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Grundlagen der Empirischen Sozialforschung

Termpaper, 2005, 14 Pages
Author: Karl-Heinz Konnerth
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 14
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V59166
ISBN (E-book): 978-3-638-53174-0

File size: 264 KB
Notes :
Das Beispiel in dieser Arbeit fand meine Dozent eher unpassend... ich dagegen finde es (nach wie vor) verständlich und durchaus passend!


Abstract

Mit meiner Hausarbeit möchte ich dem Leser einen kleinen Überblick in die empirische Sozialforschung verschaffen. Ich werde bewusst auf keine Datenerhebungstechniken bzw. -methoden eingehen, da ich nur die Grundlagen der empirischen Sozialforschung veranschaulichen möchte. Dabei werde ich mich hauptsächlich mit den Zielen, Anwendungen und der Notwendigkeit bei der Lösung sozialer Probleme dieser Forschungsmethode befassen, also dem, was vor einem eigentlichen Forschungsprozess relevant ist. Wenn die empirische Sozialforschung ein Haus wäre, würde ich mit dieser Hausarbeit das Grundstück und das Haus von außen beschreiben, ohne es zu betreten. Im Grunde soll geklärt werden, was als Grundlage für die empirische Sozialforschung gilt und welche Bedeutung sie hat.


Excerpt (computer-generated)

Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg
Grundlagen der Empirischen Sozialforschung
WS 2005/06, Semester 7

Grundlagen der Empirischen Sozialforschung

von: Karl-Heinz Konnerth

 


Gliederung

1 Einleitung  2

2 Begriffliche Klärung 2

3 Allgemeine Grundlagen  3

3.1 Ziel 3
3.2 Die Methodenvielfalt  4
3.3 Anwendungsfelder 4

4 Typen empirischer Sozialforschung  6

4.1 Quantitative vs. qualitative Forschung 6
4.2 Untersuchungsarten  7

4.2.1 Die explorative Forschung (Erkundend)  7
4.2.2 Die explanative Forschung (Erklärend)  7
4.2.3 Die deskriptive Forschung (Beschreibend)  8
4.2.4 Die evaluative Forschung (Bewertend)  8

5 Forschung als Problemlösung  8

5.1 Vom Problem zur Lösung – Ein Beispiel  9

5.1.1 Hypothesen 9
5.1.2 Mittelfindung 9

5.2 Zielfindung  10

5.2.1 Probleme mit der Klarheit der Zielkriterien (mZ-Probleme)  10
5.2.2 Probleme ohne die Klarheit der Zielkriterien (oZ-Probleme)  11

5.3 Der Forschungsprozess 11

6 Schlussbemerkung 11

7 Quellen 12

 


 

1 Einleitung

Mit meiner Hausarbeit möchte ich dem Leser einen kleinen Überblick in die empirische Sozialforschung verschaffen. Ich werde bewusst auf keine Datenerhebungstechniken bzw. -methoden eingehen, da ich nur die Grundlagen der empirischen Sozialforschung veranschaulichen möchte. Dabei werde ich mich hauptsächlich mit den Zielen, Anwendungen und der Notwendigkeit bei der Lösung sozialer Probleme dieser Forschungsmethode befassen, also dem, was vor einem eigentlichen Forschungsprozess relevant ist. Wenn die empirische Sozialforschung ein Haus wäre, würde ich mit dieser Hausarbeit das Grundstück und das Haus von außen beschreiben, ohne es zu betreten. Im Grunde soll geklärt werden, was als Grundlage für die empirische Sozialforschung gilt und welche Bedeutung sie hat.

2 Begriffliche Klärung

Um zu erklären was sich hinter der Empirischen Sozialforschung verbirgt, finde ich es sinnvoll diesen Begriff in seine Bestandteile zu zersetzen. Dadurch ergeben sich drei Wortteile: Empirisch, Sozial und Forschung. Empirisch stammt von Empirie und ist eine Ableitung des griechischen empairia, was Erfahrung bedeutet.1 Erfahrung, ist - nicht nur in Form passiven Registrierens, sondern vielmehr als aktives Beobachten und Experimentieren - die zentrale Basis aller empirischen Wissenschaften.2 Der Begriff „basiert auf der erfahrbaren Welt da draußen.“3 Sozial kommt aus dem Lateinisch/Französischen und bedeutet: „die menschliche Gesellschaft, Gemeinschaft betreffend“4 oder „gesellschaftlich“5. In diesem Kontext sind vor allem soziale Tatsachen und Prozesse, sowie ihre Entstehung und Konsequenzen relevant.6 Forschung oder die Forschungsmethode ist die Vorgehensweise zur geordneten und überprüfbaren Gewinnung von Daten.7 Sie „ist auf Erkenntnisfortschritt orientiert, systematisch, nachvollzieh- und überprüfbar“.8 Empirische Sozialforschung bedeutet also eine „systematische Erfassung und Deutung sozialer Erscheinungen.“9 Die Forschungsergebnisse dienen der Überprüfung von Hypothesen und Theorien, der Gewinnung von neuen Erkenntnissen sowie der Bewältigung von praktischen Problemen. 10

3 Allgemeine Grundlagen

3.1 Ziel

Das Ziel des gesamten Vorganges ist die Schöpfung neuer Erkenntnisse.11 Dies bedeutet aus praktischer Sicht, den Menschen durch Problemlösungen ein rationales und humaneres Leben zu gewährleisten, indem sie über Prozesse, innerhalb und außerhalb ihrer Umwelt, aufgeklärt werden. 12 Aus theoretischer Sicht, soll ein objektiv nachprüfbares theoretisches Modell der Realität konstruiert werden. Die empirische Sozialforschung wird immer dann benötigt, „wenn Theorien zur Erklärung menschlichen Handelns, sozialer Strukturen und Zusammenhänge überprüft werden sollen.“13 In der Wissenschaft werden Erklärungen in Form von Hypothesen gebildet: „Unter einer Hypothese versteht man zunächst nicht mehr als eine Vermutung über einen Tatbestand. [...] Interessant ist einzig und allein, ob sich die Vermutung empirisch widerlegen oder bestätigen läßt.“14 Deshalb werden Hypothesen und Theorien überprüft (induktives Vorgehen) oder begrün- det und überarbeitet (deduktives Vorgehen).15 „Empirische Sozialforschung dient also vor allem der systematischen Prüfung von Theorien.“16

3.2 Die Methodenvielfalt

[...]


1 Vgl. Schaub (1995): S. 117

2 Vgl. Laatz (1993): S. 9

3 Schubert (2003): S. 13

4 Vgl. Duden (2001): S. 933

5 Vgl. Ebd.: S. 933

6 Vgl. Schubert (2003): S. 13

7 Vgl. Schaub (1995): S. 145

8 Schubert (2003): S. 13

9 Atteslander (2003): S. 5

10 Vgl. http://www.adlexikon.de/Empirische_Sozialforschung.shtml

11 Vgl. Atteslander (2003): S. 5

12 Vgl. Schnell/Hill/Esser (1999): S. 6 f

13 Ebd.: S. 7

14 Kromrey (1998): S. 48

15 Vgl. Diekmann (2000): S. 30

16 Schnell/Hill/Esser (1999): S. 7


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