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Zum Konsum von Bio-Produkten

Termpaper, 2005, 14 Pages
Author: Sten Cudrig
Subject: Sociology - Consumption and Advertising

Details

Event: Einführung in die Umweltsoziologie
Institution/College: Martin Luther University (Institut für Soziologie)
Tags: Konsum, Bio-Produkten, Einführung, Umweltsoziologie
Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 14
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V66452
ISBN (E-book): 978-3-638-59043-3
ISBN (Book): 978-3-638-76802-3
File size: 209 KB

Abstract

In dieser Hausarbeit soll der Versuch unternommen werden, einen Überblick über das Konsumverhalten von Öko-Produkten zu geben. Da die zu diesem Thema existierende Literatur sehr umfangreich ist, kann diese Arbeit nur einen skizzenhaften Umriss darstellen, in dem dennoch die wichtigsten Komponenten eines ambivalenten Verbraucherverhaltens explizit aufgezeigt sein möchten. Hierbei soll sich primär auf Langzeitstudien von Fricke und Bruhn bezogen werden, die sich mit dem Nachfrageverhalten von Bio-Produkten befassen. Um Eingang in das Thema zu finden, erscheint es plausibel, zunächst zu klären wie ein „ökologisches Produkt“ definiert wird und was der Aufgabenbereich einer Konsumentensoziologie sein könnte.


Excerpt (computer-generated)

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Fachbereich Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften
Wintersemester 2004/2005

Einführung in die Umweltsoziologie

Hausarbeit im Bereich Mikrosoziologie

Zum Konsum von Bio-Produkten

vorgelegt von:

Sten Cudrig

Diplom Soziologie
4. Semester

 

 

Inhaltsverzeichnis 1

1. Einleitung 2
1.1. Gegenstandsbereich der Konsumentensoziologie 2
1.2. Das ökologische Produkt und die Gefahr des Missbrauchs 3

2. Konsumententypologie 4
2.1. Motive des Konsumentenverhaltens 6
2.1.1. Konsumpräferenz nach Geschlecht und Alter 8
2.2. Zahlungsbereitschaft 9

3. Werthaltungen 10

  • Systemvertrauen: 10
  • Systemkritik: 10

4. Ausblick und Resümee 12

Literaturverzeichnis 13

 

 

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit soll der Versuch unternommen werden, einen Überblick über das Konsumverhalten von Öko-Produkten zu geben. Da die zu diesem Thema existierende Literatur sehr umfangreich ist, kann diese Arbeit nur einen skizzenhaften Umriss darstellen, in dem dennoch die wichtigsten Komponenten eines ambivalenten Verbraucherverhaltens explizit aufgezeigt sein möchten. Hierbei soll sich primär auf Langzeitstudien von Fricke und Bruhn bezogen werden, die sich mit dem Nachfrageverhalten von Bio-Produkten befassen.

Um Eingang in das Thema zu finden, erscheint es plausibel, zunächst zu klären wie ein "öko- logisches Produkt" definiert wird und was der Aufgabenbereich einer Konsumentensoziologie sein könnte.

1.1. Gegenstandsbereich der Konsumentensoziologie

Eine erste Definition lässt sich bei Hillmann finden. Danach befasst sich die Konsumentensoziologie mit der Abhängigkeit des Konsumentenverhaltens einzelner Personen oder bestimmter Gruppen von einer geschlossenen wandelbaren Umwelt (Hillmann 1994: 440).

Des Weiteren stellt er fest, dass die Konsumentensoziologie die soziokulturellen Determinanten (Bestimmungsgründe) des tatsächlichen Konsumentenverhaltens erforscht (ebd.: 440).
Demzufolge möchte eine solche Soziologie das Konsumverhalten der Verbraucher zu be- stimmten Produkten, hier zu Produkten der Lebensmittelpalette, erforschen.

Etwas ausführlicher wird die Studie "Analyse der Nachfrage nach Bio-Produkten" von Plöger, Fricke und von Alvensleben: 


"Die Erfassung und Analyse der Einstellungen zum Produktbereich soll Aufschluß über die Beziehungen zwischen der Nachfrage nach alternativen Lebensmitteln und dem Einstellungsprofil der Verbraucher geben. Die sich hieraus ergeben- den Aussagen bieten einen Ansatzpunkt zur Kennzeichnung und Erklärung des Nachfrageverhaltens" (Plöger et al. 1993: 27).

1.2. Das ökologische Produkt und die Gefahr des Missbrauchs

In der Literatur werden Produkte bisher relativ einvernehmlich dann als "ökologisch" be- zeichnet, wenn sie bei der Nutzung, Distribution, Produktion und Entsorgung, geringere Umweltbelastungen verursachen, als Substitutionsprodukte, die einen ähnlichen Gebrauchsnutzen aufweisen. Demgemäß stellt es sich auch bei der Argumentation von Töpfer dar, nach der von einem ökologischen Produkt gesprochen werden kann, "wenn es gegenüber einem herkömmlichen Produkt den gleichen Gebrauchsnutzen erfüllt, aber bei der Herstellung, Verwendung und Vernichtung eine geringere Umweltbelastung hervorruft" (Töpfer 1985: 242).

Allerdings sollte man in diesem Zusammenhang auch auf die Gefahr des "Trittbrettfahrens"
verweisen. Seit den 80er Jahren erfahren Öko-, respektive Bio-Produkte, eine bis zum heutigen Datum, wachsende Resonanz. Doch weist Dierkes bereits 1988 darauf hin: 


"Da diese und ähnliche Produktbezeichnungen rechtlich nicht geschützt sind, ist jedoch zu befürchten, daß sich mit der wachsenden Nachfrage auch Hersteller auf den Markt begeben, die auf zweifelhafter Grundlage ihre Produkte als umweltschonend ausweisen. Dies könnte langfristig zu erheblicher Verwirrung beim Verbraucher und zu Rückschlägen führen" (Dierkes et al. 1988:138).

2. Konsumententypologie

[....]


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