Termpaper, 2005, 19 Pages
Author: Frauke Schuhmann
Subject: Psychology - Clinic and Health Psychology, Abnormal Psychology
Details
Institution/College: University of Augsburg
Tags: Sucht, Abhängigkeit, Klinische, Psychologie
Year: 2005
Pages: 19
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-54159-6
File size: 343 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Augsburg
Wintersemester 2005/06
Philosophisch-sozialwissenschaftliche Fakultät
-Psychologie-
Hausarbeit:
Sucht und Abhängigkeit
Wie gerät man in die Sucht und wie kommt man wieder davon los?
von
Frauke Schuhmann
Studiengang: Diplom Pädagogik, 3.Semester, Grundstudium
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriff ‚Droge′
3. Definition von ‚Sucht′ und ‚Abhängigkeit′
4. Legale und illegale Suchtmittel- Überblick
5. Sucht und Abhängigkeit
5.1. Formen von Sucht
5.1.1.Substanzgebundene Sucht
5.1.2.Nicht-Substanzgebundene Sucht
5.2. Substanzmissbrauch, Substanzabhängigkeit
5.3.Variablen zur Entstehung von Sucht
5.3.1.Soziokulturelle Variablen
5.3.2. Psychologische Variablen
5.3.3. Biologische Variablen
5.4. Sucht hat viele Gesichter
5.5. Der verhängnisvolle Weg i.d. Sucht
5.6. Entzug, Entwöhnung, Nachsorge
6. Das Betäubungsmittelgesetz
7. Fazit
1. Einleitung
Im Seminar "Klinische Psychologie" bei Herrn Schäfer übernahm ich ein Referat mit dem Thema "Depression und Sucht". Dabei bearbeitete ich mit zwei weiteren Studentinnen den Referatsteil der Sucht. Da ich mich in diese Thematik schon einmal eingearbeitet habe, habe ich mich entschieden meine Hausarbeit an dieses Thema anzubinden. Das Thema dieser Hausarbeit sind Drogen und Sucht, dabei werden einige Drogen thematisiert und vorgestellt. Des weiteren wird näher auf die Thematik Sucht eingegangen, ‚Was sind Anzeichen für eine Sucht?′,′ Wie verläuft eine Sucht?′, weiteres Themen sind Entzug, Beschaffungskriminalität und das Betäubungsmittelgesetz. Diese Hausarbeit soll zum nachdenken über diese doch sehr heikle Thematik anregen und helfen die Problematik zu verstehen.
2. Der Begriff "Droge"
Im heutigen alltäglichen Sprachgebrauch ist der Begriff "Droge/n" negativ behaftet und ein Synonym für Rauschgifte. Der Begriff "Droge" wird im Duden 7 - Herkunftswörterbuch - wie folgt definiert: "Das Wort wurde Ende des 16. Jh.s in der Bedeutung ‚(tierischer und pflanzlicher)′ Rohstoff aus gleichbed. frz. drogue entlehnt (...) Im 20. Jh. wird ‚Droge′ auch im Sinne von ‚medizinisches Präparat′ und ‚Rauschgift′ gebraucht."
Diese Definition grenzt den Begriff nicht klar ab. Grundsätzlich kann man sagen, dass Drogen eine berauschende und zum Teil auch bewusstseinsverändernde Wirkung haben und ggf. zu einer veränderten Selbstwahrnehmung führen.
3. Definition "Sucht" / "Abhängigkeit"
Psychische und physische Abhängigkeit von einer Substanz mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Sucht bedeutete ursprünglich den zwanghaften Konsum von Alkohol und Opiaten. Einige typische Merkmale dieses Zustandes sind:
- Abhängigkeit von der Droge
- Veränderung des Verhaltens des Süchtigen, eine Persönlichkeitsveränderung
- Zunehmende Drogentoleranz, immer höhere Dosen, der Droge sind zur Erzielung der beabsichtigten Wirkung erforderlich
- Entzugssymptome bei Abstinenz oder Unerreichbarkeit der Droge
Charakteristisch für den Zustand der Drogenabhängigkeit ist das ununterdrückbare Verlangen nach der Droge, die Sucht die es dem Betroffenen unmöglich macht, normal zu funktionieren, wenn nicht vorher die Sucht befriedigt worden ist.1
4. Legale und illegale Suchtmittel- Ein Überblick
Man unterscheidet die Suchtmittel in legale und illegale Drogen, dazu muss man aber sagen das die legalen Drogen auch wenn sie legal zugänglich sind, trotzdem Suchtmittel bleiben sie abhängig machen. Sie stimulieren oder dämpfen die Gefühle und verändern das Bewusstsein. Rauchen ist verändert das Bewusstsein nicht so direkt, aber Nikotin ist ein Gefäßgift und bei vielen Jugendlichen eine Einstiegsdroge. Dabei zählen Koffein und Teein nur im weiterem Sinn zu den legalen Drogen, sie werden nur selten so extrem missbraucht das man von einer Sucht sprechen kann. Aber in Kombination mit anderen Suchtmitteln und als Ersatz beim Entzug spielen Koffein und Teein eine bedeutende Rolle. Dabei bildet Kaffee in Kombination mit Alkohol, Zigaretten, Medikamenten oder harten Drogen eine zusätzliche Aufputschung für Abhängige. Viele Süchtige die sich gerade auf Entzug befinden trinken extrem viel Kaffee oder Tee. Kaffee bzw. Tee bilden dabei den legitimen Ersatz des Suchtmittels in der Übergangsphase. Langfristig sollte die Sucht nicht durch andere Suchtmittel aufrecht erhalten werden.
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1 Dr.med. E.J. Wormer und Prof.Dr. J.A. Bauer- Medizin und Gesundheit, München 2004
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