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Generationsbeziehungen und Generationskonflikte

Subtitle: Problemaufriss des Zusammenlebens zwischen "Jung" und "Alt" in der heutigen Gesellschaft

Scholary Paper (Seminar), 2007, 20 Pages
Author: Simone Strasser
Subject: Pedagogy - General

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2007
Pages: 20
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V76326
ISBN (E-book): 978-3-638-80551-3

File size: 142 KB

Abstract

Die folgende Arbeit wird sich mit „Generationsbeziehungen und Generationskonflikten“ beschäftigen: Nachdem wesentliche Begrifflichkeiten geklärt werden, wird ein Problemaufriss der „Generationskonflikte“ gegeben. Auf die „Generationsbeziehungen“ sowie auf die „Bedeutung der Großeltern“ wird in dieser Arbeit ebenfalls näher Bezug genommen. Gerade die Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkinder erscheint als eine wesentlich zu bearbeitende Thematik, da es heute außer dieser Beziehung wenig Begegnungsfelder zwischen „Jung“ und Alt“ gibt.Da die Auflösung des „Mehrgenerationenhaushaltes“ verschiedene Ursachen hat, möchte ich ein Kapitel mit einem „praktischen Beispiel“ einer 81- Jährigen Frau versehen, um aufzuzeigen, dass ein Zusammenleben von Jung und Alt auch heute noch möglich ist........


Excerpt (computer-generated)

Generationsbeziehungen und Generationskonflikte
Problemaufriss des Zusammenlebens zwischen "Jung" und "Alt" in der heutigen Gesellschaft

von

Simone Strasser

2007

 


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung 2

2.) Definition „Generation“ 2

3.) Problemstellung: Generationskonflikte 4

4.) Generationsdynamik 7

5.) Generationsbeziehungen 8

6.) Beispiel eines funktionierenden Dreigenerationenhaushaltes 11

7.) Zur Entstehung von Generationskonflikten 13

7.1 Altersbilder 15
7.2 Die Bedeutung der Großeltern für die Enkelkinder 16

8.) Schlusswort 17

9.) Literaturverzeichnis 18





1.) Einleitung

Die folgende Arbeit wird sich mit „Generationsbeziehungen und Generationskonflikten“ beschäftigen: Nachdem wesentliche Begrifflichkeiten geklärt werden, wird ein Problemaufriss der „Generationskonflikte“ gegeben. Auf die „Generationsbeziehungen“ sowie auf die „Bedeutung der Großeltern“ wird in dieser Arbeit ebenfalls näher Bezug genommen. Gerade die Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkinder erscheint als eine wesentlich zu bearbeitende Thematik, da es heute außer dieser Beziehung wenig Begegnungsfelder zwischen „Jung“ und Alt“ gibt. Da die Auflösung des „Mehrgenerationenhaushaltes“ verschiedene Ursachen hat, möchte ich ein Kapitel mit einem „praktischen Beispiel“ einer 81-jährigen Frau versehen, um aufzuzeigen, dass ein Zusammenleben von Jung und Alt auch heute noch möglich ist – sofern bestimmte Punkte, welche hier aufgezeigt werden, bedacht werden. Vorerst jedoch möchte ich mich der Klärung zentraler Begriffe widmen:

2.) Definition „Generation“

Der Begriff „Generation“ hat mehre Bedeutungen und kann nicht in einem Merksatz erklärt werden. Daher möchte ich im folgenden Kapitel einige Ansätze des Begriffes erläutern: Böhnisch und Blanc beschreiben den Begriff „Generation“ im Buch „Die Generationenfalle“ wie folgt:“ Generationen sind die Zeitbahnen der Lebensalter. In ihnen erleben wir uns in der gesellschaftlichen Zeit, aus ihnen heraus verhalten wir uns anderen gegenüber als den in einer anderen Zeit Aufgewachsenen. Die Anderen sind die Jüngeren und Älteren, mit denen wir die Gegenwart teilen, die aber diese Gegenwart anders erleben als wir. (ebd., 1989, S. 7)

Rosenmayr erkennt im Begriff „Generation“ drei wesentliche Sinngehalte:
- Eine Generation ist davon gekennzeichnet, dass eine Gesamtheit von Menschen, zu einer bestimmten Zeit aufwachsen und leben. Aus diesem Grund erfahren diese Menschen auch die gleichen einwirkenden Erfahrungen im Leben. (vgl. Rosenmayr zit. nach Dilthey (1875); 1993; S. 11)
- Im zweiten Punkt beschreibt der Autor eine Generation als eine „Abstammung in Sippe und Familie“, was aus der lateinischen Wurzel – wo die „generatio“ als Hervorbringung übersetzt wird, entstammt. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von einer „Abstammungsgeneration“. (vgl. Rosenmayr, 1993, S. 12) Die Definition „generatio“ verweist aber auch auf die Zeugungsfähigkeit und auf die Geschlechterfolge:“ Leben werde immer neu gezeugt und dem einzelnen eine Position im geschichtlichen Ablauf zugewiesen. (…)“ (Lüscher, 1993, S. 18)
- Zuletzt wird die Generation bei ihm als „Polarisierung von Interessen altersmäßiger Großgruppen“ beschrieben, „die politische Diskussionen über Pensionsgerechtigkeit führen und einander wechselseitig die Ressourcen absprechen möchten.“ (ebd., 1993, S. 12) Dieser Typus wird als „Interessenskonstituierte Altersgruppierung bzw. Alterszuweisung“ (ebd.) deklariert.
Wenn man im Alltag den Begriff „Generation“ ausspricht, werden zumeist jüngere und ältere Menschen gemeint die entweder zur gleichen Familie, oder aber auch zur selben Gesellschaft oder Organisation gehören, jedoch aufgrund des unterschiedlichen Alters andere Aufgaben, Pflichten und Rechte übernehmen. (vgl. Lüscher, 1993, S. 18)

Francois Höpflinger führt an, dass es von Bedeutung wäre, zwischen „Generationsbeziehungen“ einerseits und „Generationsverhältnissen“ andererseits zu unterscheiden:“ Der Begriff Generationsbeziehungen wird dabei auf die beobachtbaren Folgen sozialer Interaktionen zwischen Angehörigen verschiedener, in der Regel familial definierter Generationen beschränkt. Der Begriff Generationsverhältnisse soll dagegen die für die Beteiligten nicht unmittelbar erfahrbaren, im wesentlichen durch Institutionen des Sozialstaats vermittelten Zusammenhänge zwischen den Lebenslagen und kollektiven Schicksalen unterschiedlicher Altersklassen oder Kohorten bezeichnen.“ (Höpflinger zit. nach Kaufmann (1993), 1997, S. 9)

Da mit dieser kurzen Einführung der Begriff verständlich wirken sollte, möchte ich mich dem nächsten Kapitel zuwenden, welches einen Problemaufriss über die Generationskonflikte bieten sollte.

3.) Problemstellung: Generationskonflikte

[...]


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