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Autor: Stephanie Kurmes
Fach: Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Details
Institution/Hochschule: Freie Universität Berlin (Publizistik und Kommunikationswissenschaften)
Tags: Analyse, Magazinbeitrages, Magazinreihe, Forum, Europäer, Medienseminar, Fernsehen, Wintersemester
Jahr: 2006
Seiten: 33
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 302 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-61082-7
ISBN (Buch): 978-3-638-67283-2
Zusammenfassung / Abstract
Das Fernsehen ist in unserer Gesellschaft seit langem zum Massenmedium geworden. Es begleitet uns Tag täglich, sei es durch gezielte Nutzung oder nur als Begleitmedium. Was unsere Sinne wahrnehmen reflektieren wir oft nicht im Detail, sondern erleben das Dargestellte als ein zusammengehörendes Ganzes. Wie jedoch wirken Bilder auf uns? Welchen Effekt hat der Ton auf unsere Wahrnehmung? Was rufen bestimmte Darstellungen in uns hervor? Die Analyse des Magazinbeitrages „Ich möchte berühmt sein“ beschäftigt sich hierbei nicht nur mit der Brisanz dieses Thematik, sondern greift neben den strukturellen Merkmalen auf die Bild- und Filmsprache, das Bild- Tonverhältnis, die Dramaturgie sowie die Umsetzung der journalistischen Idee zurück. Durch die Untersuchung der einzelnen Ebenen erklärt sich ein Gesamtbild, das bei genauerem Hinsehen einen ganz neuen Betrachtungshorizont eröffnet.
Textauszug (computergeneriert)
Freie Universität Berlin, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Hauptseminar: Medienseminar Fernsehen
Wintersemester 2005 / 2006, 6. Fachsemester
Analyse eines Magazinbeitrages: " Ich möchte berühmt sein"
von: Stephanie Kurmes
INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 3
2. PROTOKOLLIERUNG 5
2.1. STRUKTURPROTOKOLL DER SENDUNG 5
2.2. FEINPROTOKOLL 6
2.3. SEQUENZPROTOKOLL 12
3. ANALYSE DES VISUELLEN 12
3.1. DIE BILDSPRACHE 12
3.2. FILMSPRACHE 16
3.3. TON, SPRACHE UND VERSTÄNDLICHKEIT 19
3.4. BILD- TONVERHÄLTNIS 22
4. INHALTSANALYSE 26
4.1. JOURNALISTISCHE IDEE 26
4.2. DRAMATURGIE 28
4.3. UMSETZUNG 30
5. FAZIT 31
LITERATUR
1. EINLEITUNG
Thema dieser Hausarbeit ist die qualitative und quantitative Analyse eines Magazinbeitrages. Ich habe mich primär für diese Analysevariante entschieden, da eine hermeneutische Betrachtung immer zeitgebunden sowie von den Erfahrungen und dem Wissenstand des Analysten abhängig ist. Natürlich soll dieser Untersuchungsstandpunkt nicht völlig außen vor gelassen werden, aber meinen Schwerpunkt lege ich mehr auf den wissenschaftlichen Bereich. Meinen ausgewählten Beitrag „Ich möchte berühmt sein“ habe ich aus der Magazinreihe Forum der Europäer. Diese Sendereihe wird auf dem Programm Arte ausgestrahlt. Was mich an diesem Beitrag sehr angesprochen hat, war die internationale Betrachtung der gleichen gesellschaftlichen Phänomene. Insbesondere die Diskussionsrunden, in denen die Beiträge eingebettet wurden, waren sehr aufschlussreich in Bezug auf die philosophische und ethische Sicht in der Frage nach dem Wunsch der Berühmtheit.
Der Beitrag wirkt auf den ersten Blick relativ einfach strukturiert und im Gegensatz zu der Rahmendiskussion nicht sehr aussagekräftig. Ziel des Beitrages, so scheint es, soll die Sensibilisierung des Zuschauers sein, was das Geschäft mit dem Wunsch nach Berühmtheit betrifft. Dieses Ziel scheint mir jedoch nicht erreicht. Um diesen Beitrag aber genauer beurteilen zu können, muss man seine Sprache kennen. Bilder, Ton, Kameraführung, Montage sowie die geschichtliche Dramaturgie sind entscheidend für den Gesamteindruck. Erst durch eine differenzierte Betrachtungsweise der Einzelteile wird eine Bewertung des Gesamten überhaupt erst möglich, sowie die Lokalisierung von Schwachstellen und Fehlern. Beim Ansehen reflektieren wir oft nicht, sondern wir erleben das Gezeigte als eine einheitliche Ganzheit und tauchen dabei in die Welt der bewegten Bilder und Sounds ein. Auf dieser Ebene erleben wir den Film ganz subjektiv und unserem Erfahrungshorizont entsprechend. Sobald wir anfangen uns Fragen zu stellen, zerbricht diese Ganzheit. Entscheidend ist nun, dass gefragt wird, was die Inhalte bedeuten und worin der Sinn dieser Bedeutung zu suchen ist. Stimmt der Ton mit dem gezeigten Bild überein? Wie sind die einzelnen Szenen zusammen geschnitten und wie effektiv ist die Kameraführung in Bezug auf die Dramaturgie?
Ziel dieser Hausarbeit ist es zuerst einen allgemeinen Überblick über den Magazinbeitrag zu bekommen. Dies geschieht in Form des Struktur-, Fein- und Sequenzprotokolls. Aus ihnen erschließt sich eine Übersicht über den Ablauf, die Struktur und den Inhalt. Auf der nächsten Ebene werde ich die Bildsprache in Bezug auf die Einstellungsgrößen und die Bildkomposition untersuchen, denn die Bildsprache ist ein grundlegender Faktor für die Wirkung des Beitrages. Anschließend folgt eine Analyse der Sprache und Verständlichkeit, um Aussagen über das Bild-/ Tonverhältnis machen zu können.
Schließlich soll durch eine Inhaltsanalyse die Untersuchung der Filmischen Idee und ihrer Verwirklichung untersucht werden, um festzustellen, ob sich ein roter Faden erkennen lässt und ob die gewählte Umsetzung im Magazinbeitrag sinnvoll war.
Abschließend soll im Resümee eine Beurteilung der benannten Untersuchungspunkte erfolgen, sowie eine Erklärung warum der Eindruck entsteht, dass die Kernaussage eher latent und weniger präzise wirkt.
2. PROTOKOLLIERUNG
2.1. STRUKTURPROTOKOLL DER SENDUNG
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