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Scholary Paper (Seminar), 2001, 12 Pages
Author: Robert Conrad
Subject: Sociology - Miscellaneous
Details
Institution/College: University of Tubingen (Institut für Soziologie)
Tags: Gesten, Geschlecht, Freizeit, Lebensstil
Year: 2001
Pages: 12
Grade: 1.7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15258-7
File size: 158 KB
Schriftliche Ausarbeitung des Referats.116 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Tübingen 07. Mai 2001
Institut für Soziologie
Seminar: Einführung in die Freizeit- und Lebensstilforschung
Sommersemester 2001
Die ursprünglichen Gesten
vorgelegt von:
Robert Conrad
Politikwissenschaft (HF, MA)
Soziologie (NF)
Amerikanistik (NF)
2. Fachsemester
Vorbemerkung 3
1. Welche Bedeutung haben Gesten und Ordnung? 3
2. Woher weiß man, wie der Haushalt zu verrichten ist? 5
Fazit 9
Diskussionseinleitung 12
Verwendete Literatur 12
Vorbemerkung
Die folgende Ausarbeitung des Referats "Die ursprünglichen Gesten" beschäftigt sich mit dem ersten der fünf Abschnitte des ersten Teils (Der Tanz mit den Dingen) des Buches "Mit Leib und Seele: Theorie der Haushaltstätigkeit" von Jean-Claude Kaufmann.
Warum beschäftigen wir uns in der Soziologie überhaupt mit Haushaltstätigkeiten und der Rolle von Gesten? Gibt es nicht dringlichere Fragen derer sich die Soziologie annehmen sollte? Kaufmann widerspricht dem entschieden. Diese Frage zu beantworten wird Ziel des vorliegenden Textes sein, in dem zunächst auf die Bedeutung, Vermittlung und den Umgang mit Gesten eingegangen wird, bevor sich dann ein notwendigerweise umfangreiches Fazit anschließt.
1. Welche Bedeutung haben Gesten und Ordnung?
Eine Geste ist laut Definition eine "Bewegung der Hände, des Körpers, die etw. aussagen soll ".
Kaufmann versteht unter Gesten jene Bewegungsabläufe von Haushaltstätigkeiten, dessen der Mensch sich nicht bewusst ist; die er quasi automatisiert hat (20) . (Z.B. Kehren. Der Mensch macht sich beim Kehren nicht jeden einzelnen Handgriff seiner Handlung bewusst. Vielmehr greift er einfach zum Besen, wenn er Krümel oder Schmutz auf dem Boden sieht. Er verschwendet dabei also keinerlei Gedanken an die Bewegungsabläufe, die zur Beseitigung des Schmutzes notwendig sind, da sein "Körpergedächtnis" die Gedankengänge zur Ausführung der Geste schon vorselektiert hat (20).)
[...]
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