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Die Rolle der Sprache in Ingeborg Bachmanns Erzählung "Alles" close

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Die Rolle der Sprache in Ingeborg Bachmanns Erzählung "Alles"

Termpaper, 2006, 10 Pages
Author: Waldemar Kunz
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Event: Seminar: Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
Institution/College: University of Tubingen (Deutsches Seminar)
Tags: Rolle, Sprache, Ingeborg, Bachmanns, Erzählung, Alles, Seminar, Einführung, Neuere, Deutsche, Literaturwissenschaft
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 10
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V58769
ISBN (E-book): 978-3-638-52872-6

File size: 153 KB
Notes :
Die Arbeit behandelt die Rolle der Sprache in der Erzählung "Alles" von Ingeborg Bachmann unter besonderer Berücksichtigung sprachphilosophischer Thematik und Bachmanns theoretischer Ansichten zur Poetik.



Excerpt (computer-generated)

Deutsches Seminar der Universität Tübingen
PS I: Einführung in die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
SoSe 2006

 

Die Rolle der Sprache in Ingeborg Bachmanns Erzählung "Alles"

 

Waldemar Kunz

 

 

Inhaltsverzeichnis:


1. Unterwegs zur Sprache ...3

2. Dichterin und Theoretikerin Ingeborg Bachmann ...3

3. Utopie der Sprache ...4

4. Abschied von der Utopie? ...6

5. Sprachphilosophie als Ideologie und Rationalisierung? ...8

6. Literatur und Philosophie ...9

7. Literaturverzeichnis ...10


 

1. Unterwegs zur Sprache

In der Erzählung Alles1 von Ingeborg Bachmann aus dem zwischen 1956 und 1957 entstandenem Zyklus Das dreißigste Jahr, mit der sich diese Hausarbeit beschäftigt, wird eine Geschichte „von Vater und Sohn, einer Schuld und einem Tod“ (S. 153) erzählt - eine Familiengeschichte, in deren Zentrum ein Vater-Sohn-Verhältnis steht, und die mit einem tragischen Tod des Kindes endet. In Form eines retrospektiven Berichts wird vom Erzähler sowohl die Wirkung dieses Ereignisses auf beide Eltern dargestellt als auch eine retrospektive Rekonstruktion der Ereignisse geleistet, die zum Tod geführt hatten.

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Sprache in der Erzählung, die unter zwei unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet werden kann. Zum einen bildet das Phänomen der Sprache – die Vorstellungen von ihrem Wesen, ihren Funktionen und ihren Grenzen - ein konstitutives inhaltliches Motiv der Erzählung. Zum anderen spielt aber auch die sprachliche Gestaltung der Erzählung wie bei einem jedem sprachlichen Kunstwerk eine Funktion bei der Konstruktion der Gesamtbedeutung. Ich werde im Folgenden meine Betrachtungen auf den ersten Aspekt beschränken.

[...]


1 Ingeborg Bachmann: Alles. In: Dies.: Werke. Hg. von Christine Koschel u. a. 2. Band: Erzählungen. München 1978, S. 138-158. Sofern Zitate im weiteren Verlauf der Hausarbeit nur mit Seitenzahlangaben versehen sind, beziehen sie sich auf diesen Text.


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