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Termpaper, 2006, 24 Pages
Author: Heike Thomitzek
Subject: History - Didactics
Details
Institution/College: University of Vechta (Institut für Geschichte und historische Landesforschung)
Tags: Neue, Medien, Geschichtsunterricht, Chance, Geschichtslosigkeit, Methodische, Grundfragen, Geschichtsunterrichts
Year: 2006
Pages: 24
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 12 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-01118-1
ISBN (Book): 978-3-638-91586-1
File size: 181 KB
Der Dozent schrieb auf die Arbeit, dass sie ausgezeichnet sei.
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Abstract
In dieser Hausarbeit wird das Thema „Neue Medien im Geschichtsunterricht – Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?“ bearbeitet. Anhand von Beispielen aus der Literatur wird aufgezeigt, welche Positionen es zu neuen Medien und deren Einsatz im Geschichtsunterricht gibt. Multimediasysteme haben sich in vielen Bereichen etabliert und sind aus deren Umfeld nicht mehr wegzudenken. Nach einer Definition des Begriffs Multimedia wird ein kleiner Einblick in Einsatzgebiete für Multimediale Anwendungen in verschiedenen Bereichen gegeben. Weiterhin werden didaktische Diskussionen wiedergegeben, die sich mit diesem Thema beschäftigen und es wird die Verwertbarkeit und die Anwendung im Geschichtsunterricht aufgezeigt. Auch die Voraussetzungen für den Einsatz der neuen Medien und der damit verbunden Multimediananwendungen im Geschichtsunterricht und die Probleme die daraus erwachsen können werden in dieser Arbeit untersucht.
Excerpt (computer-generated)
31.08.2006
Hochschule Vechta
Institut für Geschichte und historische Landesforschung
Sommersemester 2006
Seminar:
Methodische Grundfragen des Geschichtsunterrichts
Thema der Hausarbeit:
Neue Medien im Geschichtsunterricht
Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?
Von:
Heike
Thomitzek
Fächer: Sozialwissenschaften
Geschichte
Psychologie
(M.A., 2. Semester)
Inhaltsverzeichnis
1
Einleitung 3
1.1
Allgemeines 3
1.2
Definition Multimedia 3
2
Beispiele für den Einsatz von Multimediaanwendungen 4
2.1
Stadt- und Landschaftsbau 4
2.2
Simulationen in der Automobilindustrie 4
3
Voraussetzungen für den Einsatz von multimedialen Anwendungen 5
3.1
Technische Voraussetzungen 5
3.2
Anforderungen an den Lernenden 5
3.3
Didaktische Anforderungen 6
4
Einsatz von multimedialen Anwendungen im Geschichtsunterricht 8
4.1
Internet 8
4.1.1
Quellensuche 9
4.1.2
Foren 10
4.1.3
Wissensdatenbanken 10
4.1.4
Verwendung von Internetseiten in wissenschaftlichen Arbeiten 11
4.2
Sonstige multimediale Anwendungen 14
4.2.1
Multimediale Lexika 15
4.2.2
Simulationen 16
4.2.3
Computerspiele mit geschichtlichem Hintergrund 17
5
Pro und Kontra zum Einsatz von Multimediaanwendungen im
Geschichtsunterricht 18
5.1
Einsatz der CD-ROM 18
5.2
Einsatz des Internets 20
6
Fazit 21
Literaturverzeichnis 22
2
1
Einleitung
1.1 Allgemeines
In dieser Hausarbeit wird das Thema ,,Neue Medien im Geschichtsunterricht
Chance oder Weg in die Geschichtslosigkeit?" bearbeitet. Anhand von Beispielen
aus der Literatur wird aufgezeigt, welche Positionen es zu neuen Medien und deren
Einsatz im Geschichtsunterricht gibt.
Multimediasysteme haben sich in vielen Bereichen etabliert und sind aus deren
Umfeld nicht mehr wegzudenken. Nach einer Definition des Begriffs Multimedia wird
ein kleiner Einblick in Einsatzgebiete für Multimediale Anwendungen in
verschiedenen Bereichen gegeben. Weiterhin werden didaktische Diskussionen
wiedergegeben, die sich mit diesem Thema beschäftigen und es wird die
Verwertbarkeit und die Anwendung im Geschichtsunterricht aufgezeigt. Auch die
Voraussetzungen für den Einsatz der neuen Medien und der damit verbunden
Multimediananwendungen im Geschichtsunterricht und die Probleme die daraus
erwachsen können werden in dieser Arbeit untersucht.
1.2 Definition
Multimedia
,,Neue Verbundmedien sind durch neue Informationstechnologien wie Computer
bzw. Telekommunikation kombinierte Medien, die unterschiedliche Codesysteme
(Schrift, gesprochene Sprache, Bilder, Grafiken, Musik, Film usw.) verwenden und in
der Regel die Sinnesmodalitäten Sehen und Hören ansprechen. Es handelt sich im
Allgemeinen um Formen Computer- und telematikgestützter Instruktion."1
1 Strittmatter, Peter/Niegemann, Helmut: ,,Lehren und Lernen mit Medien. Eine Einführung." Darmstadt
2002. S. 120.
3
2 Beispiele für den Einsatz von Multimediaanwendungen
2.1 Stadt- und Landschaftsbau
Die Stadt Zürich setzt schon seit Jahren Computer für die Planung von Bauprojekten
ein. Das neueste Projekt war die Planung einer Passage des Bahnhofs Oerlikon. Um
eine Auswahl von Vorschlägen zu bekommen, wurden von sieben Teams Konzepte
und Designvorschläge für die Umsetzung der Anforderungen und
Rahmenbedingungen erstellt. Mit Hilfe der Simulation wurde die Integration der
Passage in das Stadtbild sowie die Innenarchitektur entworfen.2 Die Gebäude
konnten für den Betrachter mittels VR (virtual Realiity) besichtigt werden.
2.2 Simulationen in der Automobilindustrie
In der Automobilindustrie wird die Simulation seit Ende der 1970er Jahre eingesetzt.
Erste Anwendungen wurden im Bereich der Sicherheit zur Simulation von
Crashtestes entwickelt. Dabei werden auf Basis der Vektorrechnung und den
Ergebnissen aus vorherigen Crashtests Modelle erstellt, die nahe an der Realität
liegen. Im Laufe der Zeit wurden diese Modelle anhand von Messergebnissen
spezifiziert und weiterentwickelt, so dass heute auf Crashtest verzichtet werden
könnte. In diesem Bereich hat die Simulation ein enormes Einsparungspotential im
Bereich der Entwicklungskosten ermöglicht.
Mittlerweile werden in der Automobilindustrie alle Entwicklungen, angefangen vom
Fahrverhalten mittels VR bis hin zur Simulation des Schalldämpfergeräusches mit
Hilfe von Computern simuliert. Ziel dieser Verfahren ist es, ein Auto schon vor der
Produktion präsentieren zu können und die Rückmeldung von Ingeneuren, Testern
und Kunden in die Entwicklung einfließen zu lassen.
Allerdings können solche Anwendungen in der Schule nicht geleistet werden, da die
Kosten dafür sehr hoch sind und ein Team von qualifizierten Mitarbeitern zu
beschäftigen ist. Die Voraussetzungen für Computerprojekte in der Schule sind nicht
so hoch anzusiedeln.
2 Tiefbauamt der Stadt Zürich: ,,Bahnhofspassage Oerlikon und Max-Bill-Platz." Update am
08.09.2005. Online unter URL: http://www.stadt-zuerich.ch/internet/stzh/ueberbau/impressum.html
(Zugriff am 08.06.2006)
4
3 Voraussetzungen für den Einsatz von multimedialen
Anwendungen
3.1 Technische
Voraussetzungen
Sollen multimediale Medien eingesetzt werden, so müssen die technischen
Voraussetzungen geprüft werden. Dies beinhaltet die Fragestellung, wo der Einsatz
der Multimediaanwendungen stattfinden soll. Im schulischen Bereich, kann dies
unterrichtsbegleitend in der Schule oder in Form von Hausarbeiten gestaltet werden.
Ist ein innerschulischer Einsatz geplant, muss zunächst geprüft werden, ob die
Computer für diese Anwendungen geeignet sind und ob genügend Rechner für die
Schüler zur Verfügung stehen. Leider kommt in den Schulen sehr häufig vor, dass
die Hardware veraltet ist und dass neue Anwendungen auf dem Computer nicht mehr
laufen.
Die technischen Vorraussetzungen im privaten Bereich sind ähnlich. Hier muss
zunächst geklärt werden, ob die Schüler die Möglichkeit haben einen Computer zu
benutzen, auf dem die Software lauffähig ist.
3.2 Anforderungen an den Lernenden
Sehr wichtig ist die Überprüfung der ,,User-Kompetenz" sowohl der Lehrer als auch
der Schüler, damit nicht mangelnde Kompetenz die Arbeit am Computer erheblich
stört oder sogar verhindert.3
Fremdsprachenkenntnisse, besonders die der englischen Sprache, sind heute keine
Voraussetzung mehr. In den meisten Fällen genügt ein spezielles Fremdwörterbuch
um sich in die Computersprache einzufinden. Wobei dies jedoch meist auch
überflüssig ist, da die meisten Anwendungen bereits in Deutsch vorliegen.
Sprachkenntnisse sind nur dann besonders wichtig, wenn internationale Nutzer- und
Kommunikationsangebote, z.B. schriftliche Quellen und Sekundärtexte zu Themen
aus dem Internet, genutzt werden sollen. An die Lehrkräfte werden allerdings auch
didaktische Anforderungen gestellt.
3 Tegtmeier-Blank, Reinhard: ,,Geschichte digital Computer und Geschichtsunterricht." In: Bauer,
Volker u.a.: Methodenarbeit im Geschichtsunterricht. Berlin 1998. S. 101.
5
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