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Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik

Hauptseminararbeit, 2006, 36 Seiten
Autor: Corinna Wendt
Fach: Geowiss. / Geographie - Wirtschaftsgeographie

Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 36
Note: 2,1
Literaturverzeichnis: ~ 32  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V57315
ISBN (E-Book): 978-3-638-51814-7

Dateigröße: 487 KB
Anmerkungen :
Die Hausarbeit stellt die vier wichtigsten Medienstädte in Deutschland vor und zeigt ihre Besonderheiten und ihre Entwicklungen. Es wurde der Schwerpunkt auf die Branchen Print, Verlagswesen, Werbung, Rundfunkt, Software-EDV und Filmwirtschaft gelegt.



Textauszug (computergeneriert)

RWTH – Aachen
Geographisches Institut
Hauptseminar Wirtschaftsgeographie
„Medienwirtschaft und Medienstandorte“

Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich.
Typisierung und Entwicklungsdynamik

eingereicht von:
Corinna Wendt

 

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen ... 3

1. Vorwort ... 4

2. Die Medienbranche in Deutschland ... 5
2.1 Abgrenzung des Mediensektors ... 5
2.2 Bedeutende Medienstandorte in Deutschland  ... 6

3. Typisierung und Spezialisierung der vier bedeutenden Medienstädte in Deutschland ... 9
3.1 Hamburg  ... 9
3.2 Berlin  ... 12
3.3 München  ... 16
3.4 Köln  ... 19

4. Vergleich und Entwicklung einzelner Medienbranchen im Bezug auf ihre Standorte  ... 22
4.1 EDV / Software-Branche ... 22
4.2 Werbung  ... 23
4.3 Verlage ... 24
4.4 Druckereien und Vervielfältigung  ... 25
4.5 Filmwirtschaft ... 25
4.6 Radio und Fernsehen  ... 27

5. Zusammenfassende Betrachtung und Schlussfolgerung ... 29

6. English Summary  ... 32

7. Literaturverzeichnis  ... 34

 

1. Vorwort

Das Thema der vorliegende Hausarbeit lautet: „Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik“. Es ist untersucht worden, welches die Hauptmedienstandorte in Deutschland sind. Welche Branchenstruktur diese Standorte haben, wo ihre Stärken liegen und warum sich die jeweilige Branche grade an diesem Standort angesiedelt hat. Die Arbeit ist in 3 Hauptkapitel eingeteilt. Kapitel 2 betrachtet die Medienbranche in Deutschland, grenzt den Mediensektor zunächst ab und befasst sich dann mit den bedeutendsten Medienstädte in Deutschland. Die Abgrenzung wird hauptsächlich über die Beschäftigten in der jeweiligen Branche vorgenommen. Überwiegend wird mit Zahlen aus dem Jahr 2003 gearbeitet, da diese aus verschiedenen Untersuchungen vorliegen und so miteinander verglichen werden können. Das Kapitel 3 stellt die vier wichtigsten Medienstädte vor, zeigt ihre Besonderheiten auf und gibt Auskunft über die Beschäftigten- und Unternehmenszahlen der Medienbranchen. In Kapitel 4 werden die einzelnen Branchen im Bezug auf ihre Standorte untersucht. Hierbei wird auf die räumliche Konzentration der Branche in einer Stadt sowie der räumlichen Spezialisierung eingegangen. Die Arbeit endet mit einem zusammenfassenden Überblick in dem die wichtigsten Ergebnisse noch einmal aufgeführt werden und eine Zukunftsentwicklung kurz angesprochen wird.

Danach folgt eine kurze Zusammenfassung in Englisch.

2. Die Medienbranche in Deutschland

2.1 Abgrenzung des Mediensektors

Im Jahr 2003 wurden in Deutschland ungefähr 1,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Medienbranche gezählt (RP online 2004). 568.774 Sozialversicherte waren in den Bereichen Verlagswesen, Druck (Print), Werbung, Filmwirtschaft und Rundfunk beschäftigt (Mundelius, Frank 2004, S. 6). Es gibt bis heute keine einheitliche Abgrenzung des Mediensektors. Das Problem liegt darin, dass die medienrelevanten Wirtschaftsbereiche heute immer mehr miteinander verflochten sind. Unternehmen sind branchenübergreifend tätig und eine Abgrenzung zu einem Wirtschaftssektor wird daher immer schwieriger.

Die Datengrundlage für die Mehrzahl der Statistiken zur Abgrenzung des Mediensektors bildet die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit. In ihr werden alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erfasst. Meist machen sie über 70 % aller Erwerbstätigen einer Region aus. Da Selbständige bzw. freie Mitarbeiter nicht gezählt werden, diese in der Medienbranche aber eine überdurchschnittliche Bedeutung haben, führt dies oftmals zu einer Unterschätzung des Beschäftigungsvolumens (Schönert, Willms 2001, S. 413). Da dies aber für die ganze Bundesrepublik gilt und in allen Medienbereichen vorkommt, werden die Aussagen, die aus den hier angeführten Zahlen getroffen werden, repräsentativ sein.

[...]


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