Leitfaden darstellen und durch die Thematik der Prozesskostenrechnung führen. So werde ich zu Beginn im zweiten Kapitel die Grundlagen und die Notwendigkeit der Prozesskostenrechnung in unserer Zeit beleuchten. Das dritte Kapitel gibt dem Leser einen Überblick über den Aufbau und die einzelnen Schritte, die zur Einführung der Prozesskostenrechnung notwendig sind. Bestandteil dieses Kapitels sind auch die Anwendung und Umsetzung der Prozesskostenrechnung in der Praxis, die explizit an konkreten Beispielen erläutert werden. So bilden dann am Ende eine kritische Beurteilung und die Schlussbemerkung den inhaltlichen Abschluss meiner Arbeit, die in ihrer Gesamtheit einen umfassenden Überblick über die Thematik der Prozesskostenrechnung geben soll.
2 Grundlagen der Prozesskostenrechnung
2.1 Problemstellung
[...]
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