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Sommergedichte - kreativer und handelnder Umgang mit Gedichten 4. Klasse - Einfü... close

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Sommergedichte - kreativer und handelnder Umgang mit Gedichten 4. Klasse - Einführung des Reimschemas "umfassender Reim"

Lesson Plan, 2006, 31 Pages
Author: Andrea Lenz
Subject: German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies

Details

Event: Benotete Lehrprobe
Institute: Studienseminar Westerburg
Tags: Sommergedichte, Umgang, Gedichten, Klasse, Einführung, Reimschemas, Reim, Benotete, Lehrprobe
Category: Lesson Plan
Year: 2006
Pages: 31
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 6  Entries
Language: German
Archive No.: V62028
ISBN (E-book): 978-3-638-55353-7

File size: 212 KB
Notes :
Diese Arbeit beinhaltet die komplette Unterrichtsplanung einer Stunde zur Einführung des Reimschemas "umfassender Reim". Desweiteren sind Materialien eines passenden Wochenplans zum Thema Sommergedichte enthalten, die direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Die "Gedichtekiste" ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht beigefügt - die Gedichte können ganz einfach selbst zusammengestellt werden.



Excerpt (computer-generated)

Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen
Adolf Reichwein Studienseminar
Westerburg

Unterrichtsentwurf

für die benotete Lehrprobe im Fach Grundschulpädagogik

Thema der Unterrichtsreihe:

Sommergedichte – Kreativer und handelnder Umgang mit Gedichten

Thema der Stunde:

Das Reimschema „umfassender Reim“

von

Andrea Lenz

 

Schule:
Klasse:
Datum: 29.06.2006
Unterrichtszeit: 10.35 – 11.20 Uhr
Lehramtsanwärterin: Andrea Lenz
Fachleiter:
Mentorin:

Gliederung

1. Struktur und Begründungszusammenhang des Themas  3
1.1 Fachliche und überfachliche Erschließung des Inhalts  3
1.2 Begründungszusammenhang  6
1.2.1 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung  6
1.2.2 Exemplarische Bedeutung  6
1.2.3 Zugänglichkeit des Themas  7
1.2.4 Übereinstimmung mit dem Rahmenplan  7
1.2.5 Unterrichtliche Kontinuität  8
1.3 Folgerungen für die didaktische Reduktion und Strukturierung  9
1.4 Erweisbarkeit  9

2. Unterrichtsbedingungen  10
2.1 Allgemeine Situation in der Klasse  10
2.2 Voraussetzungen für diese Stunde  10

3. Methodische Überlegungen  12

4. Lernziele  15

5. Verlaufsplan  16

6. Literatur  19

7. Anhang  19

 

 

1. Struktur und Begründungszusammenhang des Themas

1.1 Fachliche und überfachliche Erschließung des Inhalts

Definition Gedicht 1

Das Wort „Gedicht“ bezeichnete ursprünglich alles schriftlich Abgefasste. Seit dem 18. Jahrhundert wird es jedoch ausschließlich im poetischen Bereich verwendet und bezeichnet eine „lyrische Form, die mit bildhafter Sprache (Metaphern) in formell gebundener Sprache in mündlicher oder schriftlicher Form arbeitet.“

Typisch sind die „in sich geschlossene Form“ und „die bildhafte, oft lyrische Sprache“. Gedichte bestehen meist aus Versen und Strophen (siehe unten) und können nach einem Reimschema aufgebaut sein (siehe unten). Moderne Gedichtformen (z.B. Elfchen) sind jedoch häufig ohne Reim.

Gedichte behandeln die unterschiedlichsten Themen, welche verschiedenste Gefühle (Freude, Trauer, Nachdenklichkeit…) auslösen.

Die in dieser Stunde eingesetzten Gedichte sind in weitem Sinne dem Thema Sommer zuzuordnen.

Fachbegriffe zu Gedichten

Reim2
Unter „Reim“ versteht man im weiteren Sinn eine „Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang (z.B. gießt – grüßt), im engeren Sinn wird damit der „Gleichklang eines betonten Vokals und der ihm folgenden Laute bei verschiedenem Anlaut (z.B. Sand – Strand) bezeichnet.

Reimschemata3
Reimschemata beschreiben die Anordnung von Reimen innerhalb einer Strophe bzw. eines Gedichts. Zueinander passende Reime werden dabei jeweils mit gleichen Buchstaben bezeichnet.

In dieser Stunde bzw. Unterrichtseinheit sind folgende Reimschemata von Bedeutung:


• Paarreim: aabb

Beispiel:
a koffer koffer kindertragen
a flaschen taschen puppenwagen
b papa mama koffer kinder
b autokarte notlichtblinker

• Kreuzreim: abab

Beispiel:
a Ein Regenbogen
b komm und schau!
a rot und orange,
b gelb, grün und blau!

• Umfassender Reim: abba

Beispiel:
a Er geht mit mir und sagt kein Wort,
b macht jeden Unfug willig mit,
b stolziert wie ich mit langem Schritt
a und tollt dann mit mir fort.

Vers4
Mit Vers wird „in der Poesie eine Reihe metrisch gegliederter Rhythmen“ bezeichnet. Es ist üblich, in Gedichten je einen Vers in eine Zeile zu schreiben. Beispiel für einen Vers: Er geht mit mir und sagt kein Wort (siehe oben).

Strophe5
Eine Strophe in einem Gedicht ist eine metrische Einheit von Versen. Ein Gedicht besteht häufig aus mehreren Strophen. Die Unterteilung der Verse in Strophen erfolgt häufig nach dem Reimschema: Ist zum Beispiel ein Kreuzreim (abab) abgeschlossen, wird der nächste (cdcd) in die folgende Strophe gesetzt.

[....]


1 Vgl. Wikipedia

2 vgl. Wikipedia

3 vgl. Wikipedia

4 vgl. Wikipedia

5 vgl. Wikipedia


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