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Kinder und Medien- Medienerziehung im Informationszeitalter

Termpaper, 2006, 14 Pages
Author: Anonym
Subject: Psychology - Media Psychology

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 14
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V64197
ISBN (E-book): 978-3-638-57074-9

File size: 373 KB


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Berlin
Sozialpsychologie
2006


Kinder und Medien –
Medienerziehung im Informationszeitalter

 


Inhaltsverzeichnis:


1. Einleitung ...3

2. Die wichtigsten Begriffe zum Thema Medienerziehung ...4

2.1. Medium ...4
2.2. Massenmedien ...4
2.3. Medienpädagogik ...5
2.4. Medienerziehung und Mediendidaktik ...5
2.5. Medienkunde und Medienforschung ...5

3. Aufwachsen in der „Mediengesellschaft“ ...6

4. Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen ...6

5. Medienerziehung ...9

5.1. Medienerziehung im Elternhaus ...9
5.2. Medienerziehung im Kindergarten ...9
5.3. Medienerziehung in der Schule ...10
5.4. Ansätze der Medienerziehung ...11
5.5. Ziele der Medienerziehung ...12

6. Jugendmedienschutz ...12

7. Zusammenfassung und kritische Bewertung ...13

 


1. Einleitung

Wir leben heute im sogenannten Informationszeitalter. Der Austausch von Informationen erfolgt ausschließlich durch Kommunikation und Medien wie Fernsehen, Radio, Bücher und Zeitungen. Ich glaube kaum, dass sich der britische Ingenieur John Logie Baird im Jahre 1924 bewusst war, dass er das zukünftig einflussreichste Massenmedium erfunden hat, als ihm damals die Übertragung des ersten Fernsehbildes gelang. Heute sind in unserem Alltag nicht nur das Fernsehen, sondern alle Formen der Medien fest verankert und auch im Leben unserer „Kleinsten“ schon lange nicht mehr wegzudenken.

Eine erst kürzlich von mir erlebte Situation, bei welcher der kleine Sohn meiner Freundin (5 Jahre) mit den Worten: „Mama, ich will jetzt auch ins Internet“ seine Mutter vom Computer „ablösen“ wollte, zeigt deutlich die Selbstverständlichkeit der heutigen Generation im Umgang mit modernsten Medien. Dies alleine wäre bereits Grund genug für mich mal „genauer hinzusehen“ und sich mit dem Thema Medien und Kinder, sobald sich die Gelegenheit ergibt, auseinander zu setzen. Ein weiterer Bewegungsgrund zum Ausarbeiten dieser Arbeit war, dass meine Priorität eigentlich schon immer in einem sozialwissenschaftlichen Studium, beispielsweise im Bereich der Sozialpädagogik, lag. Somit habe ich besonderes Interesse an allen Themen die sich mit Kindern und Jugendlichen befassen.

Die nachfolgende Ausarbeitung behandelt also, wie gesagt, das Thema Kinder und Medien- unter besonderer Berücksichtigung der Fragestellungen: Wie sieht das Aufwachsen der heutigen „Mediengeneration“ aus? Wie stark werden Medien von Kindern und Jugendlichen genutzt? Wie vollzieht sich Medienerziehung in den einzelnen Bereichen? Welche medienpädagogischen Zielsetzungen gibt es? Diese Schwerpunkte werde ich nun mit Hilfe ausgewählter Literatur (siehe Literaturverzeichnis) bearbeiten und auswerten.


2. Die wichtigsten Begriffe zum Thema Medienerziehung

Bevor näher auf das eigentliche Thema der Medienerziehung eingegangen werden kann, ist es zunächst notwendig die bedeutendsten Begriffe in diesem Zusammenhang zu erläutern.


2.1. Medium

Ein Medium ist ein „Träger oder Vermittler von Informationen, Aussagen, Mitteilungen und Nachrichten“. Grundsätzlich lassen sich drei Arten von Medien unterscheiden:

1. Audiovisuelle Medien (Gesehenes abbilden)
Beispiele: Film, Fernsehen, Video
2. Auditive Medien (Worte, Töne, Geräusche übertragen)
Beispiele: Hörfunk, Kassette, Schallplatte, CD, MP3-Player
3. Visuelle Medien (Gedachtes aufschreiben und weiterreichen)
Beispiele: Brief, Buch, Presse
Ganz allgemein gesagt, sind Medien also „äußere Form und die Transportmittel von Aussagen oder Bedeutungen“.


2.2. Massenmedien

Massenmedien sind technische Hilfs- & Verbreitungsmittel, die selber Träger von Inhalten sind. Die Inhalte der Massenmedien sind wiederum keine Medien. Beispiele für Massenmedien sind Telefon, Fernsehen, Videorecorder, Radio, Film- und Fotokameras. Weiterhin sind Massenmedien auch technische Verbreitungsmittel, die durch ein institutionalisiertes Produktionssystem bestimmt sind, wie zum Beispiel Filmproduzenten, Radio- und Filmgesellschaften, Nachrichten- und Werbeagenturen aber auch Zeitungsverlage. Massenmedien sind ein alltäglicher Bestandteil des Tagesablaufes bei Kindern und Jugendlichen, wie die nachfolgenden Zahlen zeigen:

1. Visuelle Medien: Die durchschnittliche Lesedauer bei Kindern beträgt täglich ca. 20 Minuten, bei Jugendlichen ca. 40 Minuten.
2. Auditive Medien: Die Jugendlichen verbringen im Durchschnitt mehr als eine Stunde täglich mit Musik hören.
3. Audiovisuelle Medien: Für Kinder ist Fernsehen das beliebteste Medium. Die tägliche Sehdauer von Kindern beträgt ca. 1,5 Stunden- bei Jugendlichen ist sie mit ca. 3 Stunden sogar doppelt so hoch.


2.3. Medienpädagogik

Die Medienpädagogik wird üblicherweise als „übergeordnete Bezeichnung für alle pädagogisch orientierten Beschäftigungen in bezug auf Medien“ definiert. Grundsätzlich gliedert sich die Medienpädagogik vor allem in zwei Richtungen: der Mediendidaktik und der Medienerziehung. Aber auch die Medienforschung und Medienkunde sind wichtige Bestandteile der Medienpädagogik.

[...]


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