Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Seminararbeit, 2002, 30 Seiten
Autor: Maya Reichert
Fach: Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Details
Institution/Hochschule: Hochschule für Fernsehen und Film München (Kommunikationswissenschaft)
Tags: Filmanalyse, Memento, Studienarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 30
Note: 1
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-13247-3
Dateigröße: 509 KB
Analyse des am. Kinofilmes Memento insbesondere auf Schnitt-Technik, was besonders interessant ist, da der Film in Etappen rückwärts läuft und parallel dazu zeitlich versetzt die Vorgeschichte erzählt wird. Ein Meisterwerk als Regie-, Drehbuch- und Schnittleistung und nicht umsonst für den Oskar nominiert!
462 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Textauszug (computergeneriert)
MEMENTO - Makroanalyse eines Neo-Noirs
von Maya Reichert
INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG Seite 2
1.2 Kurzinhalt Seite 3
1.3 Filmablauf in chronologischer Reihenfolge Seite 4
1.3.1 Vorgeschichte Seite 4
1.3.2 S/W-Sequenzen komplett Seite 4
1.3.3 Farb-Sequenzen komplett Seite 5
2. ANALYSE Seite 6
2.1 Erzählweise in Memento Seite 6
2.2 Technische Einteilung in Schwarzweiss- & Farbsequenzen Seite 7
2.2.1 Schwarzweiss Seite 7
2.2.2 Farbe Seite 8
2.3 Filmablauf und zeitliche Einteilung der Sequenzen in S/W & F Seite 8
2.3.1 Set-up (Exposition) Seite 9
2.3.2 Handlungsentwicklung Seite 10
2.3.3 Handlungsverlauf Seite 12
2.3.4 Höhepunkt Seite 17
3. RESUMEE Seite 21
3.1 Inhaltliche Begründung für "Rückwärts" Seite 21
3.2 Interpretation Seite 22
3.3 Fazit Seite 26
4. ANHANG Seite 28
4.1 Personenregister Seite 28
4.2 Fakt 1 bis 6 Seite 28
4.3 Lennys Tatoos Seite 28
4.4 Technische Informationen / Besucherzahlen Seite 29
4.5 Literaturverzeichnis / Quellenangaben Seite 29
1. EINLEITUNG
MEMENTO ist ein Film der seine Geschichte in Etappen rückwärts erzählt, mit einer zusätzlichen, zeitlich versetzten, vorwärts laufenden Parallelebene, geschnitten im Montagemuster der Parallelmontage . Ein Puzzle-Thriller im Film Noir Genre, der das Publikum herausfordert mitzudenken und auch über den Kinobesuch hinaus essentielle Fragen an den Zuschauer stellt.
Das klingt jetzt alles ziemlich wirr und es ist in der Tat Skepsis angebracht, ob das ganze funktionieren kann und so was wie eine Spannungskurve bei dieser Erzählweise überhaupt denkbar ist. Und es stellt sich natürlich die viel wichtigere Frage, ob das überhaupt nötig gewesen ist und inwiefern es der Story hilft bzw. dem Zuschauer schadet . Den eines dürfte dem Leser hier schon auffallen (ohne den Film überhaupt gesehen zu haben): nach dem ersten Ansehen des Filmes versteht man maximal die Hälfte. Zweimal ansehen ist also Pflicht.
Im Folgenden wird nun der Film beschrieben, und auf seine Struktur sowie die Vermittlung des Inhaltes hin untersucht. In diesem Zusammenhang erschien es mir wichtig den Filminhalt, Filmprotokoll und Filmzitate direkt in die Analyse mit einzubeziehen und nicht im Anhang beizufügen.
1.2 KURZINHALT
Ein furchtbarer Mord wird auf der Leinwand zurückgedreht. Das Tatortmotiv auf einem Polaroidfoto verschwindet, das Fotopapier wird wieder von der Kamera geschluckt, Blitzlicht leuchtet auf. Blut, Knochensplitter und Hautfetzen vereinigen sich wieder zu einem menschlichen Antlitz. Der Lauf der Pistole zieht sich zurück aus einem zuckenden Mund.
Das sind die Eröffnungssequenzen von MEMENTO, dem Thriller von Christopher Nolan (USA 2001). Die rückwärtslaufenden Bilder des Anfangs sind eine Metapher für den Pulsschlag der Zeit im Film.
Leonard Shelby (Guy Pearce) ist ein Mann ohne Gedächtnis. Er trägt teure Anzüge europäischer Designer und fährt einen Jaguar Sedan, steigt in billigen, anonymen Motels ab und zahlt seine Rechnungen stets mit Bündeln von Bargeld. Seine einzige Beschäftigung ist ein Rachefeldzug: Er will den Mann aufspüren und töten, der seine Frau vergewaltigt und ermordet hat. Die Polizei hat seine Verdächtigungen in den Wind geschlagen und sein Leben ist somit zum Kreuzzug für Gerechtigkeit geworden, der seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Doch der Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses erschwert die Suche nach dem Killer erheblich. Seit der Nacht, in der seine Frau ermordet wurde, leidet er an einer seltenen Form von Gedächtnisverlust. Er weiß nicht, was vor 15 Minuten geschehen ist, wo er ist, wohin er geht und - warum.
Als ehemaliger Versicherungsdetektiv ist sich Lenny seines Handicaps durchaus bewusst. Aber er bringt die nötige Disziplin auf, damit umzugehen. Seine Motivation sind die Erinnerung an die grausamen letzten Momente im Leben seiner Frau. Getrieben von seinem traumatischen Verlust hat er sich sein Leben neu geordnet, mit Karteikarten, Fotografien, Aktenordnern, Notizzetteln, Tatoos und obsessiven Gewohnheiten. All dies Hilfsmittel haben nur den Zweck, ihm eine neues Gefühl für Raum und Zeit zu vermitteln und ihn fest an seine Mission zu binden. Wenn er vor dem Spiegel steht, sieht er die Botschaft, die er sich eintätowiert hat und die sein Leben bestimmen soll: "Find him and kill him". Ein Mann ohne Erinnerung, auf der Suche nach einem Mörder und der Bereitschaft zu töten - eine Zeitbombe.
1.3 FILMABLAUF IN CHRONOLOGISCHER REIHENFOLGE
1.3.1 VORGESCHICHTE
Leonard Shelby lebte als Versicherungsdetektiv in San Francisco, wo er mit dem Fall von Sammy Jankis betraut wurde, der die Versicherung mit der Krankheit "Arterieller stufenweiser Gedächtnisverlust" betrügen wollte.
Eines Nachts wird L.´s Frau im eigenen Haus im Bad vergewaltigt, L. kommt dazu und bringt einen Mann um wird selbst dabei niedergeschlagen. Seine Verletzung hat zur Folge dass er sein Kurzzeitgedächnis verliert und sich nur noch an vor dem Unfall Geschehenes erinnern kann. L.´s Frau hat Diabetes und da sie seine Krankheit nicht verstehen kann, versucht ihn zu testen indem sie sich wieder und wieder Insulin spritzen lässt von L. - und sie stirbt.
L. kommt in eine Nervenheilanstalt, wo er sich trotz der Krankheit schliesslich selbst konditioniert den "zweiten Mann" der Vergewaltigung zu finden. L. vermischt seine Geschichte mit der von Sammy, haut ab und das Morden beginnt.
Der korrupte Polizist Teddy & L. finden den Junkie und bringen ihn um, Teddy schiesst das Polaroid von einem glücklichen, blutverschmierten Lenny mit noch nur einem Tatoo ("Find him and kill him"), der mit dem Finger auf sein Herz weist, der Platz für ein mögliche "I´ve done it"-Tatoo das er sich niemals stechen lässt. Leider vergisst er seine Rache wieder.
( Wieviel Morde zwischen dem ersten Mord und dem von L. an Teddy liegen lässt sich nur vermuten: Für jeden "Fakt" den sich L. tätowieren lässt steht eine Jagt nach einem "Täter". Jeder Fakt auf L.´s Haut steht somit für einen Mordzyklus. Dies lässt sich bestätigen durch die offizielle Website ( www.otenemem.com) auf welcher der Regisseur Christopher Nolan L.´s Vor- und Nachgeschichte per Zeitungsartikeln, Psychatrieberichten, Briefen und Polaroids darstellt, und man insgesamt, inkl. Teddy, 6 Polaroids von versch. Männern findet. )
1.3.2 S/W SEQUENZEN KOMPLETT
[...]
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Analyse der Erzählstruktur von Memento
Autor: Andrea WildtSeminararbeit, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Popliteratur und Popjournalismus
Autor: Franziska WalserHauptseminararbeit, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR
Analysis of 'Rosencrantz and Guildenstern are dead'
Autor: Karl MatternSeminararbeit, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 7,99 EUR
Memento - Eine Narrationsanalyse
Autor: Claudia SchnurbusHauptseminararbeit, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 14,99 EUR
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: