Existenzgründung am Beispiel einer Apotheke close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Institut: Fachhochschule Hildesheim
Tags: Existenzgründung, Beispiel, Apotheke
Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 123
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 74  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 994 KB
Archivnummer: V61123
ISBN (E-Book): 978-3-638-54649-2
ISBN (Buch): 978-3-638-72709-9

Zusammenfassung / Abstract

In der vorliegenden Arbeit wird der Frage der Realisierung einer erfolgreichen Existenzgründung nachgegangen. Dabei werden die theoretischen Ausführungen durch das Beispiel einer Übernahme einer Apotheke durch Kauf konkretisiert. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist es, einem potentiellen Existenzgründer , der sich durch das Eröffnen einer Apotheke eine Existenz aufbauen möchte, einen ersten Einblick in die Grundlagen der Unternehmensgründung zu vermitteln. Die Arbeit ist in vier Abschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt erläutert die Bedeutung von Existenzgründungen für die deutsche Volkswirtschaft und gibt einen allgemeinen Überblick über die Apothekenbranche in Deutschland. Zusätzlich wird eine Prognose zur Rentabilität einer Existenzgründung in dieser Branche nach der Gesundheitsreform gewagt. Im zweiten Abschnitt wird anhand eines Phasenmodells dargestellt, wie eine Gründungsplanung erfolgen kann und was der Apotheker als Existenzgründer wissen sollte bzw. zu beachten hat. Dabei wird in der Vorgründungsphase auf die Qualifikationen des Gründers, die Gründungsalternativen und die apothekenspezifischen Vorschriften eingegangen. In der Planungsphase erfolgt dann eine genaue Erläuterung des Businessplans, der Modalitäten eines Apothekenkaufs und einer Gründungsfinanzierung unter Einbindung möglicher öffentlicher Fördermittel. In der Errichtungsphase wird aufgezeigt, was bei der Wahl der passenden Rechtsform, dem Personalmanagement, der betrieblichen und persönlichen Absicherung, beim Umgang mit Steuern, der Warenwirtschaft und dem Marketing für eine erfolgversprechende Unternehmensgründung zu beachten ist. Schließlich wird in der Frühentwicklungsphase dargestellt, welche Möglichkeiten der Apotheker hat, seine erfolgreich abgeschlossene Existenzgründung auch in den Folgejahren profitabel fortzuführen. Im dritten Abschnitt wird ein Beispielbusinessplan vorgestellt, der die theoretischen Ausführungen der ersten beiden Abschnitte praktisch umsetzen soll und als Hilfsmittel für betriebswirtschaftliche Berechnungen sowie als Unternehmenskonzept, oder für ein Gespräch mit einer Bank dienen kann. Abschließend erfolgt im letzten Abschnitt eine Zusammenfassung der gewonnen Erkenntnisse unter Auslotung der Chancen für eine erfolgreiche Existenzgründung in der Apothekenbranche in naher Zukunft. Des Weiteren wird ein kurzer Ausblick gegeben, der einige mögliche Handlungsempfehlungen für die Zukunft enthält.

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Fakultät Wirtschaft

Existenzgründung am Beispiel einer Apotheke

Diplomarbeit

Studiengang: Betriebswirtschaftslehre

vorgelegt von: : Heiko Warschau
vorgelegt am: 20.01.2006

 

Inhaltsverzeichnis

I. Einführung ... 1

1. Ziel und Vorgehensweise ... 1

2. Die Bedeutung von Existenzgründungen für die deutsche Wirtschaft ... 2

3. Die wirtschaftliche und gesundheitspolitische Situation der Apotheke ... 4
3.1. Branchenstruktur ... 4
3.2. Betriebswirtschaftliches Ergebnis der typischen Apotheke ... 6

II. Die Phasen der Gründung ... 8

1. Vorgründungsphase ... 8
1.1. Chancen und Risiken der Existenzgründung ... 9
1.1.1. Chancen einer beruflichen Selbstständigkeit ... 9
1.1.2. Risiken der beruflichen Selbstständigkeit ... 10
1.1.3. Qualifikationen eines idealen Unternehmers ... 11
1.2. Geschäftsidee ... 12
1.3. Gründungsalternativen - Formen der Existenzgründung ... 13
1.3.1. Betriebsneugründung ... 14
1.3.2. Betriebsübernahme ... 14
1.3.3. Tätige Beteiligung an einem Betrieb ... 15
1.3.4. Franchising ... 16
1.4. Rechtlicher Rahmen einer Apotheke ... 16
1.4.1. Apothekenspezifische Vorschriften ... 17
1.4.2. Der Apotheker als Kaufmann ... 17
1.4.3. Berufsspezifische Verpflichtungen für das Betreiben einer Apotheke ... 18

2. Planungsphase ... 19
2.1. Fachliche Unterstützung des Existenzgründers ... 19
2.2. Businessplan ... 20
2.2.1. Aufbau eines Businessplans ... 22
2.3. Grundsatzüberlegungen zu Kauf, Pacht oder Neugründung einer Apotheke ... 23
2.4. Übernahme einer Apotheke durch Kauf ... 25
2.4.1. Standortuntersuchung ... 27
2.4.2. Rentabilitätsvorausschau ... 28
2.4.3. Betriebsräume ... 32
2.4.4. Kaufpreisfindung ... 33
2.4.5. Haftungsrechtliche Fragen ... 35
2.5. Gründungsfinanzierung ... 36
2.5.1. Finanzierung des Kapitalbedarfs ... 37
2.5.2. Fremdfinanzierung ... 37
2.5.2.1. Kurzfristige Fremdfinanzierung ... 38
2.5.2.2. Langfristige Fremdfinanzierung ... 38
2.5.2.3. Leasing – eine Sonderform der Fremdfinanzierung ... 39
2.5.3. Liquiditätsplanung ... 40
2.5.4. Finanzierungsregeln ... 40
2.5.5. Öffentliche Finanzierungsmittel ... 41
2.5.6. Kreditsicherheiten ... 44

3. Errichtungsphase ... 46
3.1. Rechtsformwahl ... 47
3.1.1. Einzelunternehmen ... 48
3.1.1.1. Der Einzelkaufmann ... 48
3.1.2. Die offene Handelsgesellschaft (OHG) ... 49
3.2. Personalmanagement ... 50
3.2.1. Personalbedarfsplanung ... 51
3.2.2. Personalkosten ... 53
3.2.3. Personalsuche und –auswahl ... 56
3.2.4. Personalverwaltung ... 57
3.2.5. Die wichtigsten arbeitsrechtlichen Bestimmungen ... 58
3.3. Warenwirtschaft ... 59
3.3.1. Lagerhaltung ... 60
3.3.2. Beschaffung ... 62
3.4. Absicherung einer Existenzgründung ... 64
3.4.1. Betriebliche Risiken ... 64
3.4.2. Persönliche Risiken ... 65
3.5. Steuern ... 68
3.5.1. Einkommensteuer ... 69
3.5.2. Umsatzsteuer ... 69
3.5.3. Gewerbesteuer ... 71
3.5.4. Grunderwerbsteuer ... 71
3.5.5. Grundsteuer ... 72
3.6. Marketing ... 72
3.6.1. Wettbewerbssituation der Apotheken ... 72
3.6.2. Sortimentspolitik ... 75
3.6.3. Preis - und Konditionspolitik ... 77
3.6.4. Kommunikationspolitik ... 78
3.6.5. Servicepolitik ... 79
3.7. Anmeldeformalitäten vor Beginn der Selbstständigkeit ... 80

4. Frühentwicklungsphase ... 81
4.1. Buchführung und Rechnungswesen ... 82
4.1.1. Einteilung und Aufgaben des Rechnungswesens ... 82
4.1.2. Interne und externe Betriebsvergleiche der Apotheke ... 84
4.2. Kaufmännische Steuerungsmechanismen ... 85

III. Beispielbusinessplan ... 86

1. Summary ... 86

2. Persönliche Angaben ... 87

3. Angaben zur Qualifikation und Berufserfahrung ... 87

4. Rechtliche Voraussetzungen / Rechtsform und Firma ... 88

5. Organisation ... 88

6. Mitarbeiter ... 88

7. Standortwahl ... 89
7.1. Geschäftslage ... 89
7.2. Lageplan und Grundriss der Räumlichkeiten ... 89
7.3. Mietvertrag ... 90

8. Potentialanalyse ... 90

9. Kapitalbedarfsplan ... 92

10. Finanzierung ... 93

11. Kapitaldienst (Zins- und Tilgungsbelastung) ... 94

12. Rentabilitätsplan ... 94

13. Privatentnahmen ... 94

14. Marketingkonzept ... 95

15. Geplante Anfangswerbung ... 95

16. Chancen und Risiken ... 96

17. Resümee ... 96

IV. Zusammenfassung und Ausblick ... 97

Quellenverzeichnis ... 100

Anlagenverzeichnis ... 106

 

I. Einführung

1. Ziel und Vorgehensweise

Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist es, einem potentiellen Existenzgründer1, der sich durch das Eröffnen einer Apotheke eine Existenz aufbauen möchte, einen ersten Einblick in die Grundlagen der Unternehmensgründung zu vermitteln. Ich weise darauf hin, dass sich diese Diplomarbeit in erster Linie mit der Existenzgründung durch Übernahme einer bereits bestehenden Unternehmung per Kauf beschäftigt.

Die Arbeit ist in vier Abschnitte gegliedert. Der erste Abschnitt erläutert die Bedeutung von Existenzgründungen für die deutschen Volkswirtschaft und gibt einen allgemeinen Überblick über die Apothekenbranche. Zusätzlich wird eine Prognose gewagt zur Rentabilität einer Existenzgründung in dieser Branche nach der Gesundheitsreform.

Im zweiten, dem größten Teil, wird anhand eines Phasenmodells dargestellt, wie eine Gründungsplanung erfolgen kann und was der Apotheker als Existenzgründer wissen sollte bzw. zu beachten hat. Dabei wird in der Vorgründungsphase auf die Qualifikationen des Gründers, die Gründungsalternativen und die apothekenspezifischen Vorschriften eingegangen. In der Planungsphase erfolgt dann eine genaue Erläuterung des Businessplans, der Modalitäten eines Apothekenkaufs und einer Gründungsfinanzierung unter Einbindung möglicher öffentlicher Fördermittel. In der Errichtungsphase wird aufgezeigt, was bei der Wahl der passenden Rechtsform, dem Personalmanagement, der betrieblichen und persönlichen Absicherung, beim Umgang mit Steuern, der Warenwirtschaft und dem Marketing für eine erfolgversprechende Unternehmensgründung zu beachten ist. Schließlich wird in der Frühentwicklungsphase dargestellt, welche Möglichkeiten der Apotheker hat, seine erfolgreich abgeschlossene Existenzgründung auch in den Folgejahren profitabel fortzuführen.

Im dritten Abschnitt wird ein Beispielbusinessplan vorgestellt, der die theoretischen Ausführungen der ersten beiden Abschnitte praktisch umsetzen soll und als Hilfsmittel für betriebswirtschaftliche Berechnungen sowie als Unternehmenskonzept, oder für ein Gespräch mit einer Bank dienen kann.

Abschließend erfolgt im letzten Abschnitt eine Zusammenfassung der gewonnen Erkenntnisse unter Auslotung der Chancen für eine erfolgreiche Existenzgründung in der Apothekenbranche in naher Zukunft. Des Weiteren wird ein kurzer Ausblick gegeben, der einige mögliche Handlungsempfehlungen für die Zukunft enthält.

Um möglichst tief in die Materie einzudringen, habe ich mehrere Existenzgründungsmessen und Seminare besucht sowie viele Gespräche mit Experten geführt. Gesprächspartner waren Mitarbeiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region (HI-REG) mbH, der Industrie- und Handelskammer Hannover, der Apothekerkammer Hannover, der Treuhand Hannover GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Pharmazieräte, Inhaber von Apotheken, angestellte Apotheker, Unternehmensberater, Bankkaufleute, Versicherungskaufleute und Rechtsanwälte.

[...]


1 In folgender Arbeit auch bezeichnet als: Unternehmer, Gründer, Apotheker und Apothekenleiter. Der einfacheren Lesbarkeit halber ist die vorliegende Arbeit ausschließlich in der männlichen Form abgehandelt. Selbstverständlich ist in diesem Zusammenhang gleichermaßen die jeweilige weibliche Bezeichnung eingeschlossen.

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/61123/