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Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht

Subtitle: Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch §95c UrhG

Doctoral Thesis / Dissertation, 2006, 249 Pages
Author: Dr. Julius Mittenzwei
Subject: Law - Media, Multimedia Law, Copyright

Details

Category: Doctoral Thesis / Dissertation
Year: 2006
Pages: 249
Language: German
Archive No.: V83329
ISBN (E-book): 978-3-638-02710-6
ISBN (Book): 978-3-638-31337-7
File size: 1830 KB


Fulltext (computer-generated)

Informationen zur Rechtewahrnehmung im Urheberrecht

Der Schutz von Digital Rights Management-Systemen und digitalen Wasserzeichen durch § 95c UrhG

Inaugural-Dissertation

zur Erlangung der Doktorwürde

einer Hohen Juristischen Fakultät

der Ludwig-Maximilians-Universität

zu München

vorgelegt von Julius Mittenzwei

2006

GRIN Verlag

 

Inhaltsverzeichnis

Literaturverzeichnis  ... VII

Materialien ...  XXV

A. Einleitung  ... 1

I. Einführung  ... 1

II. Gang der Untersuchung  ... 5

B. Die Problemstellung ...  9

I. Technologische Veränderungen  ... 9

1. Digitalisierung  ... 10

2. Interoperabilität und übergreifende Standards  ... 12

3. Breitband, Speicherplatz und Peer-To-Peer  ... 14

II.Konsequenzen für das Urheberrecht  ... 16

III.Reaktion durch Technik  ... 17

1.Digital Rights Management-Systeme  ... 17

2.Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 19

3.Konzeptionelle Schwächen von DRM-Systemen  ... 21

4.Gefahren von DRM-Systemen  ... 23

a) Ausweitung der Ausschließlichkeitsrechte  ... 24

b) Erschwerung von Wettbewerb und Innovation durch Inkompatibilität  ... 25

c) Gefährdung der Nachhaltigkeit  ... 29

d) Probleme beim Datenschutz  ... 29

C. Die geschichtliche Entwicklung des § 95c und § 95a UrhG  ... 33

I. Der Weg zu den Verträgen der WIPO  ... 33

1. Der Bangemann-Report (EU)  ... 33

2. Außereuropäische Studien  ... 33

3. Das Grünbuch der Europäischen Kommission  ... 35

II. Die WIPO-Verträge von 1996  ... 37

1. Die Diskussion über die WIPO-Verträge  ... 37

2. Der Schutz technischer Maßnahmen  ... 38

3. Der Schutz von Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 40

4. Das Verhältnis zu Schrankenbestimmungen  ... 42

III. Die Umsetzung der WIPO-Verträge  ... 42

1.Digital Millenium Copyright Act (US)  ... 42

a) Copyright protection systems and copyright management information ... 42

b) Verhältnis zur Schranke des "fair use"  ... 44

2.Richtlinie 2001/29/EG  ... 46

a) Gesetzgebungsverfahren  ... 46

b) Schutz von technischen Maßnahmen und von Informationen für die Wahrnehmung der Rechte  ... 47

3.Urheberrechtsreformgesetz  ... 50

a) Gesetzgebungsverfahren  ... 50

b) Der Schutz technischer Maßnahmen und Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 51

c) Anpassungen durch den "Zweiten Korb"  ... 53

4. Abgrenzung zum Zugangskontrolldiensteschutz-Gesetz  ... 57

a) Historischer Hintergrund  ... 57

b) Zugangskontrollvorrichtung  ... 58

c) Abgrenzung des Anwendungsbereichs zum Urheberrecht  ... 59

5. Abgrenzung zum Rechtsschutz von Computerprogrammen  ... 61

a) Abgrenzung der Tatbestände  ... 61

b) Schranke zur Herstellung von Interoperabilität  ... 63

D. Kryptographische Grundlagen und Sicherheitskonzepte  ... 67

I. Vorüberlegungen  ... 67

1.Verschlüsselung in DRM-Systemen  ... 67

2. Kryptographische Ziele  ... 68

3. Kerckhoffs-Prinzip  ... 69

4. Security through Obscurity  ... 70

5. Full Disclosure  ... 70

II. Grundlagen der Kryptographie  ... 72

1. Ver- und Entschlüsselungsalgorithmen  ... 72

2. Probleme bei Digital Rights Management-Systemen  ... 73

3. Kryptographische Protokolle und Verfahren  ... 74

a) Symmetrische Verschlüsselung  ... 75

b) Asymmetrische Verschlüsselung  ... 76

c) Digitale Signaturen  ... 78

d) Public-Key-Infrastructures  ... 80

e) Identifikation  ... 82

f) Zero-Knowledge-Verfahren  ... 83

III. Digitale Wasserzeichen  ... 85

1. Digitale Wasserzeichen als Mittel zur Rechtewahrnehmung  ... 85

2. Funktionsweise  ... 86

3. Merkmale von Wasserzeichenverfahren  ... 88

4. Bildraumverfahren  ... 89

5. Frequenzraumverfahren  ... 91

6. Der Nachweis von Wasserzeichen  ... 92

E. Die Tatbestandsmerkmale des § 95c UrhG ...  95

I. Die Bedeutung von § 95c UrhG  ... 95

II. Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 96

1. Der Begriff "Information"  ... 96

2. Digitale und analoge Informationen und Trägermedien  ... 100

3. Einbringung durch Rechteinhaber  ... 103

4. Taugliche Trägermedien  ... 104

a) Urheberrechtlich geschützte Werke  ... 104

b) Urheberrechtlich nicht geschützte Werke  ... 105

c) Verbindung von urheberrechtlich geschützten mit ungeschützten Werken  ... 106

aa) Verbindung in einem Werk  ... 107

bb) Anwendung der selben Einbringungsmethode auf geschützte und ungeschützte Werke  ... 108

5. Zweckbestimmung von Informationen zur Rechtewahrnehmung ...  110

a) Informationen über den Autor und das Werk  ... 112

aa) Vorüberlegungen  ... 112

bb) Identifizierbarkeit  ... 113

cc) Nachweis der Urheberschaft  ... 117

(1) Die Verwertbarkeit mathematischer Beweise in Gerichtsverfahren  ... 117

(2) Nachweisschemata für Ownership Proofs  ... 119

(3) Problem von Doppelmarkierungen  ... 120

(4) Problem von invertierbaren Wasserzeichen  ... 121

dd) Einordnung als Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 124

b) Informationen über den Benutzer  ... 125

aa) Der Nachweis von Verletzungshandlungen  ... 125

(1) Anforderungen an Infringement Proofs  ... 125

(2) Nichtabstreitbarkeit  ... 127

(3) Buyer-Seller Watermarking Protocol  ... 128

(4) Markierte Schlüssel innerhalb von Digital Rights Management-Systemen  ... 130

(5) Revocation-Schemes  ... 132

bb) Einordnung als Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 132

c) Informationen über die eingeräumten Nutzungsrechte  ... 134

d) Informationen zum technischen Betrieb von DRM-Systemen ... 136

aa) Rechtewahrnehmung durch DRM-Systeme  ... 136

bb) Technische Betrachtungsweise  ... 137

(1) Semantik von Rechteregeln  ... 137

(2) Bedingungen innerhalb von DRM-Systemen ... 141

(3) Die Werte und Zustände innerhalb von DRMSystemen ... 142

(4) Kryptographische Schlüssel als Information zur Rechtewahrnehmung  ... 146

(5) Digitale Signaturen als Information zur Rechtewahrnehmung  ... 147

(6) Rückkopplungen innerhalb von DRM-Systemen  ... 148

cc) Urheberrechtliche Betrachtungsweise  ... 151

(1) Rechteregeln und vertragliche Lizenzbestimmungen  ... 152

(2) Rechteregeln und urheberrechtliche Nutzungsrechte  ... 153

(3) Schranken  ... 171

(4) Erschöpfung  ... 174

(5) Kollision von Rechteregeln mit dem Datenschutz ... 176

III. Schutzmaßnahmen als Bestandteil von Rechtewahrnehmungssystemen  ... 180

1. Der notwendige Schutz von Informationen zur Rechtewahrnehmung  ... 180

2. Technische Maßnahmen  ... 181

a) Wasserzeichen  ... 181

aa) Anforderungen an verwendete Verfahren  ... 181

bb) Public-Key-Watermarking  ... 182

cc) Nichtinvertierbarkeit  ... 183

b) Schutz der Informationen zum Betrieb von DRM-Systemen  ... 184

aa) Schutz durch Passwortabfragen  ... 184

bb) Schutz durch Software  ... 185

cc) Schutz durch Kryptographie  ... 188

dd) Schutz durch Hardware  ... 189

3. Wirksamkeit technischer Maßnahmen  ... 193

4. Probleme technischer Schutzmaßnahmen  ... 196

a) Verlust von Interoperabilität  ... 196

aa) Bedeutung von Interoperabilität  ... 196

bb) Interoperabilität technischer Schutzmaßnahmen  ... 197

b) Full Disclosure und DRM  ... 199

IV.Tathandlung  ... 201

V.Subjektiver Tatbestand  ... 204

F.Schlussbetrachtung ...  207

[...]


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