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E-Commerce in der Logistik

Scholary Paper (Seminar), 2005, 48 Pages
Author: Martin Wendler
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Event: Logistikmanagement
Institution/College: University of Applied Sciences Ansbach
Tags: E-Commerce, Logistik, Logistikmanagement
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 48
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 11  Entries
Language: German
Archive No.: V54575
ISBN (E-book): 978-3-638-49744-2

File size: 1950 KB
Notes :




Excerpt (computer-generated)

E-Commerce in der Logistik

von: Martin Wendler

 


INHALTSVERZEICHNIS

1. EINLEITUNG 8

2. BEGRIFFE DES E-COMMERCE UND DER LOGISTIK  10

2.1. E-LOGISTIK (E-LOGISTICS)  10
2.2. E-BUSINESS  11
2.3. E-COMMERCE 12

3. GRUNDLAGEN DES E-COMMERCE 13

3.1. ENTWICKLUNG DES E-COMMERCE  13
3.2. TRANSAKTIONSAKTEURE 14

3.2.1. Business to Business (B2B)  15
3.2.2. Business to Consumer (B2C)  17
3.2.3. Consumer to Consumer (C2C)  18

3.3. TRANSAKTIONSPHASEN 18
3.4. TRANSAKTIONSVOLUMEN  19
3.5. ÖKONOMISCH/TECHNISCHE ASPEKTE 21

4. E-COMMERCE UND E-LOGISTIK IM UNTERNEHMEN 23

4.1. ENTWICKLUNG  23
4.2. STRATEGISCHE BESCHAFFUNG 24
4.3. EINKAUF/DISPOSITION  25
4.4. PRODUKTION  26
4.5. VERTRIEB  27
4.6. DISTRIBUTION  27
4.7. AFTER SALES MANAGEMENT 28

5. AUSWIRKUNGEN DES E-COMMERCE AUF DIE LOGISTIK  29

5.1. STEUERUNG VON WS-KETTEN ÜBER UNTERNEHMENSGRENZEN HINWEG  30
5.2. DISINTERMEDIATION UND WEGFALL VON WERTSCHÖPFUNGSSTUFEN  30
5.3. FOKUSSIERUNG AUF SPEZIELLE LEISTUNGSBEREICHE 30
5.4. ENTSTEHEN VON AKTEUREN MIT NAVIGATIONSFUNKTION 31

6. ANFORDERUNGEN AN DIE LOGISTIK DURCH E-COMMERCE 32

6.1. ENDKUNDENANFORDERUNGEN (B2C)  32
6.2. GESCHÄFTSKUNDENANFORDERUNGEN (B2B)  33

7. SCHLUSSBETRACHTUNG 35

QUELLENVERZEICHNIS  38

EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG  40
GLOSSAR 41
ANMERKUNG DES AUTORS  48

 


Abkürzungsverzeichnis

3PL = Third Party Logistics
4PL = Forth Party Logistics
ASP = Application Service Provider
CRM = Customer Relationship Management
EAI = Enterprise Application Integration
ECM = Enterprise Content Management
E-Markets = Electronic Markets (analog eMarkets)
E-Messaging = Electronic Messaging
E-Procurement = Electronic Procurement (analog eProcurement)
ERP = Enterprise Resource Planning
IDC = International Data Corporation
PLM = Product Lifecycle Management
SAP = Software, Anwendungen, Produkte
SCM = Supply-Chain-Management
SSL = Secure Socket Layer
UMTS = Universal Mobile Telecommunications System
VAN = Value Added Network
VAS = Value Added Services
VPN = Virtual Private Network
WHU = Wirtschaftliche Hochschule für Unternehmensführung
[...]

 


 

1. Einleitung

Der Unternehmenserfolg wird in der heutigen Zeit immer stärker vom funktionierenden Einsatz eines Logistiksystems bestimmt. Wachstumszahlen sehen allein auf dem europäischen Logistikdienstleistungsmarkt im Vergleich von 1999 bei 137 Milliarden Euro einen Anstieg bis 2005 um 49 Milliarden Euro.1 Während früher Logistik auf ihre physischen Prozesse beschränkt wurde, hat sich daraus ein Managementkonzept entwickelt.2 Ausgeprägte Logistik gilt als Wettbewerbsvorteil und bewegte in den letzten Jahren viele Unternehmen dazu stärker miteinander zusammenzuarbeiten, um Waren-, Informations- und Finanzflüsse zu optimieren. Diese Ziele werden versucht durch das Supply-Chain-Management (SCM)3 realisiert zu werden. Mit dem Internet entstanden neue Möglichkeiten des Kommunikations- und Informationsaustausches, welche die Umsetzung eines erfolgreichen SCM maßgeblich förderten. In diesem Zusammenhang beherrschte vor allem der E-Commerce die Geschäftswelt, wie kein anderer Begriff in den letzten Jahren. Längst sind der schnelle Austausch digitaler Informationen über Emails und Geldgeschäfte über sichere SSL4 Verbindungen zum Tagesgeschäft geworden. Das Potential des E-Commerce ist jedoch nicht auf diese beiden Vorteile beschränkt. Eine Umfrage der KPMG/BDA ergab, dass Unternehmen primär durch eine Verbesserung der Prozesseffizienz profitieren. 5 Weiterhin wurde genannt, dass Unternehmen, die E-Commerce nutzen, einen Imagegewinn erfahren, da sie als innovativ gelten. Außerdem werden sich die Beschaffungsmärkte ausweiten und die Transaktionskosten gesenkt werden. ECommerce gilt auch als wirkungsvolles Instrument zur Kundenbindung und der Wettbewerbsdifferenzierung. Eine Untersuchung des E-Commerce vor allem im Logistikumfeld soll im Rahmen dieser Seminararbeit vorgestellt werden. Ziel dieser Seminararbeit ist dabei einen knappen Überblick über die Wechselwirkungen des E-Commerce und der Logistik zu verschaffen, jedoch können aufgrund der Komplexität des Themas einige Bereiche nur kurz genannt werden. Weitere Erläuterungen würden sonst den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Der Aufbau der Arbeit gliedert sich wie folgt. Nach der theoretischen Abhandlung des Begriffes in den Kapiteln 2 und 3 soll der ECommerce in der praktischen Umsetzung, im Unternehmensumfeld (Kapitel 4) vorgestellt werden. Danach werden die Auswirkungen des E-Commerce auf die Logistik in Kapitel 5 näher betrachtet. Durch diese Auswirkungen entstehen neue Anforderungen für die Logistik, die im 6.Kapitel aufgezählt werden. Schließlich werden durch Kapitel 7 die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und mögliche strategische Stoßrichtungen für die Akteure des E-Commerce genannt. Im Glossar werden einige der Begriffe erläutert, die im Kontext nicht näher beschrieben sind.

2. Begriffe des E-Commerce und der Logistik

In Kapitel 2 wird der Begriff E-Commerce vorgestellt. Auf seine Ausprägungen wird in Kapitel 3.2 näher eingegangen. Darüber hinaus wird der Zusammenhang des ECommerce mit der E-Logistik und dem E-Business näher erläutert. Abbildung 1 gibt einen ersten Überblick über die Begriffe und deren Bedeutung.

Abb. 1: Einordnung des E-Commerce in die Logistik Quelle: Eigene Darstellung [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

2.1. E-Logistik (E-Logistics)

Unter E-Logistik versteht man die „strategische Planung und Entwicklung von Logistiksystemen und –prozessen, um die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen sicher zu stellen.“6 Dabei wird die ganze Supply-Chain auf die Anforderungen des E-Business ausgerichtet.7 Bereiche, die von dieser Maßnahme betroffen sind, sind zum Beispiel das E-Procurement8, die Lager- und Distributionslogistik. ELogistik dient somit als Planungskonzept für die Einrichtung eines E-Business Systems und gilt somit auch als Basis für den Erfolg von E-Commerce.

2.2. E-Business

Alle Methoden zur Abwicklung von Geschäftsprozessen in elektronischer Form werden unter dem Begriff E-Business zusammengefasst.9 Die Abwicklung erfolgt über verschiedene Internettechnologien. Vorrausetzung ist also das Vorhandsein von Informationstechnologien. Als Basistechnologie dienen vor allem die Enterprise Application Integration (EAI)10 und das Enterprise Content Management (ECM)11. Diese ermöglichen die Integration von Geschäftsprozessen zwischen verschiedenen Unternehmen. Zu den Teilbereichen12 des E-Business gehören unter anderem folgende:13

• E-Shopping
• E-Selling
• E-Procurement
• E-Cooperation
• E-Information
• E-Messaging
• E-Consulting
• E-Booking
• E-Distribution

Des Weiteren wird E-Commerce manchmal als ein Teilbereich des E-Business bezeichnet. SAP untergliedert das E-Business14 in seinem gleichnamigen Softwareprodukt in die fünf Säulen Unternehmensportale, Marktplätze, Vertriebsmanagement (CRM), Lieferkettenmanagement (SCM) und Produktionsmanagement (PLM).15 Auf eine genauere Ausführung der Softwarelösungen wird in dieser Seminararbeit verzichtet. Im Glossar wird die SAP Software näher unter dem Begriff SAP E-Business kurz vorgestellt.

2.3. E-Commerce

[...]


1 vgl. Weber, Schmitt, Engelbrecht, Knobloch, Wallenburg, E-Commerce in der Logistik, S.118

2 vgl. Martin Reindl, Gerhard Oberniedermaier, eLogistics, S.13

3 s.a. Glossar: Supply Chain Management (SCM)

4 vgl. Glossar: Secure Socket Layer (SSL)

5 vgl. Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S.23f.

6 Martin Reindl, Gerhard Oberniedermaier, eLogistics, S.14

7 vgl. Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S.9

8 s.a. Glossar: E-Procurement

9 vgl. Wikipedia, E-Business, http://de.wikipedia.org/wiki/E-Business

10 s.a. Glossar: Enterprise Application Integration (EAI)

11 s.a. Glossar: Enterprise Content Management (ECM)

12s.a. Glossar: E-Shopping, E-Selling, E-Procurement, E-Cooperation, E-Information, E-Messaging, EConsulting, E-Booking und E-Distribution

13 vgl. Baumgarten, E-Business braucht (E)-Logistics, S. 22

14 s.a. Glossar: SAP E-Business

15 vgl. Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S. 8


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