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CMS für die Schule - Entwicklung einer Schulplattform mit TYPO3

Master Thesis, 2006, 124 Pages
Author: Dipl.Päd. MSc Johannes Krüger
Subject: Information Management

Details

Category: Master Thesis
Year: 2006
Pages: 124
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 40  Entries
Language: German
Archive No.: V57065
ISBN (E-book): 978-3-638-51604-4
ISBN (Book): 978-3-638-69369-1
File size: 897 KB
Notes :
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Suche nach einem System, welches es mehreren Personen gleichzeitig und ohne HTML-Kenntnisse ermöglicht, Inhalte und Informationen auf einer über das Internet zugänglichen Plattform zu veröffentlichen. Näher untersucht werden OpenSource Content Management Systeme CMS, hiervon werden 3 Systeme (phpNuke, Joomla!, TYPO3) ausführlich verglichen. Besonders berücksichtigt wurde d. Kostenfaktor, dh. wo+wie erhält man kostengünstig die beste Lösung f. Software, Hosting...


Abstract

KURZBESCHREIBUNG Ausgangspunkt dieser Arbeit war der Wunsch, eine Plattform für Schulen ausfindig zu machen, die es allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ermöglicht, sich und ihre Ideen einzubringen. Diese Schulplattform soll, neben der herkömmlichen Funktion, die Schule in der Öffentlichkeit zu präsentieren, auch die Kommunikation und die Zusammenarbeit von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern unterstützen. Diese Arbeit geht der Frage nach, ob und inwieweit Content Management Systeme (CMS) als technisches Medium für eine solche Kommunikationsplattform geeignet sind. In einem ersten theoretischen Teil wird definiert, welche Anforderungen und Kriterien an ein derartiges System für den Einsatz in der Schule zu stellen sind. Der zweite eher praktisch orientierte Teil beschäftigt sich zunächst mit der Evaluation einiger ausgewählter Content Management Systeme. Im Anschluss daran werden mit dem CMS „TYPO3“ eine Beispielschulplattform entwickelt und die hierbei gemachten Erfahrungen dokumentiert. INHALTSVERZEICHNIS I EINLEITUNG II WEBPUBLISHING MIT CMS 1 KLASSISCHE WEBSITEGESTALTUNG 2 BEGRIFFSKLÄRUNG CMS 2.1 CONTENT MANAGEMENT (CM) VS. CONTENT MANAGEMENT SYSTEM (CMS) 2.2 CONTENT, KNOWLEDGE, DOKUMENTEN MANAGEMENT 2.3 WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEM (WCMS) 2.4 LEARNING CONTENT MANAGEMENT SYSTEM (LCMS) 2.5 CONTENT, COMMUNICATION, COLLABORATION (C³MS) 3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN WCMS 3.1 EINTEILUNG VON INFORMATIONEN 3.2 CONTENT LIFE CYCLE 4 WEBPUBLISHING MIT WCMS 5 WCMS FÜR SCHULEN? III KRITERIENKATALOG FÜR EINE WEBPLATTFORM FÜR SCHULEN 1 INHALT 2 FUNKTIONEN / TOOLS 3 DESIGN 4 BARRIEREFREIHEIT 5 USABILITY 6 RECHTLICHE ASPEKTE 6.1 DAS PERSÖNLICHKEITSRECHT 6.2 URHEBERRECHT 7 TECHNISCHE ANFORDERUNGEN 8 KOSTENFAKTOR 9 OPENSOURCE IV EVALUATION AUSGEWÄHLTER WCMS 1.1 PHPNUKE 1.2 JOOMLA! 1.3 TYPO 3 V PROJEKTUMSETZUNG (SCHOOLTYPO) 1 PROJEKTZIELE 2 PROJEKTINSTALLATION 2.1 TYPO3 INSTALLATION AUF GEHOSTETEM WEBSPACE 2.2 TYPO3 INSTALLATION AUF (V)SERVER 2.3 MIETEN EINER FERTIG EINGERICHTETEN TYPO3 INSTALLATION 2.4 GEGENÜBERSTELLUNG DER INSTALLATIONSVARIANTEN 2.5 EXKURS: TOPLEVELDOMAINS FÜR ALLE SCHULEN 3 PROJEKTERGEBNIS 3.1 SEITENSTRUKTUR UND INHALT 3.2 FUNKTIONEN UND TOOLS 3.3 LAYOUT 3.4 BARRIEREFREIHEIT 3.5 USABILITY 3.6 SICHERHEIT UND RECHTLICHE ASPEKTE 4 PROJEKTEVALUATION 4.1 USABILITY 4.2 BARRIEREFREIHEIT 4.3 UMFRAGE: TYPO3-ZUFRIEDENHEIT AN SCHULEN


Excerpt (computer-generated)

Donauuniversität Krems

CMS für die Schule - Entwicklung einer Schulplattform mit TYPO3

Johannes Krüger

 

Inhaltsverzeichnis
 

I Einleitung ... 8

1 Motivation ... 8

2 Ziele ... 9

3 Methoden ... 10


II Webpublishing mit CMS ... 11

1 Klassische Websitegestaltung ... 11

2 Begriffsklärung CMS ... 13

2.1 Content Management (CM) vs. Content Management System (CMS) ... 13
2.2 Content, Knowledge, Dokumenten Management ... 14
2.3 Web Content Management System (WCMS) ... 14
2.4 Learning Content Management System (LCMS) ... 15
2.5 Content, Communication, Collaboration (C³MS) ... 16
2.6 Zusammenfassung ... 16

3 Theoretische Grundlagen WCMS ... 18

3.1 Einteilung von Informationen ... 18
3.2 Content Life Cycle ... 18
3.3 Komponenten von WCMS ... 20
3.4 Merkmale von WCMS ... 21
3.5 Entwicklung von WCMS ... 23

4 Webpublishing mit WCMS ... 24

5 WCMS für Schulen? ... 27


III Kriterienkatalog für eine Webplattform für Schulen ... 28

1 Inhalt ... 29

1.1 Vorgaben ...  29
1.2 Inhalte einer Schulplattform ... 30

2 Funktionen / Tools ... 32

3 Design ... 38

4 Barrierefreiheit ... 41

4.1 Was ist barrierefrei? ... 41
4.2 Web Accessibility Initiative ... 42

5 Usability ... 44

6 Rechtliche Aspekte ... 48

6.1 Das Persönlichkeitsrecht ... 50
6.2 Urheberrecht ... 52

7 Technische Anforderungen ... 54

8 Kostenfaktor ... 54

9 OpenSource ... 55

9.1 Was ist OpenSource? ... 55
9.2 Vorteile von OpenSource ... 56
9.3 OpenSource Philosophie ... 56


IV Evaluation ausgewählter WCMS ... 58

1 Beschreibung ausgewählter WCMS ... 58

1.1 PHPNuke ... 59
1.2 Joomla! ... 67
1.3 TYPO 3 ... 78

2 Vergleich ausgewählter WCMS ... 90

2.1 Numerische Analyse ... 90
2.2 Qualitative Analyse ... 92
2.3 Ergebnis ... 96


V Projektumsetzung (SchoolTYPO) ... 97

1 Projektziele ... 97

2 Projektinstallation ... 97

2.1 TYPO3 Installation auf gehostetem Webspace ... 98
2.2 TYPO3 Installation auf (V)Server ... 99
2.3 Mieten einer fertig eingerichteten TYPO3 Installation ... 100
2.4 Gegenüberstellung der Installationsvarianten ... 101
2.5 Exkurs: Topleveldomains für alle Schulen ... 102

3 Projektergebnis ... 103

3.1 Seitenstruktur und Inhalt ... 103
3.2 Funktionen und Tools ... 104
3.3 Layout ... 105
3.4 Barrierefreiheit ... 105
3.5 Usability ... 106
3.6 Sicherheit und rechtliche Aspekte ... 106

4 Projektevaluation ... 108

4.1 Usability ... 108
4.2 Barrierefreiheit ... 108
4.3 Umfrage: TYPO3-Zufriedenheit an Schulen ... 109


VI Schlussfolgerungen ... 113


VII Zusammenfassung ... 115


VIII Literatur ... 116


IX Anhang ... 120

1 CMS Vergleichstabelle ... 120

2 TYPO3 Umfrage Gesprächsprotokoll ... 124

 

 

I Einleitung


1 Motivation

Die Präsentation im Internet wird auch für Schulen immer wichtiger. In Zeiten niedriger Geburtenraten und damit sinkender Schülerzahlen1 ist es für viele Schulstandorte von großer Bedeutung, sich und ihre pädagogischen Schwerpunkte geeignet zu präsentieren. Da immer mehr interessierte Eltern für die Wahl der Schule ihrer Kinder das Internet zur „Erstinformation“ heranziehen, ist ein ansprechender und vor allem auch aktueller Internetauftritt für Schulen unabdingbar.

Bisher war die Erstellung und Wartung einer „Homepage“2 an Kenntnisse des Webprogrammierens gebunden. An vielen Schulen ist dieses Wissen aber kaum vorhanden. Da die Erstellung und Pflege eine Website durch externe Fachkräfte meist mit hohen Kosten verbunden ist, gibt es noch immer Schulen, die überhaupt nicht im Web vertreten sind, obwohl der Wunsch hierfür bestehen würde.

An anderen Schulen ist das notwendige Know-How für die Gestaltung einer Website zwar vorhanden, oft jedoch ist dieses Wissen an eine Person gebunden. Fällt diese Person aus oder ist diese überlastet, leidet der Webauftritt der Schule darunter, was sich vielfach in veralteten und nicht aktuell gehaltenen „Schulhomepages“ zeigt.

Gerade im Schulbereich ist Aktualität aber ein wesentliches Kriterium für den Erfolg eines Webauftritts. Eine Schulwebsite mit veralteten Bildern und Terminen animiert besonders SchülerInnen wenig, zu dieser Site öfters zurückzukehren (für 58% aller Websitebesucher sind regelmäßig aktualisierte Inhalte ein wichtiger Grund, eine Website öfter zu besuchen3) und hinterlässt meist auch keinen sehr professionellen Eindruck.

Ausgangspunkt für diese Arbeit war das Anliegen, eine Schulwebsite zu erstellen, die neben einer aktuell gehaltenen Präsentation der Schule auch noch andere Funktionalitäten erfüllen sollte. In einer Schule arbeiten LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern zusammen. Da liegt der Wunsch nahe, eine „Schulplattform“ zu schaffen, welche die Kommunikation und die Zusammenarbeit aller an der Schule beteiligten Personen ermöglicht und fördert.

Initialzündung für die konkrete Umsetzung dieses Vorhabens war eine Vorlesung von Mag. Hartmut Häfele zum Thema „Trends in e-learning“ am 7. April 2004 an der Donauuniversität Krems. Hierbei referierte Häfele unter anderem über Content Management Systeme4 und deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Schulbereich.

Nach einigen Gesprächen mit fachkundigen Personen und Recherchen im Internet war relativ bald klar, dass Content Management Systeme für die Umsetzung einer Schulplattform in der ebengenannten Form nahezu ideal geeignet sind.


2 Ziele

Nachdem das technische Werkzeug für die Realisierung des Projekts „Schulplattform“ relativ bald mit „Content Management Systemen“ festgelegt werden konnte, geht es in einem ersten Teil dieser Arbeit darum, aus der Vielzahl an verfügbaren Content Management Systemen das zweckmäßigste Produkt zu finden. Hierfür sollen zunächst Anforderungen an eine Schulplattform erarbeitet und Kriterien für die Auswahl eines Content Management Systems definiert werden. In einem zweiten Schritt soll eine ausgesuchte Anzahl an Content Management Systemen näher untersucht, miteinander verglichen und das am besten geeignete System ausgesucht werden.

Anschließend soll mit Hilfe des ermittelten Content Management Systems eine Beispielplattform entwickelt und die hierbei gemachten Erfahrungen dokumentiert werden. Bei der Erarbeitung dieses „Prototypen“ soll der Versuch unternommen werden, die zunächst definierten Kriterien und Anforderungen an eine solche Schulplattform, am praktischen Beispiel umzusetzen. Außerdem soll der Idee Rechnung getragen werden, diesen „CMSDummy für Schulen“ auch für andere Schulen möglichst einfach einsetzbar und auf die jeweiligen Bedürfnisse adaptierbar zu gestalten.


3 Methoden

 

[...]


1 Ein Hinweis: Grundsätzlich wird in dieser Arbeit auf eine geschlechtsneutrale Sprache geachtet. Es wird jedoch um Verständnis gebeten, dass in Ausnahmefällen im Sinne einer besseren Lesbarkeit auf die geschlechtsneutrale Schreibweise (z.B. „SchülerInnenzahlen“) verzichtet wurde.
2 Unter dem Begriff Homepage soll hier die gesamte Webpräsenz inklusive aller Unterseiten eines Webauftritts verstanden werden, nicht nur die ursprünglich mit dem Begriff „Homepage“ bezeichnete Startseite einer Website.
3 Vgl. ANDERSON (2001): zitiert nach WALLER http://www.waller.co.uk/usability.htm, 17.02.2006
4 Eine Begriffsklärung von „CMS“ folgt im Kapitel II.


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