Ansatzpunkte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung im Setting Spitex

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Details

Titel: Ansatzpunkte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung im Setting Spitex
Autor: Patrick Csomor
Fach: Gesundheitswissenschaften
Veranstaltung: NDS Gesundheitsförderung
Institut: Fachhochschule Nordwestschweiz Brugg (AG) (Soziale Arbeit)

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 60
Note: Prädikat "Ausgezeichnet"
Literaturverzeichnis: ~ 35  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 726 KB
Archivnummer: V59345
ISBN (E-Book): 978-3-638-53311-9

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Nordwestschweiz Brugg (AG)

Ansatzpunkte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung im Setting Spitex

Patrick Csomor

 

Inhaltsverzeichnis


1 Abstract ... 3

2 Einleitung ... 4

2.1 Ausgangslage ... 4
2.2 Fragestellungen ... 5
2.3 Zielsetzungen ... 5
2.4 Methode ... 5

3 Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung ... 6

3.1 Die Ottawa-Charta als Grundlage der Gesundheitsförderung ... 6
3.2 Die Luxemburger-Deklaration als Grundlage der Betrieblichen Gesundheitsförderung ... 8
3.3 Die Lissabonner Erklärung zur Gesundheit am Arbeitsplatz in Klein- und Mittelunternehmen ... 9
3.4 Ziele der Betrieblichen Gesundheitsförderung ... 10
3.5 Wirksamkeit und Nutzen Betrieblicher Gesundheitsförderung ... 12
3.6 Die Evaluation Betrieblicher Gesundheitsförderung ... 14
3.7 Gesundheit und Arbeit ... 14
3.7.1 Gesundheit in Organisationen ... 14
3.7.2 Allgemeiner Wandel der Anforderungen und Belastungen im Arbeitsleben ... 16
3.7.3 Einflussfaktoren auf das gesundheitliche Wohlbefinden in Betrieben ... 18
3.8 Strategien, Konzepte, Programme und Methoden der Betrieblichen Gesundheitsförderung ... 19
3.8.1 Der Settingansatz ... 19
3.8.2 Work Life-Balance ... 22
3.8.3 Massnahmen und Strategien zum Thema: Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ... 23
3.8.4 KMU-Vital ein konkretes Programm zur BGF in Klein- und Mittelbetrieben ... 24
3.8.5 Kritische Betrachtung dieser Programme, Strategien und Methoden als Überleitung zur BGF in der Spitex ... 25

4 Der spezifische Blickwinkel auf das Setting Spitex ... 28

4.1 Auftrag und Angebote der spitalexternen Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex) ... 28
4.2 Die Spitex ist grösstenteils „weiblich“ ... 29
4.3 Organisationsmerkmale von Spitexorganisationen ... 29
4.3.1 Organigramm ... 30
4.3.2 Personalzusammensetzung ... 30
4.3.3 Teilzeitarbeitende ... 33
4.3.4 Die Altersgruppen unter den Mitarbeitenden ... 33
4.4 Gesundheitliche Chancen und Herausforderungen des Arbeitsfeldes Spitex ... 34
4.4.1 Der Blick auf Aspekte der psychischen und emotionalen Gesundheit ... 34
4.4.2 Der Blick auf Aspekte der sozialen Gesundheit ... 36
4.4.3 Der Blick auf Aspekte der körperlichen Gesundheit ... 38
4.5 Ansatzpunkte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Spitex ... 39
4.5.1 Gender als Ansatzpunkt ... 39
4.5.2 Erhalt und Förderung des psychischen und emotionalen Wohlbefindens ... 41
4.5.3 Erhalt und Förderung des sozialen Wohlbefindens ... 43
4.5.4 Erhalt und Förderung des körperlichen Wohlbefindens ... 43
4.5.5 Der Ansatzpunkt: Strategische und fachliche/operative Führungsebenen ... 44
4.5.6 Der Ansatzpunkt: Das Kapital „älterer“ MitarbeiterInnen ... 44
4.5.7 Mögliche ergänzende Ansatzpunkte und Bemerkungen ... 45

5 Ideen zur Umsetzung der Erkenntnisse in die Spitex ... 47

5.1 Der Zugang über das Management ... 48
5.2 Der Zugang über Informationsflyer ... 49
5.3 Der Zugang über Beratungsangebote ... 49
5.4 Der Zugang über themenspezifische Tagungen ... 49
5.5 Der Zugang über Fokusgruppen ... 50
5.6 Der Zugang über Bildungsangebote ... 50

6 Schlussgedanken ... 51

7 Tabellen- & Abbildungsverzeichnis ... 52

8 Literaturverzeichnis ... 53

9 Anhang ... 56

 

 

1 Abstract

Das Thema dieser Arbeit ist die Identifizierung von Ansatzpunkten zur Betrieblichen Gesundheitsförderung im Setting Spitex als wichtiger und nötiger Beitrag zur Sicherung und Förderung von Gesundheit am Arbeitsplatz von Spitexmitarbeiterinnen und –mitarbeitern.
Es wird von den folgenden Fragen ausgegangen:

  • Welches sind die allgemeinen Bestrebungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung?
  • Welche spezifischen Ansatzpunkte für Spitexbetriebe lassen sich identifizieren?
  • Wie könnten diese im Setting Spitex umgesetzt werden?

Aufgrund dieser Fragestellungen werden in der vorliegenden Arbeit wichtige Grundlagen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung dargestellt. Dabei werden neben internationalen Grundlagenkonzepten und Deklarationen auch aktuelle nationale Programme, Strategien und Konzepte auszugsweise dargestellt.
Der spezifischen Situation von Spitexbetrieben und der Arbeitswelt der Mitarbeitenden wird ein Kapitel gewidmet. Die Eigenheiten, Ressourcen, Anforderungen und die möglichen Belastungen werden aus betrieblicher, wie auch aus Sicht der MitarbeiterInnen differenziert dargestellt. Daraus folgend werden spitexspezifische Ansatzpunkte zur Betrieblichen Gesundheitsförderung benannt und teilweise mit möglichen Interventionsstrategien beschrieben.
Den Abschluss der Arbeit bildet eine kurz ausgeführte Konzeptidee für die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in das Setting Spitex.
Durch die Bearbeitung oben genannter Fragestellungen wurde klar sichtbar, dass sich im Setting Spitex genügend spezifische Ansatzpunkte zeigen, um die Wichtigkeit und Notwendigkeit für verstärkte Bemühungen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung zu rechtfertigen.

Hinweise:
In der vorliegenden Arbeit wird die weibliche und männliche Schreibweise von Begriffen zur besseren Lesbarkeit sofern möglich in der heute gebräuchlichen verknüpften Form geschrieben (Beispiel: MitarbeiterInnen) oder eine neutrale Variante (Beispiel: Mitarbeitende) gewählt. Gemeint sind selbstverständlich immer beide Geschlechter.

Für den Begriff „Betriebliche Gesundheitsförderung“ wird in der Arbeit meistens die Abkürzung „BGF“ benutzt.


2 Einleitung


2.1 Ausgangslage

Ein zentraler Aspekt der Gesundheitsförderung ist das Wohlbefinden und die Möglichkeit, dieses nach individuellen Bedürfnissen erreichen zu können. Neben einigen anderen Bereichen ist die Arbeit ein wichtiger Teil dieses Wohlbefindens. Sie soll in der Regel jedem Individuum im erwerbsfähigen Alter eine sinnvolle Tätigkeit mit Chancen zur Selbstverwirklichung, Selbstbestätigung und Herausforderung ermöglichen. Zudem soll daraus auch ein Einkommen resultieren, um ein selbständiges Leben führen zu können.
Bei gesunden Menschen nimmt die Erwerbsarbeit in der Regel einen grösseren Stellenwert im Alltag ein. Diese Aussage gilt auch heute noch deutlicher für Männer als für Frauen. Doch mit den Veränderungen der Arbeitssituation in unserem Land einerseits und der zunehmenden Anzahl berufstätiger Frauen und Mütter andererseits, gewinnt die Erwerbsarbeit an Bedeutung für beide Geschlechter. In einigen Familien sind heute beide Elternteile zumindest in einem Teilzeitpensum berufstätig.
Die Arbeit nimmt also einen bedeutenden Stellenwert im Rahmen der Gesundheit von uns allen ein. Als dementsprechend wichtig und fördernswert werden Bestrebungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung erachtet.
Im Zentrum dieser Arbeit steht, im Blickwinkel der BGF, spezifisch das Setting Spitex. Dabei werden neben den betrieblichen Aspekten, vor allem auch die Mitarbeitenden, deren Aufgaben und Anforderungen, mögliche Belastungen und natürlich Ressourcen betrachtet. In diesem Setting arbeiten, wie weiter unten ausgeführt, fast ausschliesslich Frauen. Die allermeisten davon in einem Teilzeitpensum.
Gesundheitsförderung ist schon seit Jahren ein Thema im Berufsalltag der Spitex. Die bisherigen Aktivitäten richten sich jedoch fast ausschliesslich auf die Arbeit bei und mit den Klientinnen und Klienten aus. Konkrete Projekte und Interventionen in Sinne von BGF, wie sie zum Beispiel im Setting Spital teilweise schon vorhanden sind, sind noch wenige auszumachen. Deshalb wird davon ausgegangen, dass in Spitexorganisationen Betriebliche Gesundheitsförderung bis jetzt nicht systematisch betrieben wird.
Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Betrieb als gesamtes bezogen, bedeutet dies ein nicht ausgeschöpftes Potential von personellen und strukturellen Ressourcen. Gezielte und zusammen mit den Mitarbeitenden durchgeführte Projekte zur Förderung der Gesundheit im Betrieb könnten helfen, die Attraktivität des Arbeitsplatzes auch in einem zunehmend schwierigeren betrieblichen Umfeld zu erhalten. Gemeinsam ausgearbeitete Lösungsansätze könnten eine höhere Arbeitszufriedenheit auf allen Stufen ermöglichen und sich positiv auf die Produktivität auswirken.


2.2 Fragestellungen

  • Welche allgemeinen Grundlagen stehen hinter den Bestrebungen der Betrieblichen Gesundheitsförderung?
  • Welche Ansätze der Betrieblichen Gesundheitsförderung entsprechen den settingspezifischen Bedingungen von Spitexorganisationen unter Berücksichtigung der Arbeitswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
  • Wie liessen sich die Ansatzpunkte in der Spitex umsetzen?


2.3 Zielsetzungen

  • Es wird eine weit reichende Darstellung von Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung sichtbar.
  • Die Arbeit liefert eine differenzierte und konkrete Darstellung von Ansatzpunkten für BGF im Setting Spitex.
  • Möglichkeiten zur Intervention werden aufgezeigt.
  • Umsetzungsideen zur Weiterarbeit mit den erarbeiteten Grundlagen werden skizziert.
  • Der Tatsache, dass in diesem Setting vorwiegend Frauen arbeiten, wird besondere Aufmerksamkeit entgegen gebracht.


2.4 Methode

Die Erarbeitung der Grundlagen von Betrieblicher Gesundheitsförderung basiert zur Hauptsache aus der Verarbeitung und Darstellung von einschlägiger Fachliteratur.
Die Darstellung des Settings Spitex basiert ebenfalls auf der Verarbeitung einschlägiger Fachliteratur und auf eigenem Fachwissen.
Die Verknüpfung der Grundlagen Betrieblicher Gesundheitsförderung mit den spezifischen Merkmalen und Anforderungen im Setting Spitex ist eine Transferleistung des Autors, welche mit allgemeinem Fachwissen zur Gesundheitsförderung ergänzt wird.


3 Grundlagen der Betrieblichen Gesundheitsförderung

 

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