Internetbasierte Beschaffungsanwendungen (E-Procurement)

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Details

Titel: Internetbasierte Beschaffungsanwendungen (E-Procurement)
Autor: Vera Vockerodt
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Kolloquium E-Commerce
Institution/Hochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2001
Seiten: 17
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 158 KB
Archivnummer: V7229
ISBN (E-Book): 978-3-638-14549-7
ISBN (Buch): 978-3-638-77101-6

Zusammenfassung / Abstract

Die Entwicklungen in der Internetökonomie auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationstechnologien schreiten laufend voran. Durch die weltweite Vernetzung über das WWW verlieren Standortfaktoren zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen durch ihre Websites globale Präsenz erlangen. Dies führt zum Abbau von Markteintrittsbarrieren und somit zu einer Verschärfung der Konkurrenzsituation auf den Märkten. Während die Markttransparenz durch weltweite Suchfunktionen und Vergleichsmöglichkeiten steigt, nimmt die Marktkomplexität durch neue Unternehmensformen, Produkte und Dienstleistungen extrem zu. Durch diese veränderten Bedingungen stehen Unternehmen neuen Herausforderungen gegenüber. Es eröffnen sich neue Mittel und Wege, Handel über das Internet in Form von E-Commerce zu betreiben. Dies umfasst im B2B-Bereich (d.h. Business to Business) nicht nur den Verkauf sondern auch die Beschaffung von Gütern mit Hilfe des WWW. Das E-Procurement (auch eProcurement bzw. electronic Procurement) umfasst die elektronische Beschaffung von Waren und Dienstleistungen mit Hilfe der Internet-Technologie. Grundsätzlich können internetbasierte Systeme in allen Phasen des Beschaffungsprozesses eingegliedert werden. Das Internet kann auch bereits vor der eigentlichen Bestellabwicklung unterstützend bei der Bedarfsermittlung und Lieferantenauswahl eingesetzt werden.

Textauszug (computergeneriert)

Internetbasierte Beschaffungsanwendungen
(E-Procurement)

Hausarbeit für das Kolloquium Electronic Commerce
am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Hannover

vorgelegt von
Vera Vockerodt
WS 2001/02

 

Inhalt

Inhalt  ... 1
Abkürzungsverzeichnis ... 3
Abbildungsverzeichnis ... 3

1 Einleitung  ... 4


1.1 Trend der Internetökonomie  ... 4
1.2 Grundlagen des E-Procurements ... 4
1.3 Einsatzmöglichkeiten des E-Procurements  ... 6

2 Ausprägungen von E-Procurementlösungen  ... 7


2.1 Sell-Side-Catalogues  ... 7
2.2 Buy-Side-Catalogues ... 8
2.3 Elektronische Marktplätze ... 9

3 Herausforderungen und Chancen des E-Procurements ... 10


3.1 Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen ... 10
3.2 Dezentralisierung des Einkaufs ... 11
3.3 Betriebliche Organisation ... 12
3.4 Berechtigungskonzept  ... 13
3.5 Schnittstellenproblematik  ... 13
3.6 Katalogstandard  ... 14
3.7 Zahlungsverkehr ... 14
3.7.1 Gutschriftverfahren ... 14
3.7.2 Purchasing Card  ... 15

4 Beurteilung und Ausblick ... 15

Literaturverzeichnis  ... 16

Abkürzungsverzeichnis

B2B Business to Business
BME Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf, Logistik
DPS Desktop Purchasing System
ERP-System Enterprise Resource Planning System
etc. et cetera
ggf. gegebenenfalls
i.d.R. in der Regel
IT Informationstechnologie
o. g. oben genannte/n
OBI open buying on the internet
u. U. unter Umständen
WWW world wide net
XML Extended Markup Language
z. B. zum Beispiel

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Operativer Beschaffungsprozess  ... 4
Abbildung 2: A-, B- und C-Güter ... 5
Abbildung 3: Einsatz des Electronic Procurement  ... 6
Abbildung 4: Anbieterorientiertes Modell  ... 7
Abbildung 5: Käuferorientiertes Modell ... 8
Abbildung 6: Elektronischer Marktplatz ... 9
Abbildung 7: Verkürzung des Beschaffungsprozesses durch E-Procurement ... 11

1 Einleitung
1.1 Trend der Internetökonomie1

Die Entwicklungen in der Internetökonomie auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationstechnologien schreiten laufend voran. Durch die weltweite Vernetzung über das WWW verlieren Standortfaktoren zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen durch ihre Websites globale Präsenz erlangen. Dies führt zum Abbau von Markteintrittsbarrieren und somit zu einer Verschärfung der Konkurrenzsituation auf den Märkten. Während die Markttransparenz durch weltweite Suchfunktionen und Vergleichsmöglichkeiten steigt, nimmt die Marktkomplexität durch neue Unternehmensformen, Produkte und Dienstleistungen extrem zu. Durch diese veränderten Bedingungen stehen Unternehmen neuen Herausforderungen gegenüber. Es eröffnen sich neue Mittel und Wege, Handel über das Internet in Form von ECommerce zu betreiben. Dies umfasst im B2B-Bereich (d.h. Business to Business) nicht nur den Verkauf sondern auch die Beschaffung von Gütern mit Hilfe des WWW.

1.2 Grundlagen des E-Procurements

Das E-Procurement (auch eProcurement bzw. electronic Procurement) umfasst die „elektronische Beschaffung von Waren und Dienstleistungen mittels Internet- Technologie“2. Grundsätzlich können internetbasierte Systeme in allen Phasen des Beschaffungsprozesses eingegliedert werden. Dieser setzt sich i. d. R. aus den wie in Abbildung 1 dargestellten Prozessschritten zusammen:

[Abbildung in dieser Online-Vorschau nicht enthalten]

Abbildung 1: Operativer Beschaffungsprozess3

Das Internet kann bereits vor der eigentlichen Bestellabwicklung unterstützend bei der Bedarfsermittlung und Lieferantenauswahl eingesetzt werden, da es weltweite

Suchmöglichkeiten und umfangreiche Informationsbestände bietet.4 Dabei lässt sich E-Procurement für die Beschaffung sämtlicher Güter einsetzen, allerdings ist aufgrund der spezifischen Produkteigenschaften nicht jedes Gut in gleicher Weise für das E-Procurement geeignet. Anhand verschiedener Produkteigenschaften und Charakteristika lassen sich die zu beschaffenden Güter in A-, B- und C-Teile untergliedern. Abbildung 2 zeigt eine kostenorientierte Unterteilung in A-, B- und C-Teile.

[Abbildung in dieser Online-Vorschau nicht enthalten]

Abbildung 2: A-, B- und C-Güter5

A- und B-Teile zeichnen sich durch einen hohen Anteil am Beschaffungsvolumen aus und gehen direkt in die Produktion ein. Besonders A-Teile weisen einen großen strategischen Bezug und hohen Einzelbestellwert auf und bergen somit ein großes Kaufrisiko.6 C-Teile zählen zum täglichen Bedarf, gehen aber nicht in die vom Unternehmen selbst hergestellten Endprodukte ein. Sie sind im wesentlichen durch hohe Bestellfrequenz, geringen Einzelwert, niedriges Beschaffungsrisiko und hohen Standardisierungsgrad gekennzeichnet.7 Sie werden auch als indirekte oder MROGüter (Maintenance, Repair, Operating) bezeichnet.8 Wie in Abbildung   dargestellt, übersteigen die Kosten der Beschaffung von C-Teilen oftmals den eigentlichen Einkaufspreis. Hieraus ergeben sich Einsparungspotenziale, die bisher unterschätzt wurden.

1.3 Einsatzmöglichkeiten des E-Procurements

[...]

1 Vgl.: WIRTZ, B. W.: Electronic Business. Wiesbaden 2000
2 Vgl.: SCHÄFER, H., SCHÄFER, B.: Einkaufsdienstleistungen via Internet. Köln 2001, S. 167
3 Vgl.: HARTMANN, D. R.: Wettbewerbsvorteile durch Electronic Procurement. In: BOGASCHEWSKY, R.
(Hrsg.): Elektronischer Einkauf. Gernsbach 1999, S. 46
4 Vgl.: BLOCK, C. H.: Professionell einkaufen mit dem Internet. München 2001, S. 82
5 In Anlehnung an: HOHAUS, W.: Zehn vor zwölf für den Einkauf. http://www.competence-site.de (hohaus.
pdf) Erstellt am 29.01.2001
6 Vgl.: MÖHRSTÄDT, D. G.; BOGNER, P., PAXIAN, S.: Electronic Procurement. Stuttgart 2001, S. 12
7 Vgl.: ebenda S. 10
8 Vgl.: DOLMETSCH, R.: eProcurement. München 2000, S. 9

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