Die Eigenkapitalveränderungsrechnung und ihre bilanzanalytische Auswertung close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Veranstaltung: Seminar zur Externen Rechnungslegung
Institution/Hochschule: Universität Paderborn (Lehrstuhl für Rechnungswesen und Besteuerung)
Tags: Eigenkapitalveränderungsrechnung
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 32
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 132 KB
Archivnummer: V6304
ISBN (E-Book): 978-3-638-13908-3

Textauszug (computergeneriert)

Universität Paderborn
Lehrstuhl für Rechnungswesen und Besteuerung

Seminar zur Externen Rechnungslegung
im Sommersemester 2002
zu Themen aus:
„Neuere Entwicklungen in der Rechnungslegung“

Ausarbeitung zu dem Thema:
„Die Eigenkapitalveränderungsrechnung und
ihre bilanzanalytische Auswertung“

von
Andreas Krause

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis  ... III
Abbildungsverzeichnis  ... IV
Abstract  ... 1

1 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung im IAS-Abschluss  ... 3
1.1 Allgemeines ... 3
1.2 Darstellungsalternativen  ... 4
1.3 Funktionsweise  ... 5

2 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung gem. DRSC  ... 6
2.1 Besonderheiten ... 6
2.2 Klärung verwendeter Begriffe  ... 7
2.2.1 Erwirtschaftetes Eigenkapital  ... 7
2.2.2 Kumuliertes übriges Konzernergebnis  ... 7

3 Überblick über bilanzanalytische Möglichkeiten  ... 8

4 Korrektur des Jahresergebnisses  ... 9
4.1 Echte Neubewertung  ... 9
4.2 Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Korrekturen grundlegender Fehler ...  10
4.3 Konsequenz für die Bilanzanalyse  ... 10

5 Differenzierte Herleitung des bilanzanalytischen Eigenkapitals  ... 11
5.1 Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage  ... 11
5.2 Gewinnrücklage  ... 11
5.3 Fremdwährungsumrechnung ... 12
5.3.1 Fremdwährungstransaktionen ... 12
5.3.2 Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse im Konzernabschluss ... 12
5.4 Neubewertung des Sachanlagevermögens  ... 13
5.5 Marktbewertung von Wertpapieren ... 14
5.6 Rücklage für Cashflow-Hedges  ... 15
5.7 Zwischenergebnis  ... 15

6 Beispiel VW Konzern ... 16

Anhangverzeichnis  ... 18
Anhang ... 19
Literaturverzeichnis  ... 25

Abkürzungsverzeichnis

[...]

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Überblick über die Veränderungen des Konzerneigenkapitals ... 3
Abb. 2: Bilanzanalytisches Eigenkapital am Beispiel des VW Konzerns… ... 16

 

Abstract

Das Konzerneigenkapital wird traditionell durch das Jahresergebnis, die Zahlung von Dividenden sowie durch die Emission neuer Anteile verändert. Allerdings haben bei international tätigen Konzernen weitere erfolgsneutrale Verrechnungen an Bedeutung gewonnen, durch die das Konzerneigenkapital flexibler geworden ist und sich der Nachvollziehbarkeit durch den Investor entzieht. Hier sind im Wesentlichen die Bilanzierung von Finanzinstrumenten, die Neubewertung von Vermögenswerten und der Bereich der Währungsumrechnung zu nennen, deren Wertänderung teilweise direkt im Eigenkapital vollzogen wird. Abhilfe soll die Eigenkapitalveränderungsrechnung schaffen.
Aufgabe der Eigenkapitalveränderungsrechnung ist es, die gesamten Eigenkapitalveränderungen einer Berichtsperiode, das heißt sowohl die erfolgswirksamen, welche sich über die GuV ergeben, als auch die erfolgsneutralen, zu erfassen und dem Jahresabschlussadressaten deutlich erkennbar zu präsentieren.
Die vorliegende Arbeit beschreibt, wie die Eigenkapitalveränderungsrechnung nach den Vorstellungen des IASC und des DRSC aufgebaut ist. Der Schwerpunkt widmet sich der Fragestellung, ob und wie die Eigenkapitalveränderungsrechnung überhaupt Hilfestellung bei der Bilanzanalyse leisten kann.
Es zeigt sich, dass die Eigenkapitalveränderungsrechnung nur eingeschränkt die Bilanzanalyse des Jahresabschlusses unterstützt und zwar bei der Ermittlung des bilanzanalytischen Eigenkapitals sowie für die Berechnung des korrekten Jahresergebnisses gem. den Erfordernissen investitionstheoretischer Analyseinstrumente.
Ebenfalls kommt der Autor zu dem Schluss, dass eine sinnvoller Anwe ndung der Eigenkapitalveränderungsrechnung nur gegeben ist, wenn es sich um große Konzerne handelt, die in einem erheblichem Umfang Finanzinstrumente benutzen und die erfolgsneutralen Positionen ausführlich publizieren.

Abstract

Stockholders’ equity is changed traditionally by the net income, the dividend payout as well as the issuance of new shares. In international companies different bookings which do not affect the net income gained importance. Therefore the stockholders’ equity has become more flexible and escapes from the retracement by the investor. Essentially to be mentioned are changes in fair values of financial instruments, certain foreign currency translation gains and losses and property revaluations, whose value adjustments are recognised directly in equity. Help is provided by the statement of stockholders’ equity.
The main task of the statement of stockholders′ equity is to inform the investor clearly about the changes in equity within one reporting period.2 These changes include net income affecting ones (which are shown in the income statement) as well as income neutral changes.
This work describes the structure of the statement of stockholders’ equity according to the idea of the IASC and the DRSC. The focus is on the question if and how the statement of stockholders′ equity can contribute to the problem of balance sheet analysis.
It turns out that this part of the financial statement is only of limited usefulness when it comes to the calculation of the analytical equity as well as the determination of the right net income according to the requirements for instruments of investment theory.
Another result of this paper is that it makes sense to apply the statement of stockholders′ equity only to big companies that use financial instruments on a large scale and publish the income neutral positions in detail.

1 Die Eigenkapitalveränderungsrechnung im IAS-Abschluss

Im Hinblick auf die Harmonisierung der Rechnungslegung sieht die EUKommission ab dem Jahre 2005 für alle Konzernabschlüsse zwingend eine IAS-Bilanzierung vor. Ein Bestandteil des IAS-Abschlusses ist die Eigenkapitalveränderungsrechnung (statement of stockholders’ equity).
Da Literatur bezüglich der Interpretation dieser kaum vorhanden ist, schenken viele Bilanzleser der Eigenkapitalveränderungsrechnung kaum Beachtung. Somit erscheint es sinnvoll, sie genauer zu erläutern.

1.1 Allgemeines

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung ist seit 1997 ein Pflichtbestandteil des IAS-Abschlusses bzw. des Zwischenberichts3 und steht damit gleichrangig neben der Bilanz, der GuV, der Kapitalflussrechnung, der Segmentberichterstattung und dem Anhang.4 Die Einführung einer gesonderten Darstellung für den Bilanzleser war notwendig, um ihm die gesamte Veränderung des Eigenkapitals in einer Periode vor Augen zu führen.

[...]

1 Vgl. Achleitner, A.-K. / Gerbaulet, C. (1997): in: Siegwart, H. (Hrsg.), S. 90
2 See. Achleitner, A.-K. / Gerbaulet, C. (1997): in: Siegwart, H. (Hrsg.), P. 90

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/6304/