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Diploma Thesis, 2004, 106 Pages
Author: Andre Lampel
Subject: Economics / Business: Controlling
Details
Tags: Entwicklung, Instrumenten, Bewertung, Innovationen, Beispiel, Konzeption, Balanced, Scorecard, Template
Year: 2004
Pages: 106
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 43 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-49949-1
ISBN (Book): 978-3-638-70913-2
File size: 2757 KB
Diese Arbeit ist in zwei Teile unterteilt. Im theoretischen Teil wird der Begriff Innovation definiert, und es werden Abhängigkeiten sowie Rahmenbedingungen beschrieben. Weiterhin wird die Bedeutung von einem effizienten Inno-vationsmanagement für den Erfolg von Innovationen dargestellt, und alle wichtigen Einflussfaktoren im Innovationsmanagement werden erläutert. Daraufhin werden verschiedene Bewertungsverfahren für Innovationen und ihre Problematiken aufgezeigt. Mit Hilfe der Balanced.....
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Abstract
Diese Arbeit ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten, dem theoretischen Teil, wird der Begriff „Innovation“ definiert, und es werden Abhängigkeiten sowie Rahmenbe-dingungen beschrieben. Weiterhin wird die Bedeutung von einem effizienten Inno-vationsmanagement für den Erfolg von Innovationen dargestellt, und alle wichtigen Einflussfaktoren im Innovationsmanagement werden erläutert. Daraufhin werden verschiedene Bewertungsverfahren für Innovationen und ihre Problematiken aufgezeigt. Mit Hilfe der Balanced Scorecard soll eine Bewertung vorgenommen werden. Der zweite, praktische Teil dieser Arbeit bezieht sich auf die Anwendung der BSC als Instrument zur Steuerung und Bewertung von Innovationen. Hier wird anhand praktischer Fallstudien der Einsatz der BSC offeriert. Dabei wird zuerst der Markt analysiert, und die relevanten Unternehmen werden anhand ihrer Markt-kapitalisierung ermittelt. Danach wird eine BSC für verschiede Industriebereiche (Bankwesen und Automobilindustrie) erstellt. Anhand der zuvor erarbeiteten Ergebnisse wird ein Ausblick und eine Handlungsempfehlung für die einzelnen Bereiche vorgenommen. In der Schlussbetrachtung werden alle wichtigen Ergebnisse zusammengefasst und die gefundenen Erkenntnisse dargestellt.
Excerpt (computer-generated)
Diplomarbeit
Fach: Wirtschaft-Controlling an der Uni Kassel
Entwicklung von Instrumenten zur Bewertung von Innovationen am Beispiel der Konzeption eines Balanced Scorecard Template
von Andre Lampel
2004
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 1
1.1 Zielsetzung der Arbeit ... 1
1.2 Aufbau der Arbeit ... 2
Teil I
2. Innovationen - der Schlüssel zum langfristigen Erfolg ... 3
2.1 Die Bedeutung von Innovationen und die Abgrenzung des Begriffs Innovation ... 3
2.2 Die Differenzierung von Innovationen ... 5
2.3 Die Abhängigkeit der Innovationen von ihrem Umfeld und den gegebenen Rahmenbedingungen ... 9
2.4 Die häufigsten Ursachen für Misserfolge von Innovationen ...10
3. Das Innovationsmanagement: Instrument für erfolgreiche Innovationen ...12
3.1 Die Bedeutung des Innovationsmanagements für den Erfolg von Innovationen ... 13
3.2 Die Einflussfaktoren im Innovationsmanagement ... 13
3.2.1 Das Innovationsmanagement aus der Prozessbetrachtung ... 13
3.2.2 Innovationsziele ... 18
3.2.3 Das Bekenntnis zur Innovation ... 22
3.2.4 Promotoren für Innovationen ... 22
3.2.5 Projektmanagement ... 24
3.2.6 Innovationsstrategien ... 25
3.2.7 Portfolio-Management ... 28
3.2.8 Informations-/Kommunikationspolitik und Wissensmanagement ... 30
3.2.9 Kompetenz der Mitarbeiter ... 32
3.2.10 Schnittstellenmanagement ... 32
3.2.11 Finanzielle Ressourcen für Innovationen ... 34
3.3 Zwischenfazit ... 34
4. Die Bewertung von Innovationen ... 36
4.1 Funktionen der Bewertung und die verschiedenen Bewertungsverfahren ... 36
4.2 Die Bewertung von Innovationen in der erfolgsorientierten Investitionsrechnung ... 37
4.2.2 Probleme hinsichtlich der erfolgsorientierten Investitionsrechnung ... 38
4.2.3 Prozessbegleitende Innovationsergebnisrechnung ... 41
5. Die BSC als Kennzahlensystem zur Leistungsbeurteilung von organisatorischen Einheiten ... 43
5.1 Perspektiven und Aufbau der Balanced Scorecard ... 43
5.2 Ursache- Wirkung- Ketten (Strategy Map) ... 47
5.3 Implementierung der Balanced Scorecard ... 48
5.3.1 Grundlagen ... 48
5.3.2 Die Strategiefokussierte Organisation ... 49
5.3.4 bisherige Erfahrungen mit der Balanced Scorecard ... 56
5.3.5 Auswirkungen - Bedeutung für die Praxis ... 57
Teil II
6. Entwicklung eines BSC-Template ... 59
6.1 Vorgehensweise, Methodik und Recherche ... 59
6.2 Auswahlkriterien: ... 60
6.3 Definition der Informationsquellen ... 61
7. Die Automobilindustrie ... 64
7.1 Allgemeine Situation der Automobilindustrie ... 64
7.1.1 Industrieanalyse ... 64
7.1.2 Research ... 66
7.2 Das BSC-Template für die Automobilindustrie ... 67
7.2.1 Mission und Vision ... 69
7.2.2 Strategie ... 69
7.2.3 Die Finanzperspektive ... 71
7.2.4 Die Kundenperspektive ... 72
7.2.5 Die Interne Prozessperspektive ... 74
7.2.6 Lern- und Entwicklungsperspektive ... 75
7.3 Zusammenfassung und Ausblick ... 77
8. Das Bankwesen ... 79
8.1 Allgemeine Situation des Bankwesens ... 79
8.1.1 Analyse des Bankenwesens ... 79
8.1.2 Research ... 83
8.2. Das BSC-Template ... 85
8.2.1 Mission und Vision des Bankenwesens ... 86
8.2.2 Strategie ... 86
8.2.3 Die Finanz-Perspektive ... 87
8.2.4 Die Kundenperspektive ... 88
8.2.5 Die Innere Prozess-Perspektive ... 90
8.2.6 Lern- und Entwicklungsperspektive ... 91
8.3 Zusammenfassung und Ausblick ... 92
9. Schlussbetrachtung ... 94
10. Literaturverzeichnis ... 98
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Abgrenzung der Begriffe Invention und Innovation
Abbildung 2: Differenzierung von Innovationen
Abbildung 3: Interne und externe Rahmenbedingungen des Innovationsprozesses
Abbildung 4: Schematische Darstellung eines Prozesses
Abbildung 5: Standardablaufmodell für Produktinnovationen
Abbildung 6: Der Innovationsprozess und seine organisatorische Konsequenz
Abbildung 7: Kostenbeeinflussung und Kostenentstehung im Entwicklungsprozess
Abbildung 8: Magische Zieldreieck Ergebnis – Aufwand – Zeit
Abbildung 9: Orientierung an der Unternehmensstrategie
Abbildung 10: Beispiel für ein Projekt-Portfoliomanagement
Abbildung 11: Voraussetzungen für ein Wissensmanagment im Innovationsprozess
Abbildung 12: Einflüsse auf das Innovationsergebniss und den Innovationserfolg
Abbildung 13: Vorgehensweise beim Aufbau einer BSC
Abbildung 14: Balanced Scorecard nach Kaplan/Norton zur Beurteilung von Schlüsselelementen der Unternehmensstrategie
Abbildung 15: Beispiel einer Ursache-Wirkung-Kette
Abbildung 16: Grundsätze der strategiefokussierten Organisation
Abbildung 17: Double-Loop Prozess
Abbildung 18: Schrittweise Erstellung einer BSC
Abbildung 19: Gegenüberstellung der Stuttgarter Studie 1998 und der Studie der TU Dresden 2000
Abbildung 20: Weltweite Automobilproduktion nach Region
Abbildung 21: Internationale Automobilproduktion 2001
Abbildung 22: Positionierungsmöglichkeiten in der Wertschöpfungsstruktur
Abbildung 23: Einteilung der zu analysierenden Automobilunternehmen
Abbildung 24: Das BSC-Template der Automobil Industrie
Abbildung 25: Strategien der Automobilindustrie
Abbildung 27: Klassifikation des Bankenwesens
Abbildung 28: Bankenkonzentration im Jahre 1992 und 2001
Abbildung 29: Marktanteile 2001 in Deutschland
Abbildung 30: Analysierte Banken
Abbildung 31: Die BSC-Template für das Bankenwesen
Abbildung 32: Die Kundenperspektive im Bankenwesen
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
Innovationen haben oft eine größere Bedeutung als auf den ersten Blick angenommen wird. Dies zeigen z. B. folgende Zitate, die von Menschen geäußert wurden, von denen man ein gewisses Know-how für die Bedeutung der jeweiligen Innovationen unterstellt:
„Fluggeräte, die schwerer als Luft sind, sind unmöglich“1
„Das Telefon hat keine kommerzielle Bedeutung“2
„Ich glaube, es gibt insgesamt einen Weltmarkt für fünf Computer“3
„Es gibt keinen Grund, warum eine Einzelperson einen Computer zu Hause haben sollte“ 4
Dies gibt einen eindeutigen Hinweis darauf, wie wichtig im Rahmen des Innovationsmanagements ein Bewertungssystem ist, welches frühzeitig erfolgsversprechende Innovationen bewertet und steuert.
Deshalb beschäftigt sich diese Arbeit mit der Problematik der Entwicklung von Erfolgskriterien für die Bewertung von Ergebnissen im Bereich des Innovationsmanagements. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den Einsatzmöglichkeiten der Balanced Scorecard (BSC) als Kennzahlensystem zur Erfolgsmessung. Es wird auf Innovationen im wirtschaftlichen Bereich und auf Produktinnovationen eingegangen.
1.2 Aufbau der Arbeit
Diese Arbeit ist in zwei Teile unterteilt. Im theoretischen Teil wird der Begriff „Innovation“ definiert, und es werden Abhängigkeiten sowie Rahmenbedingungen beschrieben. Weiterhin wird die Bedeutung von einem effizienten Innovationsmanagement für den Erfolg von Innovationen dargestellt, und alle wichtigen Einflussfaktoren im Innovationsmanagement werden erläutert. Daraufhin werden verschiedene Bewertungsverfahren für Innovationen und ihre Problematiken aufgezeigt. Mit Hilfe der Balanced Scorecard soll eine Bewertung vorgenommen werden.
Der praktische Teil dieser Arbeit bezieht sich auf die Anwendung der BSC als Instrument zur Steuerung und Bewertung von Innovationen. Hier wird anhand praktischer Fallstudien der Einsatz der BSC offeriert. Dabei wird zuerst der Markt analysiert und die relevanten Unternehmen werden anhand ihrer Marktkapitalisierung ermittelt. Danach wird eine BSC für verschiede Industriebereiche (Bankwesen und Automobilindustrie) erstellt. Anhand der zuvor erarbeiteten Ergebnisse wird ein Ausblick und eine Handlungsempfehlung für die einzelnen Bereiche vorgenommen.
In der Schlussbetrachtung werden alle wichtigen Ergebnisse zusammengefasst und die gefundenen Erkenntnisse dargestellt.
Teil I
2. Innovationen - der Schlüssel zum langfristigen Erfolg
2.1 Bedeutung von Innovationen und die Abgrenzung des Begriffs Innovation
Schnelle Veränderungen des Umsystems, kürzere Produktlebenszyklen, Veränderungen der Marktstruktur und des -verhaltens, ein immer stärker werdender Wettbewerbsdruck sowie die Globalisierung bilden eine enorme Dynamik und zwingen die Unternehmen, laufend Innovationen zu tätigen.
Innovation bedeutet Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung und ist somit von existenzieller Wichtigkeit. Es gibt eine Vielzahl von Definitionen über den Begriff der Innovation. Die folgenden Definitionen spiegeln das in dieser Arbeit relevante Innovationsverständnis wider:
„Innovationen sind radikale technische bzw. soziale Innovationen, die durch soziale Akzeptanz und die kollektive Attribuisierung von Neuheit gekennzeichnet sind und in der Lage sind, einen Erfolg für das hervorbringende System zu generieren.“ 5
„Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist Innovation die Durchsetzung neuer technischer, wirtschaftlicher, organisatorischer und sozialer Problemlösungen im Unternehmen. Sie ist darauf gerichtet, Unternehmensziele auf neuartige Weise zu erfüllen“ 6
„Innovationen sind im Ergebnis qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem vorangehenden Zustand merklich – wie immer das zu bestimmen ist – unterscheiden“7
[...]
1 Lord Kelvin, Präsident der British Royal Society (1895), zitiert nach Präsentationsunterlagen der BBraun Melsungen AG, Sharing Expertise 2004, 15.01.2004
2 Thomas Alva Edison, Erfinder des Telefons (1880), zitiert nach Präsentationsunterlagen der BBraun Melsungen AG, Sharing Expertise 2004, 15.01.2004
3 Thomas J. Watson, Vorsitzender IBM (1943), zitiert nach Präsentationsunterlagen der BBraun Melsungen AG, Sharing Expertise 2004, 15.01.2004
4 Ken Olsen, Vorsitzender, Digital Equipment Corporation (1977), zitiert nach Präsentationsunterlagen der BBraun Melsungen AG, Sharing Expertise 2004, 15.01.2004
5 Baitsch, C.; u. a.: Innovationsmanagement – ein praktisches Studium, Arbeitspapier Nr. 14, Chemnitz 1999, S. 4
6 Pleschak, F.; Sabisch, H.: Innovationsmanagement, Stuttgart 1996, S. 1
7 Hauschildt J., Innovationsmanagement, 2. Auflage, München 1997, S. 6
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