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Bildungsdiskurs im Wandel der Zeit

Termpaper, 2004, 11 Pages
Author: Nils Prinz
Subject: Pedagogy - History of Pedagogy

Details

Event: Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
Institution/College: University of Hamburg (Fachbereich Erziehungswissenschaften)
Tags: Bildungsdiskurs, Wandel, Zeit, Grundbegriffe, Erziehungswissenschaft
Category: Termpaper
Year: 2004
Pages: 11
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V68056
ISBN (E-book): 978-3-638-60626-4

File size: 93 KB
Notes :
Der Bildungsdiskurs der Gegenwart spiegelt eindrucksvoll den aktuellen Kontext der Globalisierung wieder, die den Hintergrund zu vielen derzeitigen Konflikte liefert. Die heutige bildungspolitische Kontroverse wird geführt von den Vertretern einer emanzipatorischen Bildungstheorie, und den Verfechtern einer Bildung, die den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechend ausbilden möchte.



Excerpt (computer-generated)

Universität Hamburg; Fachbereich Erziehungswissenschaften
Seminar: Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft
Sommersemester 2004

Bildungsdiskurs im Wandel der Zeit

von: Nils Prinz

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Gang der Untersuchung  1

2 Struktur des Gegenstandes  1

2.1 Die sachliche Dimension  1
2.2 Die zeitliche Dimension  2
2.3 Die soziale Dimension  2
2.4 Die wissenschaftliche Dimension  2
2.5 Die autobiografische Dimension  3

3 Historisches zum Bildungsbegriffs in Europa  3

4 Bildungskonzepte und Theoriengeschichte  4

4.1 Autonomie  4

4.1.1 Leibniz  4
4.1.2 Kant  4
4.1.3 Humboldt  4

4.2 Kategorialer Bildungsbegriff  5
4.3 Materialer Bildungsbegriff  5
4.4 Formaler Bildungsbegriff  5

5 Fortschritt oder Verfall des Gebildeten  6

5.1 Fortschritt  6
5.2 Verfall  6
5.3 Geschichtlichkeit der Bildungstheorien  7

6 Resümee  8

Literaturverzeichnis



 

1 Einleitung und Gang der Untersuchung

Der Begriff der Bildung ist im Prozess der Geschichte einem ständigen Wandel unterworfen. Die Bedeutung dieses Begriffes und die Handlungsweisung, die ihm innewohnt, spiegelt immer auch die besonderen Konflikte und Arbeitswelten wieder, die bestimmend auf jedes Zeitalter wirken. Dieser Zusammenhang soll exemplarisch, anhand einer Präsentation der europäischen Bildungsgeschichte bewiesen werden.

Diese Untersuchung beginnt mit der Bestimmung seines Gegenstands, der Bildung. Hierauf folgt eine kurze Zusammenfassung der europäischen Geschichte, innerhalb der sich der Bildungsbegriff entwickelte. Die Entwicklung der Bildungskonzepte wird im Folgenden dargestellt und endet in einem Kommentar zur Geschichtlichkeit der Bildungstheorien von Erich Weniger. Den Schluss bildet ein kurzes Resümee mit Blick auf den heutigen Bildungsdiskurs.

2 Struktur des Gegenstandes

Übereinstimmung darüber, was Bildung denn nun ist, gibt es nicht. Aber es können formal fünf Dimensionen des Bildungsbegriffs unterschieden werden, in denen sich der Diskurs über Bildung fast regelmäßig vollzieht.1

2.1 Die sachliche Dimension

Die sachliche Dimension befasst sich mit der Differenz von Bildungsinhalt und Bildungsgehalt und beschreibt die Diskussion, ob und welche Kenntnisse und Fähigkeiten einem bestimmten Lernstoff inhärent sind, und über ihren Inhalt hinaus bildend wirken.2 Der Gegenstand der Syntax bietet hierfür ein erhellendes Beispiel, denn es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Erlernen der Grammatik, und der Bewältigung mehrdimensionaler Aufgaben. Die Grammatik stellt ein spezielles Ordnungssystem dar, und vermittelt die Fähigkeit Systeme zu erstellen und zu strukturieren.3 In ähnlicher Weise steigert das Üben wissenschaftlicher Arbeitsmethoden die Fähigkeit, Erkenntnisse durch Argumente zu stützen, Urteile zu begründen, Tatsachenerhebungen von Werturteilen zu trennen u.a.m.4

2.2 Die zeitliche Dimension

Bildung braucht Geschichte.5 Die Kenntnis geschichtlicher Epochen, im Besonderen von Zeiten großer Umwälzungen, wie Revolutionen, und ihre Bedeutung für den weiteren Verlauf der Geschichte, ist ein tragender Relieffeiler persönlicher Bildung. Das Wissen von Ideen und Weltbildern, und der Kontext indem sie entstanden und sich weiterentwickelten, tragen dazu bei größere Zusammenhänge zu erkennen und liefern einen Einblick in historische Hintergründe, die ein umfassendes Verständnis fördern.

2.3 Die soziale Dimension

[...]


1 Vgl. Langewand (1994), S.74.

2 Vgl. Langewand (1994), S.75.

3 Vgl. Müller-Michaels (1996), S.38.

4 Vgl. Müller-Michaels (1996), S.40.

5 Langewand (1994), S.74.


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