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Québec - die erste französische Kolonie und ihre Entwicklung

Autor: Anna-Gesa Leuthardt
Fach: Französisch - Landeskunde

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Details

Institution/Hochschule: Universität Bielefeld
Tags: Québec, Kolonie, Entwicklung
Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2005
Seiten: 8
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 3  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 411 KB
Archivnummer: V61369
ISBN (E-Book): 978-3-638-54840-3

Textauszug (computergeneriert)

Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Seminar Französisch für Anfänger
Wintersemester 2005/ 2006

Québec - die erste französische Kolonie und ihre Entwicklung

von: Anna-Gesa Leuthardt

 


Inhalt

1 Einleitung 1

2 Die Franzosen in Nordamerika 2

3 Québec heute 4

3.1 Le Quebec 4
3.2 Sprache 5

4 Literaturverzeichnis 7

 



 

1 Einleitung

Ein wichtiger Teil der französischen Geschichte ist die Zeit des Kolonialismus. Bereits im 16. Jahrhundert wurden die ersten Kolonien in Amerika erworben. Im Laufe der folgenden 400 Jahre eroberte Frankreich fast ganz Nordamerika, das gesamte Saharagebiet bis nach Ägypten, viele Inseln in der Karibik und im Indischen Ozean, sowie den größten Teil Ozeaniens. Noch im 20. Jahrhundert galt das empire français als eine der größten Kolonialmächte der Welt. Es umfasste rund 50 Millionen Einwohner auf einer Fläche von etwa zehn Millionen Quadratkilometern. Nach dem ersten Weltkrieg kam es verstärkt zu Unabhängigkeitsbestrebungen in den Kolonien, die sich im Indochinakrieg und im Algerienkrieg entluden. Im Jahr 1960 entließ Charles de Gaulle alle französischen Kolonien in die Unabhängigkeit. Doch auch heute noch ist das Leben in den meisten ehemaligen Kolonien stark von der französischen Kultur geprägt, so ist Französisch vielfach noch als Amtssprache zugelassen. Diese Arbeit beschäftigt sich nur mit einem kleinen Teil des ehemaligen Kolonialreiches, der durch den Zeitpunkt seiner Entdeckung und die Entwicklungen in neuerer Zeit besonders interessant erscheint. Die kanadische Provinz Québec war das erste Gebiet, das von Franzosen besiedelt wurde. Obwohl Frankreich später in der Region gegenüber England enorm an Einfluss verlor und der Großteil Kanadas englischsprachig wurde, blieb in Québec die starke Bindung an das ehemalige Mutterland erhalten. Für viele Einwohner ist die französische Sprache und Kultur heute ein wichtiger Teil ihrer Identität. Deshalb soll in dieser Arbeit die interessante Geschichte der ersten französischen Kolonie nachgezeichnet werden.

2 Die Franzosen in Nordamerika

Die Geschichte der französischen Kolonien begann früh. 1534 wurde Jacques Cartier von König Franz I. beauftragt, eine Passage nach China zu finden und auf dem Weg Länder zu erkunden, die reich an Gold und anderen Kostbarkeiten seien könnten. Der französische König wollte einen Vorteil gegenüber den großen Konkurrenten Spanien und Portugal gewinnen. Nach nur 20 Tagen Überfahrt erreichte Cartier Neufundland und ging in der Gaspé-Bucht im heutigen Québec an Land. Durch ein Steinkreuz mit dem Wappen des Königs nahm er das Land in Besitz. Die neue Kolonie erhielt den Namen La Nouvelle-France. Die Ureinwohner, auf die Cartier traf, beschrieben ihm den Weg zu ihrer Siedlung mit dem huron-iroquoisischen Wort für „Dorf“ kanata.1 Cartier benutzte dieses Wort für die gesamte Region um den St-Lorenz-Strom und begründete so den Namen Kanada. Wegen innenpolitischer Schwierigkeiten in Frankreich geriet die Kolonie jedoch zunächst in Vergessenheit.

Abb.1: Karte von Neufrankreich nach Champlain, Quelle: www.wikipedia.org [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

[...]


1 Vgl. http://www.wikipedia.org, Art. „Kanada“.

Kommentare

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