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Autor: Daniela Kilper-Welz
Fach: Soziologie - Kinder und Jugend
Details
Institution/Hochschule: Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Volkskunde und Ethnologie)
Tags: Jugend, Drogenkonsum, Jugendkulturen, Jahrhundert
Jahr: 2001
Seiten: 24
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 216 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-14307-3
ISBN (Buch): 978-3-638-74193-4
Zusammenfassung / Abstract
Die berauschende Wirkung von Drogen ist dem Menschen schon sehr lange bekannt. Der Konsum pflanzlicher Drogen durch den Menschen lässt sich auf eine Zeit von mindestens 10.000 Jahren v. Chr. zurückbestimmen. Sie wurden als Rauschmittel, Heil- und Schlafmittel, sowie als Zaubermittel und auch als Gift genutzt und meist bei magischen, kultischen oder religiösen Ereignissen eingesetzt. Heute muss man kein Pflanzenkenner mehr sein, um sich Rauschmittel zu beschaffen. Längst werden diese in großen Mengen industriell und künstlich hergestellt und verkauft. Dieses Buch untersucht, warum gerade junge Menschen heutzutage zu Drogen greifen, und inwieweit der Drogenkonsum Jugendlicher kulturell oder individuell bedingt ist.
Textauszug (computergeneriert)
Jugend und Drogenkonsum
Verfasserin: Daniela Welz
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Jugendliche und Drogenkonsum
1. Definition des Drogenbegriffs
1.1 Der medizinische Drogenbegriff
1.2 Der juristische Drogenbegriff
1.2.1 Legale Drogen
1.2.2 Illegale Drogen
2. Der Zugang Jugendlicher zu den Drogen
2.1 Schule und Clique
2.2 Weitere Beschaffungsmöglichkeiten
3. Jugendliche als Drogenkonsumenten
3.1 Antezedenzien der Initiation
3.1.1 Familiäre Hintergründe
3.1.2 Entwicklungspsychologische Hintergründe
3.1.3 Subkulturelle Bedingung: Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene
4. Ecstasy - verharmloste Partydroge?
4.1 Definition
4.2 Leichter Zugang
4.3 Wirkung und Risiken
4.3.1 Unmittelbare Wirkung
4.3.2 Nebenwirkungen und Risiken
4.3.3 Langzeitwirkung und -Gefahren
5. Drogen- und Suchtbericht 1999
5.1 Legale Drogen
5.2 Illegale Drogen
6. Präventionsmöglichkeiten
6.1 Elternhaus
6.2 Schule
III. Schlussgedanke
Literaturverzeichnis
I. Einleitung
Die berauschende Wirkung von Drogen ist dem Menschen schon sehr lange bekannt. Der Konsum pflanzlicher Drogen durch den Menschen lässt sich auf eine Zeit von mindestens 10.000 Jahren v. Chr. zurückbestimmen. Sie wurden als Rauschmittel, Heil- und Schlafmittel, sowie als Zaubermittel und auch als Gift genutzt und meist bei magischen, kultischen oder religiösen Ereignissen eingesetzt.
Heute muss man kein Pflanzenkenner mehr sein, um sich Rauschmittel zu beschaffen. Längst werden diese in großen Mengen in vielen Ländern der Welt, sowohl legal als auch illegal, industriell und künstlich hergestellt und verkauft.
Im folgenden soll untersucht werden, warum gerade junge Menschen heutzutage zu Drogen greifen, und inwieweit der Drogenkonsum Jugendlicher kulturell oder individuell bedingt ist.
II. Jugendliche und Drogenkonsum
1. Definition des Drogenbegriffs
1.1 Der medizinische Drogenbegriff
Als Drogen werden in der Medizin all diejenigen Substanzen bezeichnet, die auf die Psyche wirken und psychische Prozesse beeinflussen, d.h. eine psychotrope Wirkung haben. Sie wirken auf das Zentralnervensystem des Konsumenten ein und rufen somit Stimmungs-, Gefühls- und Wahrnehmungsveränderungen hervor, die vom Normalzustand abweichen und Missbrauch und Abhängigkeit bewirken können. Als psychotrope Substanzen werden bezeichnet: Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Sedativa oder Hypnotika, Kokain, Stimulanzien einschließlich Koffein, Halluzinogene, Tabak und flüchtige Lösungsmittel.
1.2 Der juristische Drogenbegriff
Der juristische Drogenbegriff basiert in der Bundesrepublik Deutschland rechtlich auf dem Betäubungsmittelgesetz vom 28.07.1981. Darin ist festgelegt, welche Drogen als legal und welche als illegal angesehen werden müssen.
1.2.1 Legale Drogen
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